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Die schwarze Katze
 
 
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Die schwarze Katze [Unbekannter Einband]

Edgar Allan Poe
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 16 Seiten
  • Verlag: Steuben (1947)
  • ASIN: B0000BMEYD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.135.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Hörbuch-Rezensionen

„Die schwarze Katze“, eine der bekanntesten Schauergeschichten des amerikanischen Romantikers wurde in der Edgar Allan Poe-Hörspielreihe von Lübbe Audio neu bearbeitet. Den Rahmen bildet wie in den drei anderen Hörspielen dieser Serie die Figur des an Amnesie leidenden Protagonisten Edgar Allan Poe. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität findet er sich in den fantastischen, Grauen erregenden Geschichten des berühmten Schriftstellers Poe wieder. Er lernt beängstigende Seiten seines Bewusstseins kennen und wünscht sich nicht selten, lieber ohne Vergangenheit zu sein. Kein Geringerer als Heinz Rudolf Kunze schrieb für diese Edition den Titelsong „Der weiße Rabe“.

Der Mann, der nach einem Unfall bewusstlos in eine Irrenanstalt eingeliefert wurde, versucht, in einem einsamen Hotel, sich selbst wieder zu finden. Dazu rät ihm sein Arzt, der ihn ungeheilt entlassen musste. Den Namen Edgar Allan Poe nahm er an, weil ihm nichts Besseres einfiel. Es gibt ein Element, welches aus seinem verlorenen Gedächtnis immer wieder auftaucht: Es ist eine Frau namens Shila, die von einem Balkon stürzte.

Auf seiner Reise zu sich selbst erlebt er sich in der Geschichte „Die schwarze Katze“ als trunksüchtiger Ehemann der Schwester seiner vom Balkon gestürzten Verlobten. Obwohl er genauso wie seine Frau sehr tierlieb ist, sticht er in einer Stimmung aus Wut, Suff und Verzweiflung der Hauskatze ein Auge aus. Es folgt das Verderbnis mit Hausbrand, einer neuen Katze, Zerbrechen seiner Ehe bis hin zum Erschlagen seiner Frau. Die schwarze Katze verschwindet, aber sie wird wieder kommen. Alles läuft zwangsläufig ab, der Protagonist ist der Entwicklung ausgesetzt. Sein Übermut liefert ihn letztendlich der Polizei aus.

Die bekannten Schauspieler Ulrich Pleitgen und Anna Thalbach sprechen die Rollen des Ehepaars. Das unausweichlich Verheerende der Ereignisse erhält durch den Kontrast der Stimmen – Pleitgen als gepeinigter Alkoholiker und seine junge, ihm liebend zugetane Frau mit der reinen, hellen Stimme der Thalbach – eine aparte Note.

Edgar Allen Poe (1809 bis 1849) prägte mit seinen Texten Horror, Fantasy und die Detektivgeschichte. „Die schwarze Katze“ erschien 1843 und machte ihn international bekannt. Baudelaire und Mallarmé bewunderten ihn dafür!. Poe war ein erstklassiger Analytiker, ausgestattet mit einem außergewöhnlichen, psychologischen Scharfblick und großer poetischer Begabung. Das Leben des literarischen Erfinders des Schreckens war jedoch unstet und gekennzeichnet durch Schicksalsschläge, Armut und Krankheit. Mit zwei Jahren wurde er adoptiert, seine Schulzeit verbrachte er im Heim, von der Militärakademie wurde er unehrenhaft entlassen. Seine Arbeit als Journalist war schwierig. Der berühmteste Vertreter der amerikanischen Romantik, der in die unbekannten Tiefen der menschlichen Seele Einblick nahm, der Verfasser eines der berühmtesten amerikanischen Gedichte mit dem Titel „Der Rabe“ (1845) starb einsam, in finanzieller und gesundheitlicher Not, nachdem zwei Jahre zuvor seine Frau Virginia gestorben war.

Fazit: Die interessante Verbindung von bekannten Inhalten aus dem Original und der beängstigenden Reise des Gedächtnislosen garantiert Spannung und sehr gute Unterhaltung. Man sollte bei dieser Gelegenheit trotzdem auch das Original lesen! Es lohnt sich.

Hörspiel, Spieldauer: ca. 61 Minuten, 1 CD. Mit Musik von Heinz Rudolf Kunze. Auch als MC erhältlich (3785713444). -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Paranoide Schizophrenie 4. September 2007
Format:Audio CD
Das Hörspiel, als eine eigenständige Kunstform, hat eine über 80jährige Tradition.
Spätestens seit den 1960ern erfreuen sich so genannte Hörspielreihen großer Beliebtheit; dieser Trend hält bis heute an bzw. befindet sich in einer deutlich expansiven Phase...
'Ein wenig Marter also für den beflissenen Liebhaber und Konsumenten, hier die Spreu vom Weizen zu trennen, schließlich sind die Hörspielreihen lang, die Konkurrenz groß und die Geldbörse ist kein Füllhorn.
Was nun die vorliegende Edgar Allan Poe Hörspielreihe betrifft, so kann man ihr alles außer Werktreue vorwerfen (wer Werktreue wünscht, der greife zu den einschlägigen Hörbüchern, die es ja ebenfalls wie Nattern in der Grube gibt). Der Mangel an Werktreue ist es jedoch gerade, der den Reiz dieser Reihe ausmacht. Poes Erzählungen werden kaleidoskopisch in eine Rahmenhandlung gebettet, die meist als Erinnerungsfragmente oder böse Träume an die Bewusstseinsoberfläche des unter Amnesie leidenden Erzählers dringen. Die Regisseure der Reihe realisieren also das klassische Konzept der Binnenerzählung auf kongeniale Weise in einem Hörspiel. Der Erzähler der Rahmenhandlung, Poe persönlich, findet nach und nach Teile seines Selbst in den Geschichten innerhalb der Geschichte, die sich zunehmend auf das Geschehen der Rahmenhandlung auswirken. Da sich der Hörer mit der Figur Poes identifiziert, begibt er sich mit diesem auf die Suche nach seiner Identität. Die Wahl dieser Perspektive ist nicht nur löblich, sondern auch besonders subjektiv...und da Poes Leben kein viktorianischer Ponyhof war, stürzt der Hörer in einen schwarzen Mahlstrom aus morbiden und düsteren Erinnerungen tief hinab ins Unterbewusstsein, wobei sich die Jagd nach der Identität wie ein Krimi gestaltet (schließlich gilt Poe als Erfinder der deduktiv arbeitenden Krimihelden). Themen wie Krankheit, Perversität und Verfall ' die Poe selbst auf die Ebene des künstlerisch Ausdrückbaren erhob ' werden auf wesentliche Symbole reduziert und hörgewaltig vertont. Dass diese Hörspielreihe nicht nur professionell produziert, sondern auch gesprochen wurde, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Das Filmorchester Berlin tut immerhin ein Übriges.

"Die schwarze Katze" ist eine Verbrechergeschichte mit interessanter Perspektive. Der Protagonist wird nicht von einer Exekutive zur Rechenschaft gezogen, sondern von seinem eigenen Gewissen gerichtet. Eindrucksvoll und vor allem gnadenlos wird der soziale Abstieg eines von seinen niederen Instinkten beherrschten Mannes geschildert. Vom Alkohol- bis zum Tobsuchtsexzess wird Poes Erzählung in gewohnt hörgewaltiger Manier vertont. Da auch das Original ("The Black Cat", 1843) nicht an Brutalität geizt, ist der Schrecken, der in der vorliegenden Bearbeitung dargestellt wird, besonders körperlich und direkt.
Gleich schon zu Beginn sitzt das pathologische Grauen im Nacken des Hörers, wahnhafte Störungen und Rauschzustände nehmen vermehrt zu, Realität und Halluzination sind nicht mehr zu trennen, die Außenwelt wird zum Spiegel des Unterbewussten. Poe schuf damit ein Psychogramm, die moderne Inszenierung ist ein Psychothriller auf der inneren Bühne.
Der Altmeister des Grauens im modernen Gewand: poetologisch entstaubt, und psychologisch durchschlagend.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Hier der zweite Teil der Hörspielserie nach Edgar Allan Poe. Der nun entlassene Anstalts-Insasse mietet sich in ein kleines Hotel ein und wird von Alpträumen geplagt. Die Gestaltung ist identisch wie beim ersten Teil (Grube und Pendel), dieses Mal gibt es aber von vornherein nur einen Punkt. Es nervt zugegebenermassen ein wenig, dass genau die gleiche Musik verwendet wird, hier hat man wohl Produktionskosten gespart.

Zum Inhalt: Die arme Geschichte wurde hier in eine „neuere" Zeit versetzt, die Sprecher fluchen völlig unpassend vor sich hin und benutzen auch sonst Worte, die einfach nicht zu Poe passen. Fluchen ja bitte, aber wenn dann schon mit etwas Stil. Das Wort Sch*@&e passt einfach nicht in diesen Zusammenhang. Verschiedene andere Fakten der Geschichte wurden verdreht, davon soll sich aber jeder sein eigenes Bild machen.

Der Horror, der während der Geschichte ausbleibt kommt dann schlagartig mit dem Bonussong „Der weisse Rabe", einem Potpourri aus schlecht zitierten Poe-Versen eingebettet in lachhafte Melodien und instrumentiert wie ein Captain-Future-Soundtrack für Arme.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pleite! 30. September 2005
Format:Audio CD
Tja, wie Folge 1. Man lauscht verärgert dem doofen Prolog, geniesst die super Handlung von Die schwarze Katze mit einem überragendem Ulrich Pleitgen und muß sich dann wieder einem blöden Epilog mit Überleitung zur Folge 3 anhören. Warum gab es kein Hörspiel in dem NUR die schwarze Katze realisiert wurde???
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Die neuesten Kundenrezensionen
Leider ein Hörspiel!
Man tut so einer Geschichte nichts Gutes, sie in ein Hörspiel zu pressen!
Einfach vorgelesen wäre mir die Geschichte lieber. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von audiobookfan H. veröffentlicht
Dieses Hörspiel ist beeindruckend
Edgar Allan Poe wird auch in dieser Folge von verängstigen Albträumen geplagt. Diesmal ist es eine schwarze Katze, die ihn in den Wahnsinn treibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von Freibeuter
Im Kopf eines Paranoiden
Wie schon der erste Teil der Serie so enttäuscht auch diese Geschichte nicht. Umsetzung und Sprecher, allen voran Ulrich Pleitgen, sind hervorragend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 von Villette
Die Geschichte kann man sich echt sparen
Ich habe die CD zum Geburtstag geschenkt bekommen - und mich schon bei den ersten Minuten geärgert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von S. Christina
Geschmackssache
Der unter Amnesie leidende Poe erreicht, nach Verlassen der Anstalt für Nervenkranke, ein weit abgelegenes Dorf, wo er seine Ruhe zu finden hofft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2005 von Antje Wicka
Ganz nett anzuhoeren!
Naja, ich muss sagen, der erste Teil der Reihe hat mir persoenlich besser gefallen.

In diesem Teil der Story, verlaesst der Mann ohne Gedaechtnis das Irrenhaus und bucht sich in... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 6. April 2005 von M. Duerr
Ziemlich verunglückt
Diese Rezension bezieht sich auf die Lübbe-Hörspielfassung von "Die schwarze Katze".

Dieses Hörbuch ist das zweite aus einer ganzen Serie von... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 28. Februar 2005 von R.S.
Poe zum Hören 2: Inspirationslose Geschichtendehnung!
Es hatte sehr ordentlich angefangen mit "Die Grube und das Pendel", doch schon bei der zweiten Bearbeitung aus der Poe-Reihe werden die Makel und Probleme deutlicher, anstatt zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2004 von Silvan Prefetzky
Horrorhörspiel
Sehr stimmungsvolles Hörspiel. Die story kennt hoffentlich jeder (Mann verliert sein Gedächtnis, wacht in einem Hotel auf, erinnert sich langsam an seine Vergangenheit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2004 von Claudia Stickel
Ich bin nicht wahnsinnig,
sagt Edgar Allan Poe am Anfang des Hörspiels. Doch auch nach der Entlassung aus der Nervenheilanstalt am Ende des ersten Teiles, ist Poe`s Erinnerung noch nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2004 von Michael Krause
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