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Die siebte Stunde
 
 
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Die siebte Stunde [Gebundene Ausgabe]

Elisabeth Herrmann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471795537
  • ISBN-13: 978-3471795538
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 351.746 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elisabeth Herrmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Beste Unterhaltung.« 02.07.07 /  Buchmarkt »Elisabeth Herrmann hat mit ihrem zweiten Roman einen rasanten Thriller geschrieben, der zugleich die Sehnsüchte und Verletzbarkeiten von Heranwachsenden ausleuchtet.« Oberhessische Presse/Manfred Hitzeroth/ 18.07.07 »Absolut lesenswert!« 06.08.07/ Bücher »Es ist ein Mix aus teilweise fast unerträglicher Spannung, skurrilen Figuren und Situationen, stets mit perfektem Timing, faszinierenden Hauptstadtflair und tragischer Realität, der diesen Roman ausgesprochen lesenswert macht... Ein brillant geschriebenes Buch, einfach genial, das man unbedingt gelesen haben sollte!« krimi-forum.de/05.09.07/Miss Sophie »Ein neues Schwergewicht der deutschen Spannungsliteratur ist aufgetaucht und hat ein grandioses Werk abgeliefert.« FRITZ-Das Stadtmagazin, 09/07 »... fabelhaft erzählt und mit schwarzem Humor gewürzt.« MÜNCHNER MERKUR/ 08./09.07/ Matthias Busch »Messerscharfe Milieustudie.« MYSELF/ 10/07 »Ein klug ausgedachter Kriminalfall, interessante Hauptfiguren mit liebenswerten Eigenarten und das alles mit viel Sprachwitz erzählt. Unbedingt lesen!« RHEIN-NEKAR-ZEITUNG/ Rüdiger Busch/ 20.09.07 »Der neue Roman von Elisabeth Herrmann ist ein spannender unverbrauchter Plot um skurrile Rollenspiele, Klassenverbände, Außenseiter und die Katastrophe, die sich aus dieser Mischung entwickeln kann.« KrimiCouch.de/ 27.09.07 »Eine unglaubliche Story, die durch den leicht ironischen Ton des Ich-Erzählers zum kurzweiligen, hochspannenden Lesevergnügen wird.« FÜR SIE/ 29.09.07 »Origineller Mix aus Teen-Drama, Mystery und Thrill mit einem sympatischen Helden. Gelungen.« TV Movie/ 24/2007

krimi-forum.de/05.09.07/Miss Sophie

»Es ist ein Mix aus teilweise fast unerträglicher Spannung, skurrilen Figuren und Situationen, stets mit perfektem Timing, faszinierenden Hauptstadtflair und tragischer Realität, der diesen Roman ausgesprochen lesenswert macht... Ein brillant geschriebenes Buch, einfach genial, das man unbedingt gelesen haben sollte!«

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52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen LARP, eine mysteriöse Privatschule und ein sympathischer Ermittler!, 17. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die siebte Stunde (Gebundene Ausgabe)
Krimi-Leser werden in der Regel mit den Jahren anspruchsvoller. Egal ob mit oder ohne Lokalkolorit, mit viel oder wenig Blut oder ob mit Ermittlern, die eigentlich wichtiger sind als die geschilderten Verbrechen -- Einen Kriminalroman zu finden, der nicht nur glänzend unterhält, sondern auch eine Geschichte erzählt, an die man sich noch ein Weilchen erinnert, wird mit zunehmender Leseerfahrung nicht gerade leichter.

Die Autorin Elisabeth Herrmann ist seit Gisa Klönne für mich die beste Entdeckung in der deutschen Krimi-Landschaft.

Ihr Buch "Die 7. Stunde" ist nach "Das Kindermädchen" der zweite Roman um den glücklosen Anwalt Joachim Vernau, der mit seiner (platonischen) langjährigen Freundin Marie-Luise in Berlin eine Kanzlei führt. Da diese kurz vor der Insolvenz steht, kommt das Angebot einer alten Schulfreundin Marie-Luises zur rechten Zeit. Vernau soll an einer elitären Privatschule eine Rechts-AG leiten.

Doch bereits in der ersten Unterrichtsstunde bemerkt er, das seine Schüler etwas vor ihm verbergen wollen. Schnell kommt er dahinter, das eine Mitschülerin sich das Leben nahm und alle mehr darüber wissen, als sie preisgeben wollen.

Auch die Schulleitung mauert. Doch Vernau bekommt heraus, dass der Tod der Schülerin etwas mit Rollenspielen zu tun hat, die eine weitaus größere Macht auf die Gruppe haben, als er denkt.

Aber sind die LARP-Spiele wirklich der Grund für die subtilen Drohungen, die sich auch Vernau ausgesetzt sieht? Oder ist der Schlüssel doch eher woanders zu suchen?

Die Welt der Fantasy-Rollenspieler einmal in einem Kriminalroman zu thematisieren, ist schon alleine bemerkenswert. Denn auf viele junge Menschen üben diese Spiele einen großen Reiz aus und die meisten Eltern wissen einfach viel zu wenig darüber.

Elisabeth Herrmann hat sehr gründlich recherchiert und geht mit Sachverstand und fair mit diesem Thema um.

Noch wichtiger ist aber, dass sie nicht nur eine spannende und ungewöhnliche Geschichte erzählt, sondern wie lebendig ihre Figuren bei der Lektüre werden. Joachim Vernau und seine besonnene Art muss ein reales Vorbild haben, ich glaube, sonst wäre es kaum möglich, ihn dem Leser so nahe kommen zu lassen...

Das gilt auch für die unterschiedlichen Charaktere der Rechts-AG und die sehr undurchsichtige Konrektorin der Herbert-Breitenbach-Schule.

Alles in allem gilt es hier einen Kriminalroman zu loben, der sehr ausgewogen Spannung und Gesellschaftskritik ohne Holzhammer transportiert. Ein echtes Lesevergnügen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannend und sehr gut geschrieben -bis zur letzten Seite, 15. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die siebte Stunde (Gebundene Ausgabe)
2005 hat Elisabeth Herrmann mit ihrem Erstling "Das Kindermädchen" bewiesen, dass sie ein Gespür für brisante Themen und charakterstarke Hauptfiguren hat.

2007 hat sie mit "Die 7. Stunde" bestätigt, dass sie zu einer der besten Krimiautorinnen Deutschlads zählt.

In "Die 7. Stunde" führt Elisabeth Herrmann die Geschichte um den ehemaligen Staranwalt Joachim Vernau fort.

Noch immer versucht Vernau, seine Kanzlei mit seiner Kollegin Marie Luise Hoffmann, über Wasser zu halten. Doch da das Geld an allen Ecken und Enden fehlt, nimmt Joachim Vernau einen Job als Aushilfslehrer an einer Eliteschule an. Doch die Schulleitung und ihre Schüler benehmen sich seltsam verschwiegen und abweisend ihm gegenüber.

Erst nach und nach, und mit Hilfe von altbekannten Figuren wie seinem Jurastudenten Kevin, seiner Kanzleipartnerin Marie Luise und auch einigen neuen Gesichtern, durchblickt Joachim Vernau langsam die Tragödie, die sich in dieser Berliner Schule abspielt.

Von der erstern bis zur letzten Seite schafft es die Autorin, den Leser zu fesseln.

Sie beschreibt die Figuren, ebenso wie sie es im ersten Band tat, differenziert und lebensnah.

Ihre Hauptfiguren Joachim und Marie Luise bleiben unheimlich sympathisch, da sie, neben den außergewöhnlichen beruflichen Schwierigkeiten, sehr weltliche Probleme mit Familie und der Liebe haben.

Elisabeth Herrmanns Stärke liegt nicht nur in ihrer Fähigkeit, Spannung zu erzeugen, sondern besonders darin, Atmosphäre zu schaffen. Sie schafft es wie keine Zweite, Melodien, Gerüche, Bewegungen und Gefühle so zu beschreiben, dass noch während des Lesens ein lebendiger Film im Kopf des Reziepienten abläuft.

Dieses Buch ist ein MUSS- nicht nur für die Krimiliebhaber, sondern für alle, die gerne gute Bücher lesen.

Bücher, nach deren Auslesen man Vergleichbare lange suchen muss.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlich fesselndes Buch, 21. Mai 2008
Von 
Modus "Modus" (D) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die siebte Stunde (Gebundene Ausgabe)
Nach 'Das Kindermädchen' präsentiert Elisabeth Hermann nun den zweiten Roman um den Anwalt und Lebenskünstler Joachim Vernau, der gemeinsam mit seiner linksidealistischen Ex-Gefährtin Marie-Louise eine Kanzlei in Berlin unterhält, die beständig am Rand des (finanziellen) Untergangs entlang schrammt.

Überraschend erhält Vernau das Angebot, an einer teuren Privatschule den sogenannten Teen Court zu übernehmen, einen Kurs, bei dem die Teilnehmer kleine Vergehen ihrer Mitschüler verhandeln und somit den verantwortungsvollen Umgang mit der Rechtssprechung lernen sollen. Vernaus Vorgänger ist unerwartet abgesprungen, und die Bezahlung für den Lehrerjob könnte die Kanzlei vor der drohenden Insolvenz retten - also nimmt Vernau an.

Rasch findet er allerdings heraus, dass etwas nicht stimmt mit seinen Schülern. Hinter der Fassade gepflegter Bürgerlichkeit tun sich Abgründe auf. Der Selbstmord ihrer Mitschülerin Clarissa scheint die Jugendlichen zutiefst verstört zu haben. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Kaum stellt Vernau gezielt erste Fragen, geschehen an der Schule merkwürdige Dinge. Offenbar treibt jemand mit den Schülern ein grausames Spiel. Die schwarze Königin hole ihre Opfer, bringt er aus einem seiner Schützlinge heraus. Kurz darauf wird eine Schülerin vergiftet, ein anderer Schüler vor einen Bus gestoßen. Die Schulleitung versucht die Geschehnisse als Unfälle herunterzuspielen.

Doch Vernau glaubt das nicht. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, denn die schwarze Königin hört nicht auf zu töten...

Dieses Buch ist das, was man einen Pageturner nennt - man kann einfach nicht aufhören zu lesen, bis man am Ende die Auflösung bekommt.

'Die siebte Stunde' ist, wie auch schon der Vorgänger, exzellent geschrieben, ein hochspannender Plot, der dabei zugleich witzig, romantisch und melancholisch daher kommt.

Der Ich-Erzähler berichtet mit einer Spur Sarkasmus und ganz viel Selbstironie vom Fortlauf der Dinge. Niemals kommt Langeweile auf, es gibt keine Längen, immer geht es weiter und weiter und selbst die kleinen Nebenhandlungsstränge sind witzig geschrieben und machen Lust auf mehr.

Wer 'Das Kindermädchen' gelesen hat, wird feststellen, dass sich hier der Schwerpunkt von der Satire weg stärker in Richtung Krimi verlagert. Aber das ist nicht schlimm, es macht das Buch einfach nur etwas anders als den Vorgänger.

Ich kann es mit großer Begeisterung weiterempfehlen!
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