Pressestimmen
»Ein faszinierendes, beeindruckendes, ein bewegendes Buch.«
(Ernst A. Grandits
3sat Kulturzeit )
»Der Roman besitzt diese poetische - und zugleich moralische und religiöse - Kraft eines Kampfes gegen das Vergessen und des Widerstandes gegen die furchtbare, aber illusionäre Macht des Todes. Es ist der faszinierende Roman zweier Frauen, von denen die eine - die Schriftstellerin - sich selbst findet, indem sie das Leben der anderen nachvollzieht.«
(Claudio Magris
Il Piccolo )
»Am Ende dieses nachdenklichen Buches weiß man, dass man viel mehr wissen muss: über die Psychoanalyse, den Antisemitismus, Russland, Sabina Spielrein - vielleicht auch ein gutes, wichtiges Leseresultat.«
(Barbara Garde
Deutsche Welle )
»Bärbel Reetz begegnet der Anmaßung des Biografen ... mit der Methode, auch die Spurensuche selbst zu beschreiben und so ihre Skrupel und Schwierigkeiten der Darstellung fremden Lebens offenzulegen, ... aber die Anschaulichkeit ihrer Sprache und die präzise Klugheit ihrer Recherche entschädigen dafür vollkommen. Ein imponierendes, trauriges Leben und ein beeindruckendes Buch.«
(Elke Schmitter
Der Spiegel )
»Reetz’ Einfühlungsvermögen und ihre Visualisierungsgabe sind beeindruckend. Die verschwommene Gestalt der fast Vergessenen wird sichtbar und artikuliert sich ergreifend und präzise zugleich.«
(Helena Malzew
Badische Zeitung )
»Ein fesselndes Porträt, ein rundherum lesenswertes Buch, das der tragischen Geschichte der Protagonistin in all ihren Facetten gerecht wird und mit Leidenschaft an diese herausragende Frau erinnert.«
(Elke Nicolini
Hamburger Abendblatt )
»Bärbel Reetz beschreibt Sabina Spielrein als Suchende, die von einer europäischen Mission des Judentums träumte und die unterschiedlichsten Anforderungen ihrer Zeit versöhnen wollte. Nach bisher ausschließlich wissenschaftlichen Publikationen ist dies das erste Buch über Sabina Spielrein, dem ein breiteres Publikum zu wünschen ist.«
(
Jüdische Zeitung )
Über den Autor
Bärbel Reetz, geb. 1942, Studium der Germanistik und Anglistik lebt als Autorin und freie Journalistin in Berlin; ihre Arbeiten wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. 1994 Bettina-von-Arnim-Preis für die Erzählung Virginia oder die Gleichzeitigkeit.