Als ich sah, dass ein neuer Eschbach draussen ist, hab ich mir natürlich als Eschbachfan gleich ein Exemplar gesichert. Der Buchrücken klang spannend, alles prima.
Es ist ein recht kurzer Roman, der schnell gelesen ist. Als Jugendlicher mag das Buch durchaus spannend sein. Eschbach kann sich meiner Meinung nach gut in das Alter der Akteure hineinversetzen, es ist locker flockig geschrieben. Normalerweise machen mir Jugendbücher nichts aus und ich lese sowas durchaus gerne, hier finde ich den Roman aber einfach nur...ja wie finde ich ihn...
Es geht um ein Mädchen dass einen Jungen trifft, der eine seltene Gabe hat und deshalb vom Militär gesucht wird, damit das diese Gabe für sich hat und ausnutzen kann.
Jetzt kann man so eine Geschichte entweder so anpacken, dass diese Gabe im Vordergrund steht oder eine Liebesgeschichte. Eschbach macht beides nicht. Beides wird irgendwie angeschnitten, aber beides ist nicht stark genug herausgearbeitet, sondern nur sehr oberflächlich angeschnitten.
Rausgekommen ist leider ein ziemlich mageres Buch, das weder starke Hauptpersonen hat, noch eine starke Story (ausser man nennt es eine Story, wenn das ganze Buch lang geflüchtet wird...) noch ein toll arangiertes Ende. Aber da es nicht so viele Seiten hat, kann man trotzdem behaupten man hat es kaum aus der Hand gelegt, es ist imemrhin schnell gelesen. ;o)
Es ist nicht schlecht und nicht gut. Smalltalk fürs Hirn eben. Ein netter Snack für Zwischendurch, das wars dann aber auch schon.