"ich brauch doch so schrecklich Freude" schrieb Anna Seghers 1925 kurz nach Ihrer Doktorarbeit an der Universität Heidelberg in ihr Tagebuch. Diese frische Freude, diese herzliche Erzählergabe findet man in all ihren Geschichten wieder. Es handelt sich bei diesem Band um ihre eindrucksvollsten literarischen Werke, ein Einstieg in ein Stück der neueren Literaturgeschichte.
Die Vielfalt ihrer Persönlichkeit zieht sich nicht nur durch ihr bewegtes Leben, sondern bringt auch Farbe in ihre Erzählungen. Wissenschaftlerin, Ehefrau, Mutter, Flüchtling, Revolutionär... die große Dame der deutschen Literatur läßt uns in ihren Werken in eine Zeit eintauchen, die es so nicht mehr gibt, in der wir jedoch heute noch wurzeln, die es zu kennen gilt, die auch verzaubern kann! Absolut empfehlenswert!