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Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche: Roman Gebundene Ausgabe – 19. August 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 4. (19. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462042351
  • ISBN-13: 978-3462042351
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[...] Das alles ist mit zynischer Nonchalance und großer Cleverness erzählt. [...] ein bewundernswerter Balanceakt zwischen Klamotte und Tragigkomödie, hervorragend klimatisiert durch kühle Ironie.«, Die Zeit, Literaturmagazin

»Bronskys Sinn für die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die häufig feinen Unterschiede zwischen den Kulturen und die Tragikomödie namens Leben ist schlicht bewundernswert.«, Der Tagesspiegel

»Ein aufregendes Buch, sehr empfehlenswertes Buch.«, WDR Frau TV, Christine Westermann

»Alina Bronsky [...] zählt zu einer Reihe heranwachsender junger Schriftstellerinnen, die sehr geradlinig, erdverbunden und grundsympathisch sich einen Namen machen werden.«, Welt am Sonntag

»Eine aberwitzige coole Story. Die schärfsten Gerichte der tartarischen Küche ist kein Melodram, sondern ein emanzipatorisches Märchen.«, 1LIVE

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg/Russland, verbrachte ihre Kindheit auf der asiatischen Seite des Ural-Gebirges und ihre Jugend in Marburg und Darmstadt. Nach abgebrochenem Medizinstudium arbeitete sie als Werbetexterin und als Redakteurin bei einer Tageszeitung. Sie lebt in Berlin. Ihr Debütroman »Scherbenpark« erhielt großes Kritikerlob und wurde zum Bestseller, Alina Bronsky zur »aufregendsten Newcomerin der Saison« (Der Spiegel). Ihr zweiter Roman »Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche« erschien 2011 und war ebenfalls ein Kritikererfolg und Bestseller. »Scherbenpark« ist inzwischen beliebte Lektüre im Deutschunterricht und wurde gerade fürs Kino verfilmt. Die Rechte an Alina Bronskys Romanen wurden in 15 Länder verkauft. Mit »Spiegelkind« und »Spiegelriss« hat sie sich in den letzten Jahren auch erfolgreich als Jugendbuchautorin etabliert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antje Biedermann am 16. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Diese Grossmutter ist einfach nicht zu stoppen: Gnadenlos, eitel und herrschsüchtig setzt sie ihre Ziele um. Dabei geht sie notfalls über Leichen - und wenn es die der eigenen Kinder sind.

Alina Bronsky verfügt über eine Sprache, die mit chirurgenhafter Präzision das Leben der Protagonisten filetiert: Seite um Seite, Satz für Satz. Wer dabei nicht merkt, dass wir mit all diesen Witzchen nur gefüttert werden, damit sie uns im Halse stecken bleiben, hat nicht aufgepasst. Denn die scheinbare Sicherheit, eingebettet in die überall bereitliegenden Witz-Kisselchen, in denen es sich der Leser allmählich gemütlich gemacht hat, diese Sicherheit beginnt zu bröckeln - und zwar parallel zur monsterhaften Selbstsicherheit der Grossmutter. Nach und nach wird dem Leser klar, wovor Rosalind standhaft die Augen verschliesst: dass hier keine Witzchen, sondern sehr ernste Themen verhandelt werden. Man hätte diesen Einwandererroman, in dem es um Pädophilie, Abhängigkeit, Macht und emotionale Ausbeutung, um Emanzipation und um den ganz alltäglichen Wahnsinn unter weltpolitischen und familiären Ausnahmezuständen geht, auch völlig anders schreiben können: behutsam, anrührend und politisch korrekt. Dann wäre er zu einem dieser vielen Geschichtlein geworden, die der Durchschnitts-Gutmensch einfach ach-zu-gern liest. Der Roman wäre aber eines ganz sicher nicht geworden: ein Hammer.

Warum lesen? Weil Mutterliebe selten so schonunglos - und dabei so liebevoll - gezeigt wurde. Weil es nur wenige Bücher gibt, die sich trauen, einen unsympathischen Protagonisten zu beherbergen - noch dazu eine Frau! Und weil es noch weniger Autoren gibt, die es schaffen, dass einem diese moralisch völlig inakezptable Hauptfigur ganz fürchterlich ans Herz wächst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Galarina am 1. Juli 2012
Format: Gebundene Ausgabe
"Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" von Alina Bronsky kreist nicht um Küche, Herd und Kochrezepte sondern um die Tatarin Rosalinda, deren Tochter Sulfia und Enkelin Aminat, die trotz eines von ihrer Großmutter herbeigeführten Abtreibungsversuchs gesund zur Welt kommt und im Spannungsfeld zwischen Mutter und Großmutter zunächst in der Sowjetunion, später in Deutschland heranwächst. Rosalinda zwingt als Egomanin ihrem gesamten Umfeld, ob Ehemann, Tochter, Enkelin oder Schwiegersöhnen ihren Willen auf und greift despotisch in das Leben ihrer Familie ein - stets zu ihrem eigenen Vorteil, manchmal auch zum Vorteil des betroffenen Familienmitglieds. Mit Bauernschläue, Skrupellosigkeit und Hartnäckigkeit gelingt es ihr, auch schwierige Zeiten zu meistern. Lediglich zu ihrer Enkelin Aminat entwickelt sie von Anfang an eine uneingeschränkte Liebe, die sie dennoch nicht daran hindert, Aminats Entwicklung und Leben in die eigene Hand nehmen zu wollen. Aminat steht von Beginn an zwischen ihrer unglücklichen, nach Selbstvertrauen suchenden Mutter und der dominanten, selbstverliebten Großmutter, die trotz allem einiges an Herzenswärme in sich versteckt hält, deren Handeln aber dennoch das Leben und die Entwicklung ihrer Enkelin nachhaltig negativ beeinflusst.

Alina Bronsky lässt die Egomanin Rosalinda ihre Geschichte selbst erzählen, und konfrontiert den Leser so mit dem verzerrten Selbstbild , das Rosalinda von sich hat, der gestörten Wahrnehmung ihrer Umwelt, und skurrilen, komischen Szenen und ungeheuerlichen, teilweise hanebüchenen Ereignissen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Doris Küstner am 7. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe
"Als meine Tochter Sulfia mir sagte, sie sei schwanger, wisse aber nicht von wem, habe ich verstärkt auf meine Haltung geachtet. Ich hielt meinen Rücken gerade und die Hände würdevoll im Schoß gefaltet."

Rosalinda hat alles im Griff. Ihren Mann, ihre hässliche Tochter und bald auch ihre Enkelin Aminat deren Geburt sie gerne verhindert hätte. Doch leider hat das nicht geklappt und mit den Jahren erkennt Rosalinda dass Aminat genauso ist wie sie. Rosalinda ist mit einem unglaublichen Selbstbewusstsein ausgestattet, räumt dabei alle Unahnnehmlichkeiten aus dem Weg intrigiert und manipuliert was das Zeug hält.
Sie führt einen beständigen Krieg gegen jeden und alles und ihr größtes Problem ist, dass sie sich zuviel für andere vornimmt. Aber die anderen kommen da nicht immer mit....

Mit ganz viel Ironie, politisch nicht immer korrekt und einem satirischen Blick auf die schönste, jugendlichste und durchsetzungskräftigste Großmutter der Welt hat Alina Bronsky einen sehr unterhaltsamen Roman vorgelegt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bianca Wenzel TOP 1000 REZENSENT am 2. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
"Als meine Tochter Sulfia mir sagte, sie sei schwanger, wisse aber nicht, von wem, habe ich verstärkt auf meine Haltung geachtet."

So beginnt der neueste Roman von Alina Bronsky, die mit ihrem Debüt "Scherbenpark" für viel Begeisterung sorgte. Dementsprechend hoch war auch die Erwaltungshaltung, doch Bronsky überzeugt auch mit "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche", legt sogar noch eine Schippe drauf. Scharfzüngig und schwarzhumorig porträtiert Alina Bronsky eine Frau, mit der wohl niemand gern verwandt wäre.

Jenseits des Urals im Jahr 1978. Hier lebt Familie Kalganow, Vater Boris, Mutter Rosalinda und Tochter Sulfia. Diese erlaubt sich mit siebzehn Jahren schwanger zu werden, obwohl sie so hässlich und dumm ist, dass ihre Mutter sich fragt, wer sich auf sowas einlässt. Dementsprechend wird Sulfia auch nicht geheiratet und weiß nicht einmal, wer der Vater ihres Ungeborenen ist. Rosalinda, eine Frau der Tat und viel zu jung für eine Rolle als Großmutter, hat mehrere Ideen, wie man sich des "Problems" entledigen könnte, doch nichts funktioniert wirklich. So wird ihre Enkeltochter Aminat geboren und plötzlich ändert sich Rosalindas Einstellung. Sie bemuttert das winzige süße Wesen und lebt ab sofort nur noch für ihre Enkeltochter. Die Jahre gehen ins Land, die Sowjetunion bricht zusammen und einiges hat sich in der Familie getan. Rosalinda beschließt, rigoros wie eh und je, dass es das Beste für die drei Frauen wäre, im fernen Deutschland das Glück zu suchen und so machen sie sich auf. Ob die Zukunft hier jedoch so golden ist, wie sie sich das denken?

Alina Bronskys Sprache ist scharfzüngig, direkt, schonungslos.
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