Ein Buch, das zu Beginn einige Einblicke über das Leben in China erhoffen läßt, dann aber immer seichter wird. Einiges Blut, ein bisschen Sex und die unglaublichsten "Zufälle". In wenigen, offenbar sehr klug gewählten Gesprächen mit den "üblichen" Verdächtigen, schälen die beiden Hauptpersonen den Täter heraus. "Klarerweise" spielt sich das alles im kleinsten Kreis ab, die Anzahl der Verdächtigen ist von Anfang an sehr überschaubar.
Wer wirklich einen Einblick in die chinesische Denk- und Lebensweise erhalten möchte, sollte Qiu Xiaolong lesen. Bei Lisa See ist schade um die Zeit.