Kritik:
Dieser Film "Schneewittchen" ist von Fritz Genschow. Zuerst muss man sagen, dass dieser Film nicht zu den anderen Genschow-Filmen dazugehört. Er wurde mit 2 anderen Filmen (König Drosselbart und Rumpelstilzchen) gedreht. Außerdem hat man ihn nicht mit so viel Budget gemacht und außerdem ist er (obwohl er schon 1962 gedreht wurde) in s/w. Man sieht auch, dass manches z. B. Zwergenbetten und Stühle, das Gemach der Königin und und... aus Pappe bestehen, überhaupt nicht Genschow. Dieser Film ist eher die Verfilmung eines Freilichttheaters. Es wird auch nur in Reim gesprochen. Das gefällt mir jetzt überhaupt nicht. Etwas Reim ist Ok, aber so viel... . Was ich gut finde ist, dass alles in diesem Filmen in der Natur spielt. Gut ist wiederum, dass Herr Genschow nicht irgendwelchen Unsinn dazu erfindet, wie es in den anderen Filmen der Fall ist.
Der Inhalt ist sehr originalgetreu und wie im Märchen: Eine Königin wünscht sich ein Kind, mit Haut so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz. Als sie dann das Kind bekommt, stirbt sie. Der König heiratet erneut. Das ist eine böse Frau, die Dank eines Zauberspiegels die Schönste im ganzen Land genannt wird. Als der Spiegel sagt, dass Schneewittchen schöner ist als sie, beauftragt die Königin einen Jäger, der Schneewittchen töten soll. Er lässt sie laufen. Darauf findet die Prinzessin Unterschlupf bei den sieben Zwergen. Doch die Königin ruht nicht eher sie Schneewittchen getötet hat.
Infos:
-der Film ist in einer normalen VHS-Box mit Goldprägung
-er ist ab 6 Jahren freigegeben
-er wurde 1962 von Fritz Genschow gedreht
Im großen und ganzen ist er aber doch sehenswert. Wer viel Natur und tolle Kostüme mag, wird nicht entäuscht sein. Allerdings muss man auch mit sehr viel Reim und Pappe leben, wenn man den Film anschaut. :)