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Die scheußlichsten Länder der Welt: Mrs. Mortimers übellauniger Reiseführer Gebundene Ausgabe – Oktober 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Malik; Auflage: 7 (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890293263
  • ISBN-13: 978-3890293264
  • Originaltitel: The Clumsiest Pepople in Europe - Or Mrs. Mortimer's Bad-tempered Guide to the Victorian World
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,6 x 19,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 627.542 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Die Idee ist erfrischend: ein Buch über die Länder der Welt, in dem garantiert nicht die durch Werbung und Reisebüros überstrapazierten Begriffe "Traumstrand", "pittoreske Fischerdörfer" und "perfekte Orte zum Seele baumeln lassen" vorkommen. Nein, es soll um eine ganz und gar schonungslose Betrachtung der Länder gehen, die in politisch inkorrekter Weise den Finger auf Wunden legt, Tacheles redet, schonungslos unbequeme Wahrheiten nennt. Doch wer jetzt eine aktuelle Abrechnung erwartet, wird enttäuscht sein, denn das Buch Die scheußlichsten Länder der Welt macht einen Riesensprung in die Vergangenheit. Es lässt Favell Lee Mortimer literarisch wieder auferstehen. Die Star-Autorin im viktorianischen England teilte ums Jahr 1850 ihren staunenden Mitmenschen in drei Bestsellern mit, wie schrecklich es draußen in der Welt zugeht. Das Kuriose: Sie war analog zu Karl May nie in den Regionen, über die sie schreibt.

Alles hat sie aus anderen, vielen anderen Büchern zusammengetragen -- vor allem das Kritische, das Böse, das Negative. "Die Franzosen machen dauernd Komplimente, und diese Komplimente stimmen oft nicht", warnt Mrs. Mortimer. Schlimmer sei es jedoch in Spanien, "dort gibt es Räuber und Mörder" und manche Männer "benehmen sich wie Wölfe". Klar finden sich auch Beschreibungen, die in der heutigen Zeit noch einigermaßen durchgingen. Und dass New Orleans ein gefährlicher Ort für Leib und Seele ist, bewies nicht zuletzt die grausame jüngste Hurrikan-Vergangenheit.

Nichtsdestotrotz: Es finden sich einige unterhaltsame Passagen und für Reisemuffel sind die reaktivierten Geschichten ohnehin eine willkommene Rückenstärkung. Lautet doch das Credo: Am schönsten ist es einfach zu Hause. Apropos zu Hause. Die Deutschen kommen bei Favell Lee Mortimer ohnehin erstaunlich gut weg. Sie schreibt von "kräftigen, großen, gut aussehenden Männern. Die Frauen sind frisch und hübsch." Andererseits bemängelt Mortimer aber, dass sie ihre Häuser nicht sauber halten, weil sie zu viel draußen sind. Dafür lieben sie das Stricken. "Sie sind so in ihre Stricknadeln vernarrt wie die Männer in ihre Pfeifen." Spätestens jetzt wünscht man sich ein aktuelles Update à la Mortimer, an das sich aber keiner trauen wird, aus Angst vor Klagen, wüsten Anrufen, Morddrohungen. -- Christian Haas

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Favell Lee Mortimer (1802-1878) war eine überaus erfolgreiche Kinderbuchautorin; ihre strengen Bände wurden im 19. Jahrhundert zu Bestsellern. Danach verfasste sie Reiseliteratur, wobei sie keines der Länder, über die sie schrieb, je selbst besuchte. Wiederentdeckt und in einem Best-of-Band zusammengestellt wurden Mrs. Mortimers Werke von Todd Pruzan, der als Journalist in Brooklyn/NY lebt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 25. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
... dieses Kästner-Zitat möchte man nach der Lektüre dieses Reiseführers zum Abgewöhnen kurzerhand ein wenig abwandeln in ein "Die Länder sind gut, nur ihre Bewohner sind schlecht..."

Diese Mrs Mortimer muss schon eine rechte Giftspritze gewesen sein. Denn bereist hat sie die von ihr abqualifizierten Länder alle nicht. Dennoch ist dieses freche Buch hochvergnüglich! Denn sie nährt ihre spitzen, manchmal auch nur miesepetrigen Kommentare allein aus zusammen gesammelten Informationen, die sie mit sorgsam gezüchteten, eigenen Vorurteilen würzt. So sind es vor allem die jeweiligen Landesbewohner, die Mrs Mortimer kurzerhand für alles Übel verantwortlich macht.

Darüber hinaus hat sich die Autorin auch als "Kinderschreck" einen Namen gemacht. Ihre Geschichten, die sich seinerzeit sehr gut verkauften, sind derartig gruselig, das auch heutigen Kindergenerationen die Haare zu Berge stehen...

Nun, eigentlich darf man froh sein, Mrs. Mortimer nicht mehr kennenlernen zu können.
Ihre Texte jedoch sind so unfreiwillig komisch, das sie heute durchaus noch die Lektüre lohnen!
Ein witziges Buch!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Apicula #1 REZENSENT#1 HALL OF FAME REZENSENT am 25. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Eine verbiesterte Dame muss sie - nach unseren Maßstäben gemessen - gewesen sein, diese Miss Favell Lee Mortimer (* 1802 ... + 1878), die der Welt vor zirka 150 Jahren diese durchaus aufschlussreichen, jedoch durch und durch Vorurteils-Gespickten - nämlich für unser Verständnis alles andere als politisch korrekten! - Aufzeichnungen, hinterlassen hat. Zu diesem Schluss kann man bereits gelangen, wenn man das ausführliche Wort des Herausgebers, Todd Pruzan, zur Kenntnis nimmt. Dieses Vorwort ist übrigens mindestens so lesenswert, wie Miss Mortimers eigenwillige Reiseberichte (im Original unter mehreren Titeln erschienen) - über Länder, in denen die Gute freilich niemals persönlich war; Favell Mortimer war laut eigenen Aufzeichnungen nur zwei mal außer den Grenzen ihrer Heimat, noch nicht einmal bis "Wales" hat sie es geschafft, dennoch den dort ansässigen Menschen einen Haufen mehr oder weniger glaubwürdige Eigenschaften angedichtet. ("Auch wenn die Waliser nicht sauber sind, sehen ihre Häuser sauber aus, weil sie sie jedes Jahr tünchen, und manchmal tünchen sie auch die Schweineställe." [S.45])
Die Autorin war übrigens Zeitgenossin von Berühmtheiten, wie Charlotte und Emily Bronte, Elizabeth Gaskell, Charles Darwin ... Im viktorianischen England war sie bekannt (allerdings nicht namentlich!) für das Kinderbuch "The peep of day", das heute ohne jede weitere Diskussion verboten werden würde: Eine Aneinanderreihung von grauslichen Schilderungen, die man sogar als Erwachsener mit einiger Befremdung liest.

Wie stellt man sich diese Miss Mortimer jetzt vor?
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 7. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Zusammenstellung aus den drei Reiseführern von Mrs. Mortimer, ergänzt um einige Kommentare und Informationen zu den Ländern der damaligen Zeit.
Dabei sind die Beiträge in diesem "Reiseführer" durchaus nicht mehr up to date, da diese Beiträge aus der Mitte des 19. Jh. stammen. Allerdings waren die Beiträge auch schon in Ihrer Zeit alles andere als korrekt, denn Mrs. Mortimer kannte die Länder, die sie beschrieb nicht, sondern stützte sich ausschließlich auf dem, was Sie von den Ländern gehört und gelesen hatte. So kann man ruhigen Gewissens bahupten, dass dieser Reiseführer eine Aneinanderreihung von Vorurteilen und absurden Fakten ist. Dazu kommt, dass Mrs. Mortimer ihre Sicht der Welt mit absoluter Bestimmtheit vertritt, so dass man wirklich meinen könnte, Sie wüsste es aus eigener Anschauung, dazu kommt, dass Sie eine geradezu pathologische Abneigung gegen sämtliche Religionen außer ihrer eigenen hat (Protestantisch) und damit auch katholisch orientierte Länder bestenfalls ihr Mitleid für die irrgläubigen Menschen dort wecken.
Dieses Buch ist amüsant, eben weil es dermaßen viel Unsinn über andere Länder enthält und diese mit dem Brustton der absoluten Überzeugung vetreten werden. Man muss dieses Buch auch nicht von vorne lesen, sondern man kann sich immer mal wieder ein Land rausgreifen und sich über 2-3 Seiten amüsieren.
Darüber hinaus hält uns diese Buch aber auch einen Spiegel vor, natürlich kommen uns die hier geäußerten Meinungen absurd vor, aber dennoch finden sich einige der Vorurteile auch heute noch in der einen oder anderen Form. Vielleicht hilft das Buch dabei, diese ein wenig mehr in Frage zu stellen und ein Bewusstsein dafür zu entwickeln.
Ansonsten aber viel Spass beim Lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beatrice Berger TOP 1000 REZENSENT am 15. Juli 2013
Format: Taschenbuch
Das Buch ist auf Dauer langweilig. Das liegt sicher zu einem Teil an Mrs. Mortimer, es liegt aber - das nehme ich zumindest an, denn Mrs. Mortimers Originaltexte habe ich mir ersparen wollen - auch am Herausgeber und der Art, wie er die Auswahl getroffen hat. Die Zahl der besprochenen Länder ist enorm und reicht um den gesamten Globus, aber der Großteil der Anmerkungen beschränkt sich auf "dreckig", "dunkle Wohnungen für die Armen", "Räuber", "Faulheit" und einem aus Mrs. Mortimers Sicht sehr subjektiven empfundenen Mangel in der korekten Verehrung eines höheren Wesens. Das ist auf Dauer recht wenig. Wenn die Dame mehr als 60 Seiten über Madagaskar geschrieben hat (von denen diese Auswahl leider keine einzige enthält), muss da irgendwo mehr - gruseliger - Inhalt sein ls die permanenten Wiederholungen von Allgemeinplätzen.

Dass Mrs. Mortimer mit ihren unglaublich engstirnigen Ansichten ziemlich genau dem Typ Mensch entspricht, der Oliver Twist den erbetenen Nachschlag verweigert hat, sorgt zusätzlich dafür, daß jedenfalls mir das Lachen im Hals stecken bleibt.

Rein formal hätte ich es für besser gehalten, die im übrigen gut recherchierten Bemerkungen des Herausgebers zur Lage der jeweiligen Nation wären optisch besser erkennbar, drucktechnisch besser abgesetzt oder in einer anderen Schriftart gehalten. Nicht nur anfangs war ich von dem fehlenden Übergang zwischen Vorbemerkung und O-Ton Mrs. Mortimer etwas irritiert.
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