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Sie alle sind von ihrer schönen Nachbarin, einer ehemaligen Opernsängerin, angetan, die eines Tages spurlos verschwindet. Hat sie ihren treulosen Ehemann endgültig verlassen und ist zurück nach Griechenland, zu ihrem Jugendfreund? Merkwürdig, daß sie ihrer Nichte nicht Bescheid gegeben hat, die mit ihrem kleinen Jungen aus Lyon zu Besuch kommt.
Die vier Männer, die sich privat ganz gut verstehen, doch beruflich einander spinnefeind sind, beginnen zu kombinieren. Schließlich ist man "kein Historiker, wenn man nicht schnüffeln kann". Sehr hilfreich dabei sind die beruflichen Beziehungen, die Marcs Patenonkel noch immer in das Kommissariat hat.
Bis jedoch geklärt ist, welche Rolle der von unbekannter Hand frisch gepflanzte Baum im Garten der Sängerin spielt, denn diese Buche ist bei der Lösung des Falles von entscheidender Bedeutung, läßt die französische Autorin mit dem männlichen Namen Fred Vargas ihre vier Detektive tüchtig die grauen Zellen strapazieren. Immer wieder nimmt die Handlung eine neue, unerwartete Wendung, werden Details aus dem Vorleben bekannt, die, neu angeordnet, einen völlig neuen Zusammenhang ergeben.
Ihren nächsten Fall Der untröstliche Witwer von Montparnasse klärt das ungleiche Team im Folgeband. -- Manuela Haselberger
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
115 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der erste Krimi des "Vargas-Universums",
Von jae80 "jae80" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques: Kriminalroman (Kommissar Kehlweiler ermittelt) (Taschenbuch)
Wer einen Einstieg in die Krimi-Welt der französischen Autorin Fred Vargas sucht, sollte mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen. Zwar handelt es sich hierbei nicht um das erste Buch der Autorin (das ist der Roman "Im Schatten des Palazzo Farnese", der zwar nicht schlecht, aber im Vergleich noch relativ unausgegoren ist), die "Diva" jedoch bildet den Auftakt des sogenannten "Vargas-Universums". Bei diesem handelt es sich um eine Reihe von (allesamt hervorragend geschriebenen) Krimis, die zwar jeweils eine abgeschlossene Kriminalfall-Handlung, außerdem aber ein halbwegs konstantes Figurenensemble aufweisen. Zwar hat Vargas, im Gegensatz zu Henning Mankell oder Hakan Nesser, in ihren Krimis nicht immer den selben Protagonisten; der des Buches davor kann aber durchaus mal im Folgebuch als Nebenfigur auftauchen. Da Vargas ihr fiktives Paris aber nicht hinschludert sondern liebevoll durchkomponiert, haben die Figuren natürlich alle ihre eigene Geschichte. Und da die Charaktere mit ihren unterschiedlichen, liebenswerten Verschrobenheiten dem Leser und der Leserin schon mal phänomenal ans Herz wachsen können (wie bei mir selbst geschehen), bringt man sich, bei Nichtbeachtung der Chronologie der Bücher, unter Umständen um einen guten Teil der Spannung und des Lesevergnügens. Daher hier als Empfehlung die "richtige" Reihenfolge:(0: Im Schatten des Palazzo Farnese) 1: Die schöne Diva von Saint Jacques 2: Das Orakel von Port-Nicolas 3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse 4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord 5: Bei Einbruch der Nacht 6: Fliehe weit und schnell 7: Der vierzehnte Stein 8: Die dritte Jungfrau Achtung: Der Aufbau-Verlag vertauscht in seiner Chronologie der Vargas-Krimis, welche er den meisten Bücher anhängt, die Krimis 2 und 3. Dies liegt wohl daran, dass der "Witwer" in Deutschland vor dem "Orakel" erschien (im Gegensatz zu den französischen Originalausgaben). Zum Inhalt der "Diva" muss ich mich aufgrund der Fülle der Vorrezensionen wohl kaum mehr äußern. Zu bemerken wäre dennoch, dass Vargas es hervorragend schafft, ihre Leser und Leserinnen bis zur Auflösung des Falles im Unklaren zu lassen, dass diese Auflösung jedoch niemals aus der Luft gegriffen ist (was man oft erst beim nochmaligen Durchblättern feststellt). Vargas' besondere Meisterschaft aber besteht darin, den Charakteren Tiefe und Persönlichkeit zu geben. Obwohl viele von ihnen in gar unirdischem Maße verschroben sind, wirken sie doch oft glaubwürdiger und "echter" als die alltagsrealistisch angelegten (und damit oft blutleeren und langweiligen!) Figuren anderer Autor(inn)en. Besonders fiel mir das bei den Frauenfiguren auf, die bei vielen Autoren an völliger Austauschbarkeit kranken - bei Vargas niemals. Die ersten paar Seiten der 'Diva' gefielen mir persönlich übrigens nicht so; da hätte ich vielleicht nicht weitergelesen, wenn mir das Buch nicht empfohlen worden wäre. Spätestens nach zehn Seiten konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand geben und musste sehr schnell die restlichen Bücher erwerben: Sie machen süchtig. Mein Fazit: Der optimale Einstieg in die Vargas-Romane. Eine anspruchsvolle Krimihandlung paart sich mit Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen - beides macht Lust auf mehr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein etwas anderer Kriminalroman,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques: Kriminalroman (Kommissar Kehlweiler ermittelt) (Taschenbuch)
Dieses ist der erste Krimi, den ich lese, der in Frankfreich spielt und er ist so völlig anders aufgemacht als die Krimis, die ich bisher so gelesen habe. Drei junge Historiker mieten sich aus Geldnot ein heruntergekommenes Häuschen im Herzen von Paris und außerdem zieht dort noch ein ehemaliger Polizeikommissar mit ein, der Patenonkel des Historikers Marc. Im Garten ihrer berühmten Nachbarin steht eines Morgens ein Baum, der am Tag zuvor noch nicht dort stand und wenig später ist die Nachbarin verschwunden. Die drei Freunde samt Kommissar machen sich aus Neugier auf, den Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Dabei lernen sie viele interessante Leute kennen, die zum Teil aber auch recht zwielicht sind. Die Auflösung des Falles hat mich zwar doch sehr überrascht ist aber doch plausibel. Ein spannend geschriebener Roman, der aber in einien wenigen Passagen an der deutschen Übersetzung leidet.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Singendes klingendes Bäumchen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die schöne Diva von Saint-Jacques: Kriminalroman (Kommissar Kehlweiler ermittelt) (Taschenbuch)
Hier beginnt also die Geschichte von den drei Historikern Mathias, Marc und Lucien. Einer für die Steinzeit, einer für das Mittelalter und einer für den 1. WK. Hier beziehen sie das Haus, daß auch in den späteren Vargas-Büchern vorkommt.Der Krimi selber fängt damit an, daß die frühere Diva in ihrem Garten ein neu gepflanztes Bäumchen entdeckt. Plötzlich ist sie weg und die Spannung im Buch da. Verschwunden oder umgebracht? Von wem? Ihrem Mann? Einem früheren Geliebten? Einer plötzlich aufgetauchten Verwandten? Überall legt Vargas Spuren und so sehr man sich auch bemüht, der Plot ist so gut gestrickt, daß man sich als Leser hoffnungslos auf der Suche nach dem Täter verheddert. Sehr spannend zu lesen und die drei Historiker sind schon das Geld Wert. Kaufen, kaufen, kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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