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Die schwarze Sonne: Thriller [Ungekürzte Ausgabe] [Taschenbuch]

James Twining
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

12. Februar 2008
In London wird ein Mann ermordet in seinem Krankenhausbett gefunden. Sein Mörder ist mit einer grausigen Trophäe entkommen. Jenseits des Atlantik bricht eine Bande in das NSA-Museum ein und stiehlt die Enigma-Codemaschine aus dem Zweiten Weltkrieg. Und in Prag wird ein scheinbar wertloses Gemälde aus einer Synagoge entwendet. Tom Kirk, Ex-Kunstdieb und Sicherheitsexperte, wird auf den Fall angesetzt. Die Spur führt zu einer geheimen Gesellschaft aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und zu einem legendären Schatz, der seit jener Zeit verschollen ist.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404158326
  • ISBN-13: 978-3404158324
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 170.746 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

In London wird ein Mann ermordet in seinem Krankenhausbett gefunden. Sein Mörder ist mit einer grausigen Trophäe entkommen - dem abgetrennten linken Arm. Jenseits des Atlantik bricht eine Bande in das NSA-Museum ein und stiehlt die Enigma-Codemaschine aus dem zweiten Weltkrieg. Und in Prag wird ein scheinbar wertloses Gemälde aus einer Synagoge entwendet. Tom Kirk, Ex-Kunstdieb und Sicherheitsexperte, wird auf den Fall angesetzt. Die Spur führt zu einer geheimen Gesellschaft aus den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs und zu einem legendären Schatz, der seit jener Zeit verschollen ist.

Über den Autor

Stephan Benson, Jahrgang 1964, spielte an renommierten Theatern wie dem Schauspielhaus Zürich und dem Thalia Theater Hamburg. Der facettenreiche Darsteller ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen (u.a. "Tatort"). Stephan Benson ist ein vielbeschäftigter Sprecher. Er lebt in Hamburg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Um mal die Verlagsbeschreibung und die vielen anderen Rezensionen nicht zu wiederholen, sondern nur zu ergänzen:

Leider ist das Buch zum Teil nicht sehr gut recherchiert, der Autor hat manchmal nur eine handvoll Gerüchte zusammengeklaubt, um daraus eine zugegebenermaßen spannende Geschichte zu spinnen. Es werden auch kaum Klischees ausgelassen, die heute als Greuelpropaganda gelten, z. B. Nazi-Lampenschirme aus tätowierter Menschenhaut. Genauso Schweizer Bänker, die Holocaust-Überlebende um ihr Vermögen betrogen hätten (das kann ich leider beim besten Willen nicht ausschließen, aber der Ablauf der damaligen Entschädigungszahlungen legt nahe, daß solche Verdächtigungen weitestgehend übertrieben sind - siehe z. B. Ferdinand Lips, "Die Gold-Verschwörung").

Der Schwarze-Sonne-Mythos kommt leider nicht vor, wenn man es von einer kurzen und recht klischeehaften, wenig glaubwürdigen Episode, die in der Wewelsburg spielt, absieht.

Der beschriebenen Zug voller Gold und anderen Schätzen, von dem man nach der Entdeckung durch die USA nie wieder gehört hat, ist nach Meinung des Autors Carmin ("Das schwarze Reich") übrigens einem amerikanischen Geheimdienst in die Hände gefallen und dient seitdem dort zur Finanzierung "schwarzer" Operationen.

Eine der handelnden Personen bezeichnet Wien als die älteste deutschsprachige Universität der Welt, was nur insofern richtig ist, als daß die schon 1348 gegründete Karls-Universität Prag, die eigentlich diesen Titel verdient hätte, 1945 von der Tschecheslowakei geschlossen wurde und durchaus umstritten ist, ob die heutige (tschechische) Universität Prag das Recht hat, sich auf diese Tradition zu berufen.

Bei dem Teil, der in Moskau spielt, werden Russen so extrem klischeehaft und abwertend dargestellt, daß man sich in einem schlechten Comic fühlt.

Es gibt auch einige Logikbrüche. Als zum Beispiel eine Gruppe schnell aus einem Hotel verschwinden muß, zündet sie das Hotelzimmer an und verkleidet sich als Feuerwehrleute - komisch, normalerweise habe ich nicht immer Benzinkanister und Feuerwehr-Schutzausrüstung dabei, wenn ich in ein Hotel gehe.

Worum es bei dem eigentlichen Schatz geht, möchte ich hier nicht verraten, um denjenigen, die ich hiervon nicht abschrecken lassen, nicht den Spaß am Lesen zu verderben. Allerdings sei dazu vorsorglich angemerkt, daß die beschriebenen Gegebenheiten inhaltlich nicht unmöglich gewesen wären und es sich dabei nur um die Spitze eines Eisbergs handelt, während nach dem aktuellen Forschungsstand der damalige Entwicklungsstand tatsächlich schon um einige Generationen weiter war als im Buch beschrieben.
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32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erstaunlich 20. Mai 2008
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig man sich auf die hier veröffentlichten Rezensionen verlassen kann.

Da habe ich gerade eben sehen müssen, wie die "Venus des Velasques" (Sovener/Bossi), einer der in meinen Augen intelligentesten und interessantesten Romane der lezten 10 Jahre, von der Leserkritik geradezu zerfleischt wird.

Andererseits fand ich hier die "Schwarze Sonne" über den grünen Klee gelobt und hatte sie deshalb bestellt. Nach dem Lesen wundere ich mich sehr über diese Einschätzungen.

Dieser Roman ist so voller Plattitüden und Klischees, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Mal ganz davon abgesehen, dass ich kaum glauben konnte (oder wollte?), dass es in diesem Buch wirklich nur um diesen Nazi-Schatz-Blödsinn geht, bis es dann zu spät war um das Buch einfach wegzulegen und nicht weiterzulesen.

-- Achtung, hier gibt es Spoiler ! ---

Immer wieder ertappt man sich dabei, dass man sich sagt, "nein, das kann doch jetzt nicht wirklich ernst gemeint sein". Aber doch, da finden unsere Helden tatsächlich ein Dutzend Nazis als Skelette um den Runden Tisch sitzend in einem versteckten Raum unter der Wewelsburg. Man weiss nicht, soll man lachen oder weinen.

Die Handlung ist in weiten Teilen so vorhersehbar, dass es einfach schon wehtut. Richtige Spannung kommt zu keiner Zeit auf. Schauplätze werden beliebig aneinandergereiht, offenbar nur, weil sie sich in den Augen des Autors (in guter James-Bond-Manier) gut machen, nicht weil es die Handlung voranbringt.

Die Helden reisen ständig und scheinbar ohne jede Anstrengung kreuz und quer in der Welt umher, sind heute in England, morgen in Deutschland und am nächsten Tag in Russland anzutreffen (ich habe nachgezählt: innerhalb von 3 Tagen sind sie in London, München, Paderborn, Kitzbühel, Zürich und St. Petersburg anzutreffen) und lösen jedes (noch so absurde) Problem wie ein deus ex machina.

Fazit: so einen geballten Unsinn habe ich lange nicht gelesen.

Warum dann überhaupt noch ein Stern? Weil es der Autor immerhin geschafft hat, dass ich es bis zum Ende las.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kapitel-Manie 6. September 2008
Format:Taschenbuch
Der Roman wird mit einer Empfehlung der Leserjury beworben und tatsächlich empfinden ihn manche der Rezensenten hier als spannend.
Für mich persönlich lag die Herausforderung im Stil des Autors. Dieser macht auch aus 1,5 Seiten ein eigenes Kapitel, mit eigenden Orts- und Zeitangaben. Ein Lesefluß kommt ganz selten auf. Im Gegenteil das Lesen ist anstrengend und erinnert eher an eine Gebrauchsanleitung als an einen Roman. Die Charaktere werden immer nur kurz angerissen, dafür werden die Probleme der Hauptperson endlos wiederholt.
Als Film wird das alles wunderbar funktionieren, für ein Buch ist es zu wenig.
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