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Die schwarze Dahlie
 
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Die schwarze Dahlie [Taschenbuch]

James Ellroy
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 1. Januar 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 475 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548250203
  • ISBN-13: 978-3548250205
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 632.828 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit der Verfilmung von L.A. Confidential ist James Ellroy so angesagt wie nie. Höchste Zeit also, sich einen Überblick über sein Werk zu verschaffen, bevor Die schwarze Dahlie in die Kinos kommt.

Zu Beginn seiner Karriere als Krimiautor wurde James Ellroy stets mit einer Anmerkung erwähnt, die seinen betonharten Stil unterstreichen sollte. Wie das polizeiliche Führungszeugnis an einem Vorbestraften, heftet an dem Namen Ellroy ein kleiner Auszug seiner Vita: Als der 10-jährige James eines Sonntagabends von einem Wochenende bei seinem Vater mit dem Taxi vor dem Haus seiner Mutter abgesetzt wurde, sich an drei Polizeiautos vorbeischlängelte, nahm ihn ein Cop beiseite und sagte: "Son, your mother's been killed."

Nach einer Laufbahn als Gelegenheitsverbrecher, Säufer und Knacki nahm sich Ellroy 20 Jahre später ein Zimmer in einer Absteige irgendwo in Hollywood und begann mit seinem ersten Roman. Ohne Schnörkel, hart wie der Asphalt, den er kennen gelernt hat, schrieb er Browns Grabgesang. Mehr oder minder in einem Stück. Mit Bleistift. Im Stehen. Nach sechs atemlos verfassten Romanen in ebenso vielen Jahren der erste Klassiker: Die schwarze Dahlie, aufbauend auf einem wirklichen, seiner Grausamkeit wegen, legendären Fall, ist der Auftakt zum L.A. Quartett, Ellroys ganz eigener Version des Kaliforniens der 40er Jahre. Das Los Angeles der Nachkriegsjahre, auf Celluloid in der Schwarzen Serie mythologisiert, in Rezensionen zu Ellroys Quartett immer als "Chandlers Los Angeles" charakterisiert, gilt seit dem Kinoerfolg von L.A. Confidential als "Ellroys L.A.". In dem Noir-Streifen der 90er, ebenso wie in Ellroys Schreibe der 80er, sind die Kulissen des Nachkriegs-Kalifornien vordergründig gar nicht so anders als bei Chandler -- nur gibt es bei Ellroy mehr Rassismus, weniger Adjektive und weniger hehre, aus dem Holz eines Philip Marlowe geschnitzte Ritter mit Moral -- entsprechend verwahrloster ist die Sprache der Protagonisten, die auch schon mal mitten in einem Roman abgeknallt werden. Statt Rittern und eindeutiger Moral tauchen bei dem selbst ernannten "Demon Dog of American Literature" Charaktere auf, die so widersprüchlich sind wie die Wirklichkeit: Howard Hughes, Cops jenseits von Gut und Böse -- und, als verstümmelte Leiche an der Ecke 39th und Norton, die schwarze Dahlie.

Schon 1987, als Ellroy Die Schwarze Dahlie vorlegte, seiner Mutter gewidmet, wurde sein vierter Roman, Blut auf dem Mond, von James B. Harris unter dem Titel Cop verfilmt. Der dritte Eckpfeiler des L.A. Quartetts, Stadt der Teufel, inzwischen geläufig als L.A. Confidential hat in seiner Filmversion für mehr Wirbel gesorgt. Während Knacki-Autor Edward Bunker an einer verfilmbaren Fassung von Hügel der Selbstmörder schnitzt, wetzt und feilt, haben sich die Studios Hollywoods bereits die Rechte an den anderen Assen des L.A. Quartetts gesichert: Das Coda, White Jazz, soll von Nick Nolte produziert, das Drehbuch von Ellroy geschrieben werden; die Rechte an Blutschatten hat sich United Artists gesichert, und Die schwarze Dahlie soll für April Connexion Films von David Fincher (Se7en) aufgearbeitet werden.

Abseits der Fiktion erschienen Mitte der 90er Ein amerikanischer Thriller, der Auftakt zu einem als Trilogie geplanten historischen Krimis, sowie Die Rothaarige, in dem sich der Mann, der vor keinem Marketingtrick zurückschreckt, auf die Jagd nach dem nach wie vor nicht identifizierten Mörder seiner Mutter macht.

Nach dem Kinoerfolg neulich wurde auch die Lloyd-Hopkins-Trilogie (mit Blut auf dem Mond, In der Tiefe der Nacht und Hügel der Selbstmörder) in einem Band aufgelegt, als L.A. Noir. --Matthias Penzel

Pressestimmen

"Der härteste Kriminalschriftsteller der Gegenwart." FRANKFURTER RUNDSCHAU "Er schreibt die blutigsten Krimis Amerikas." DIE ZEIT

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch wollte ich schon lesen als im Internet das Gerücht kursierte, David Fincher (Sieben, Fight Club) würde den Roman verfilmen. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch vergriffen. Nun ist das Buch neu aufgelegt worden und ich konnte das versäumte endlich nachholen. Schnell stellte ich fest, das es auf jeden Fall ein Versäumnis darstellt diesen Roman nicht gelesen zu haben. Von Begin an entwickelt die Story einen unglaublichen Sog und man wird tief in den Strudel aus Gewalt, Korruption und Macht gesogen. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Und hatte man sich gerade eine Theorie zurechtgelegt um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, wurde sie mit den folgenden Seiten gleich wieder pulverisiert. In dem ungeheuer umfangreichen Netzwerk aus Personen und Verbindungen ist nichts so wie es scheint und in der Welt von James Ellroy hat scheinbar jeder eine Leiche im Keller. Ich habe wenige Romane mit derart vielen beschrieben Personen gelesen, und auch die Zahl der Handlungsstränge ist enorm. Keine Frage, wenige Schriftsteller verstehen es, so komplexe Kriminalfälle in Worte zu fassen. Dabei ist seine Sprache genau so hart, direkt und kompromisslos wie es seine Protagonisten sind. Humor taucht hier nur sporadisch auf und meistens als purer Zynismus.
Die Story geht einem ziemlich an die Nieren, und nur zu gut kann man sich vorstellen, welche riesigen Wellen dieser reale Fall damals verursacht haben mag. Nebenbei faszinieren das präzise Abbild der 50 Jahre und die Beschreibung L.A's als dunklen und alles verschlingenden Moloch. Möglich das diese Darstellung
zu einseitig und zu subjektiv wirkt, aber sie erschien mir passend, auf eine morbide Art. Der ideale Nährboden für jegliche Art von Verbrechen und letztendlich die Quelle für Ellroy's schriftstellerische Energie.
Die schwarze Dahlie ist der Auftaktroman des sogenannten L.A Quartetts, zu dem unter anderem auch Stadt der Teufel gehört, hierzulande besser bekannt als L.A Confidential. Einige Figuren die in diesem Roman auftauchten wird der Leser hier wiederfinden. Ein Punkt, der einige Passagen fast dokumentarisch wirken läßt. Im Nachwort schildert Ellroy seine Leidenschaft für diesen Fall und sein Bestreben, der beste Krimiautor der Gegenwart zu werden. Ich denke, mit diesem Roman, der für mich der bislang beste Ellroy ist, wird er diesem Anspruch mehr als nur eine kleines Stück näher gekommen sein. Auch wenn ich mich schon auf die Verfilmung freue; es dürfte schwer sein dieses Meisterwerk auf die Leinwand zu bringen, selbst für einen David Fincher. Ein Grund mehr das Buch jedem Krimiliebhaber ans Herz zu legen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Als ich diese Buch anfing zu lesen, war ich völlig unbedarft was den Inhalt betraf. Doch schon nach wenigen Seiten packte mich die Geschichte um Polizisten, eine tote Frau und Macht. James Ellroy schaffte es mich mit seinem Schreibstile zu fesseln, so das ich erst nach der letzten Zeile dieses Buch zuschlagen konnte. Der Inhalt ist sehr realistisch niedergeschrieben und spiegelt das Zusammenspiel von Liebe, Haß, Mord, Macht und Geld sehr gelungen wieder. Jeder der es nicht gelesen hat, hat etwas verpaßt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kult 3. September 2000
Format:Taschenbuch
Ellroy's 7. Roman ist immer noch sein bester. Unglaublich wie er die Spannung bis ans Ende steigern kann. Ich habe 3 Nächte danach nicht mehr gut schlafen können, Alpträume & Elisabeth Short verfolgten mich. Dies ist ein Nightmare, ohne Rücksicht auf Verluste. Vergesst King, Lansdale, Ellis, Thompson, Himes & alles was Ellroy nachher geschrieben hat. Die Schwarze Dahlie ist absolut schwarz & brutal real. Ich glaube nicht das Fincher das hinbringt, aber warten wir mal auf den Film. Ellroy hat dieses Buch mit seinem Blut geschrieben & es tropft nur davon. Bei meinen 10 besten Büchern die Nr. 7. Take care!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5 verdiente Sterne. EIN STARKER ROMAN
Dieses Buch hat die 5 Sterne absolut verdient. Zeitweise sehr hart geschrieben aber genau diese Schreibweise kommt richtig gut. Dieser Sumpf, indem die Dahlie lebte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2007 von Bücherfan
Obsession L.A.
Ist es ein Zufall, dass sich im Rückblick gerade die Beziehungen zwischen den Männern und Frauen des Buches als stabil erweisen, in denen die Paare nicht oder nicht mehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2006 von Niclas Grabowski
Ich frage mich, was an dem Buch spannend sein soll
habe nach ca 120 Seiten aufgegeben. Völlig langweilig, 2 Poizisten ein Boxkampf, Thema Macht und Korruption, von Spannung nicht die geringste Spur. Lesen Sie weiter...
Am 21. Mai 2005 veröffentlicht
Hau mir in die Augen, Großer
James Ellory ist ein Geschichtsfälscher: Kriminalfälle aus der Vergangenheit werden bei ihm Gegenstand seiner blutigen Prosa. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2002 von agardenchair
erinnert schon an l.a.confidential
Ich habe vorher noch kein anderes Buch von Ellroy gelesen und nur den Film L.A.Confidential gesehen. Doch ich muß sagen, daß diese Geschichte durchaus fesselnd ist. Lesen Sie weiter...
Am 8. Juni 2001 veröffentlicht
spannende Unterhaltung
Ich habe schon einige bücher von James Ellroy gelesen und alles was ich dazu sagen kann, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, überraschende Wendungen und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2001 von myrischmelz@surfeu.de
Atemlose Spannung bis zum Schluss
Nach hunderten von Krimis, die ich bisher gelesen habe, ist „Die schwarze Dahlie" immer noch der beste. Während ich bei Commissario Brunetti und Co. Lesen Sie weiter...
Am 5. Februar 2001 veröffentlicht
Ein Meisterwerk !
Dieser Roman ist der beste Kriminalroman vom wohl besten Kriminalautor aller Zeiten. James Ellroys Art aus Fakten von Polizeiberichten einen Roman zu stricken ist unvergleichlich. Lesen Sie weiter...
Am 7. Juni 2000 veröffentlicht
Fesselnd bis zur letzten Zeile!
Als ich das Buch zu lesen begann,hatte ich schon einen Ellroy hinter mir und war gespannt was er mir neues bieten könne. Lesen Sie weiter...
Am 4. Mai 2000 veröffentlicht
Einfach Spitzenklasse
Der beste Kriminalroman den ich bis jetzt gelesen habe.Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile.
Am 1. Mai 1999 veröffentlicht
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