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Die russische Spende
 
 
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Die russische Spende [Gebundene Ausgabe]

Christoph Spielberg
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: ABW Wissenschaftsverlag; Auflage: 1. Aufl. (Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936072027
  • ISBN-13: 978-3936072020
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 639.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christoph Spielberg
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Berlin, ein warmer Sommerabend, Fußballeuropameisterschaft: Stationsarzt Dr. Felix Hoffmann will es sich gerade vor dem Fernseher gemütlich machen, da wird er zum Nachtdienst in die Klinik gerufen. Und um seine Laune vollends zu verderben, liefern die Sanitäter einen Notfall ein. Dr. Hoffmann kann nur noch den Totenschein ausstellen. Er kennt den Mann, er hatte ihn schon einmal behandelt, und außerdem gehörte Mischa zur Putzkolonne des Krankenhauses. Am nächsten Morgen ist der Totenschein verschwunden, und einige Tage später wird der Verwaltungsdirektor der Klinik, Dr. Bredow, erhängt aufgefunden, ausgerechnet von Dr. Hoffmann und seiner Freundin Celine und das mitten in der Nacht ... Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bettenabbau und Privatisierung der Krankenhäuser bilden den Hintergrund dieses spannenden Kriminalromans, in dem die Russen-Mafia mehr als nur ihre Finger im Spiel hat. Geschrieben von einem Insider, gibt diese spannende Skandalchronik Einblick in ein deutsches "House of God".

Autorenportrait

Christoph Spielberg, 1947 in Berlin geboren, ist Facharzt für Innere Medizin und Herzspezialist. Er war lange Jahre Oberarzt in einem Berliner Klinikum, dann niedergelassener Kardiologe in Potsdam. Er ist heute freiberuflich als Arzt und Privatdozent tätig und lebt abwechselnd in Berlin und in den USA. Nach Drehbüchern fürs Fernsehen ist "Die russische Spende" sein erster Roman.

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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
....lesen Sie bloß nicht vorher Christoph Spielbergs "Die russische Spende"! Sie werden die Ärzte und Schwestern hernach mit anderen, kritischeren Augen betrachten, denn schließlich ist Spielberg Arzt und muss wissen wovon er schreibt! :-) Vom Schreiben allerdings versteht er sogar ziemlich viel! In seinem Erstling erzählt uns Spielberg die Geschichte des Mediziners Felix Hoffmann, der im Nachtdienst zu einem gerade mit dem Notarztwagen hereingebrachten Patienten gerufen wird, um festzustellen, dass eben dieser in diesem Moment im Gang der Klinik das Zeitliche gesegnet hat. Doch Hoffmann erkennt in dem quittengelben toten Russen einen seiner früheren Patienten und macht sich auf die Suche nach dessen Patientenakte - doch die ist unauffindbar, verschwunden, genauso wie ein paar Tage später der Totenschein, den Hoffmann selbst ausgefüllt hat. Als dann auch noch die Leiche aus der Pathologie verschwindet, obwohl Felix selbst die Autopsie festgesetzt hat, beginnt der Mediziner auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei in ein Wespennest aus russsicher Mafia, falsch etikettierten Blutkonserven und Klinikfehlbeträgen in Millionenhöhe. Den scheinbar verantwortlichen Verwaltungsdirektor findet unser mutiger Arzt später bei einem nächtlichen Einbruch in dessen Büro erhängt auf der Toilette. Mächtige Drahtzieher scheinen ein hohes Interesse daran zu haben, dass Felix hier seine Finger aus dem Spiel lässt, doch der hat wenig Skrupel, unterstützt von seiner cleveren Freundin Celine, seine Recherchen durchzusetzen.
Christoph Spielberg, für sein Debüt mit dem Friedrich-Glauser-Peis ausgezeichnet, schafft es, mit seinem wunderbar ironischen Schreibstil, den Leser kurzweilig und intelligent zu unterhalten und dabei die Szene Krankenhaus und Ärzte schonungslos heiter zu entmystifizieren. Sprachgewandt überzeichnet er seine Charaktere bis zum Absurden und lässt den Leser dabei stellenweise herzlichst und laut lachen. Sein Protagonist Felix Hoffmann, durchweg sympathisch, der sich des öfteren naiv selbst im Weg zu stehen scheint, ist mir sofort ans Herz gewachsen mit seiner tollpatschigen Art an die Dinge heranzugehen. Von diesem Dr. Hoffmann würde ich gerne mehr lesen!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dr. Felix Hoffmann ist Arzt in der kardiologischen Abteilung eines Berliner Krankenhauses. Ein junger Ukrainer, der ihm irgendwie bekannt vorkommt, wird mit einer schweren Hepatitis eingeliefert und verstirbt in der Notaufnahme. Dr. Hoffmann notiert' "Todesursache unbekannt" auf dem' Totenschein. Als er sich nach dem Ergebnis der Obduktion erkundigt, stellt er fest, dass jemand den Totenschein auf "'natürliche Todesursache'" geändert hat. Bei seinen Nachforschungen findet Dr. Hoffmann heraus, dass der junge Mann einmal als Patient in seinem Krankenhaus eine Blutkonserve erhalten hat. Als er deren Ursprung nachgeht, macht er überraschende Entdeckungen'...

Da der Autor selbst Arzt ist, sind viele Details sehr autenthisch beschrieben. Die tägliche Krankenhausarbeit ist realistisch herausgearbeitet, auch die Argumentation der kaufmännischen Leitung des Krankenhauses, die auf Sparmaßnahmen pocht, ist beeindruckend wirklichkeitsgetreu. Wer jedoch einen 'Medical thriller' erwartet, ist auf dem Holzweg. Die russische Spende ist eher ein Wirtschaftskrimi, in dem es um mafiöse Strukturen und Geldschieberei geht. Das hat mir persönlich nicht so gefallen. Ein weiteres Manko ist das machohafte Getue des Autors, der sich offensichtlich in seinem Protagonisten widerspiegelt. Alle schönen, selbstverständlich dabei hochintelligenten Frauen sind ihm ergeben und willig, verzeihen ihm auch so manchen Seitensprung, obwohl sie ihn natürlich heiß und innig lieben. Außerdem ist er saucool. Seine plakative Angst vor dem Entdecktwerden ist nicht unbedingt glaubwürdig. Das Ende ist ziemlich weit hergeholt, und der Protagonist wächst in seiner Coolness über sich selbst hinaus. Schade um den eigentlich spannenden Ansatz.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shannon
Format:Taschenbuch
Dr. Felix Hoffmann stellt den Tod eines ukrainischen Patienten fest, der - wie er erfährt - zum Reinigungspersonal des Krankenhauses gehörte. Plötzlich ist der Totenschein verändert worden und die Patientenakte verschwunden. Dies veranlaßt Dr. Hoffmann, sich mehr mit dem Fall zu befassen. Hierbei stößt er nicht nur auf seinen Verwaltungsdirektor, der sich offenbar das Leben genommen hat, sondern auch auf Gelder, die scheinbar aus dem Nichts kommen ...

Mit Felix Hoffmann ist C. Spielberg ein rundum sympathischer Protagonist gelungen, der sich selbstironisch oft selbst auf die Schippe nimmt. Auch Hoffmanns Freundin Celine - am Anfang wirkte sie leicht arrogant - gewinnt im Laufe der Geschichte. Die Geschichte ist glaubwürdig und spannend ohne übertriebene Action oder unglaubwürdigen Showdown, wie es so oft in amerikanischen Krimis der Fall ist.

Leider verliert der Roman am Ende ein wenig an Glaubwürdigkeit. Hier hat Spielberg vielleicht doch ein bißchen zu sehr bei amerikanischen Thrillern abgeguckt. Trotzdem werde ich auf jeden Fall auch den nächsten Roman mit Dr. Felix Hoffmann lesen. Er ist mir im Laufe des Romans einfach ans Herz gewachsen :)

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Ich bin Mitglied im Buchclub von MexxBooks und habe "Die russische Spende" gelesen.

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