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Die russische Herzogin: Historischer Roman
 
 
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Die russische Herzogin: Historischer Roman [Taschenbuch]

Petra Durst-Benning
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (17. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548283993
  • ISBN-13: 978-3548283999
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.366 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Trotz 500 Seiten ein kurzweiliges Buch, das geschickt gespickt unterhält und die historische Geschichte von zwei russischen Großfürstinnen im Schwabenland auch greifbar für Geschichtsmuffel macht." Schwäbische Post, Karin Müller, 24.09.10
"In lockerer, humorvoller, aber auch einfühlsamer Erzählweise bring Petra Durst-Benning dem Leser das Schicksal der Wera von Würtemberg nahe." Südwest Presse, Sabrina John, 23.09.10
"Lebendig und humorvoll" Heilbronner Stimme, Monika Köhler, 25.09.10

Kurzbeschreibung

Nicht immer hält das Leben, was es verspricht, das muss auch Zarentochter Olga erkennen. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd. Als der Zar sie bittet, seine Nichte Wera aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben. Doch ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben ein wenig Glück abzutrotzen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bei der Fortsetzung der Zarentochter" widmet sich Petra Durst-Benning zwar in erster Linie dem Schicksal Weras, der späteren Herzogin von Württemberg, doch ist das Leben der beiden Frauen, Wera, sowie Königin Olga von Württemberg, so eng miteinander verwoben, dass sich der Leser freut, erfahren zu dürfen, wie auch für Olga, die Zarentochter, das Leben am Stuttgarter Hofe und an der Seite ihres Gatten, des Kronprinzen Karl, bzw. König Karl I. weiter gegangen ist.

Wera, das ungeliebte, unverstandene Kind.
Von den Eltern abgelehnt, wird sie zwar nicht in ein Heim gegeben, dafür aber an den ihr so fremden Hof nach Stuttgart, zu ihrer Patentante Olly verbracht.

Auf ergreifende Weise schildert die Autorin die persönliche Entwicklung des unverstandenen, wilden, ja teilweise ungehobelten Kindes Wera, das doch schon recht bald die später so fruchtbar zum Tragen gekommene soziale Einstellung erkennen lässt, zur jungen Dame und letztlich zur reifen Frau, die nach vielen Schicksalsschlägen, (sie hat sowohl den Tod ihres Sohnes, als auch den von Königin Olga und ihrer Freundin aus Kindheitstagen zu beklagen) nie aufgab, sich die Wohltätigkeit zum Lebensinhalt machte und schließlich im Jahre 1909 ihr Lebensziel durch die Eröffnung des ersten Wera Heimes, eines Heimes für unverheiratete, werdende Mütter, verwirklichen konnte.

Auf die ihr eigene, unverkennbare Art, ist es Petra Durst-Benning auch bei diesem Roman wieder geglückt, den Leser in eine Welt zu entführen, die obwohl längst vergangen, vor dem inneren Auge ersteht, als bewege man sich wie selbstverständlich in ihr.
Die Protagonisten, deren Charaktere so differenziert herausgearbeitet sind, wirken lebendig, ja, es ist, als sehe man sie vor sich und "kenne" sie persönlich.

Wie ganz nebenbei versteht es die Autorin zudem auch in diesem Roman erneut, durch ihre ausgezeichnete Recherche, dem Leser reichlich geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrund zu vermitteln.

Alles in allem ein Buch für wunderbare Lesestunden!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Olga und Wera 19. September 2010
Von arwen008 TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die russische Herzogin ist für mich eigentlich ein trauriges Buch, so viele Träume, so viele Wünsche, so viele Sehnsüchte, so viel Liebe und demgegenüber diese Enttäuschungen, die Kälte, die Lieblosigkeiten, die Lügen usw. Nein, wenn man das so liest, als Prinzessin oder Königin möchte man nicht leben.

In der Fortsetzung von "Der Zarentochter" sehen wir Olga und Kronprinz Karl 17 Jahre später. Leider steht es mit ihrer Ehe nicht zum Besten. Karl hat an Olga kein Interesse und geht ihr aus dem Weg. Olga hat sich immer Kinder gewünscht und keine bekommen, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass Karl homosexuell ist. Also hat sich in den 17 Jahren ein Berg von Enttäuschungen, Lügen und dergleichen angesammelt, man wartet nur auf die Explosion. In dieser Situation fragt der Zar, Olgas Bruder, ob sie nicht Wera, seine Tochter und Olgas Patenkind aufnehmen möchte. In Russland gibt es nur Probleme mit Wera, die beinahe in der Psychiatrie landet. In Stuttgart angekommen hat Olga erstmal viele Schwierigkeiten, um Wera einigermaßen zu zähmen. Es stellt sich später herraus, dass Wera ein schreckliches Erlebnis hatte (einen Attentatsversuch auf ihren Vater), dass dazu geführt hat, dass Wera sich auffällig benimmt. Ihre Eltern hören ihr nicht richtig zu und haben wenig Interesse an ihr. Gut, dass Olga diesen Teufelskreis durchbricht. Für die Entwicklung von Wera ist es sehr gut, dass ihr die Freiheit gelassen wird, lange Spaziergänge in Begleitschutz zu unternehmen.

Eines Tages nun, Wera ist mittlerweile 17 Jahre und Olga 49 Jahre alt, da beschließt Olga, ihrer Ehe ein Ende zu bereiten. Eigentlich hätte sie schon früher etwas tun müssen, dann wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Nach außen hin bleibt alles beim alten, doch ansonsten gibt es einige Neuregelungen, die Olga nun erlauben, das zu tun, was sie möchte. Wera verliebt sich leider auch in den falschen Mann und ja, das bereitet richtig Herzschmerz, vor allem , als der erstgebohrene Sohn Weras todkrank wird....

Petra Durst Benning hat einen bezaubernden Schreibstil, der uns wunderbar am Leben der Hauptpersonen teilnehmen lässt. Dabei hält sie sich im Wesentlichen an die historischen Fakten. Das hat mich doch nun mal interessiert und ich habe selbst mal nachgeschlagen. Wir nehmen Anteil an dem Leben von zwei Frauen, die Großes und viel geleistet haben, aber auch viel erdulden und leiden mussten. Die Autorin zeigt hier auch, wie wenig oft die Ehen in den Königshäusern auf Liebe gegründet waren und vielleicht noch sind ? Da geht es nur, um gute Verbindungen und Geld, die Gefühle der einzelnen Personen sind wenig von Interesse. Das ist echt traurig, wenn man sich das mal vorstellt ! Gleichzeitig zeigt es natürlich auch, wie stark Olga und Wera durch diese Prüfungen gegangen sind, das hält nicht jeder durch . So ist also die Lektüre des Buches noch ermutigend, Schwierigkeiten durchzustehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten. Das Cover finde ich zum Thema äußerst passend, ein Buch das ich jedem an der Geschichte des Königtums in Würtemberg Interessierten empfehlen würde.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar! 17. Oktober 2010
Von unbekannt
Format:Gebundene Ausgabe
Ich war sehr gespannt auf diesen Roman.

Durfte ich doch vor dem Erscheinungstermin bei einer Lesung von Petra Durst-Benning bereits einen kleinen Abschnitt aus diesem Buch hören. Ab da war meine Neugier geweckt. Schon "Die Zarentochter" hat mir gut gefallen.

"Die russische Herzogin" jedoch hat mich begeistert. Vom ersten Kapitel an war ich fasziniert von Wera. Sie hat mich mit ihrer unnachahmlichen Art für sich eingenommen. Es war einfach sehr, sehr schön sie durch ihre Zeit in Stuttgart zu begleiten. Und nebenbei wieder einiges über Olga und Karl zu erfahren. Olga, deren Leben auch nicht immer nach Wunsch verlaufen ist. Die sich aber immer treu geblieben ist.

Faszinierende Menschen in einem faszinierenden Roman. Für mich eindeutig mein Lesehighlight im Monat September 2010.
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