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Das milde norditalienische Klima scheint dem Kaufmann und Hobbydetektiven Peter Bernward und seiner hübschen Gefährtin Jana trotz ihres haarsträubenden Medici-Abenteuers bekommen zu sein, haben die beiden Lieblingsprotagonisten Dübells in dessen neuem Historien-Epos doch beschlossen, der Lagunenstadt einen Besuch abzustatten. Doch kaum angekommen, droht neuerliches Ungemach: Venedig, im Jahre 1478 Herrin des Mittelmeeres und bedeutendste Handelsmetropole des christlichen Abendlandes, wird gerade von einer Serie grausamer Kindermorde heimgesucht!
Die uralte Dogenstadt mit ihrem morbiden Reiz hat seit jeher schon Schriftsteller zu düsteren Kanalfahrten inspiriert. Möglicherweise lieferte Daphne du Mauriers grandios-schaurige Erzählung Spätestens in Venedig (vielen als kongeniale Filmversion Wenn die Gondeln Trauer tragen bekannt), einen ersten Anstoß zu Dübells Lido-Thriller. Bei ihm werden wir allerdings in eine Zeit versetzt, als auf dem Markusplatz der Scharfrichter noch seines Amtes waltete, die Pest die Menschen dahinraffte und ein gefürchteter Polizeiapparat aus korrupten Inquisitoren Peter Bernwards Ermittlungen zu verhindern sucht.
Vergebens. Schon ist der deutsche Amateurschnüffler dem Sklavenhändler Barberro auf der Spur, der die Märkte der Stadt nach jungen Knaben absucht. Doch erst das merkwürdige Heim, in dem mittellose Mädchen eine Unterkunft (inklusive Ausbildung!) finden, führt den Gondel-Marlowe zur Lösung des Rätsels. Was er in den schwarzen Wassern von San Marco versenkt auffindet, wird gedeckt von einem Netz aus Intrigen und Verbrechen, das in höchste Kreise führt. Dunkler und prächtiger Genre-Krimi, Signor Dübell! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
sehr intelligenter Mensch, sonst wäre er nicht so erfolgreich.
Insgesamt ist dieses Buch genau das richtige für Leser, die
gut und glaubwürdig recherchierte historische Kriminalromane mögen und eines, das man angesichts der aktuellen Brisanz nicht
so einfach nach dem Lesen weglegt, es wirkt weiter.
Ich freue mich jedenfalls schon auf das - hoffentlich - nächste
Abenteuer mit Peter Bernward und seiner Familie!
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