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Die rot-grünen Jahre: Deutsche Außenpolitik vom Kosovo bis zum 11. September [Taschenbuch]

Joschka Fischer
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 2008
»Wir waren endlich angekommen. ›Kneif mich‹, flüsterte ich meinem neben mir stehenden Ministerkollegen und Freund Otto Schily zu. ›Ich kann es einfach nicht glauben. Sag mir, dass es kein Traum ist.‹« Mit der Wahl der rot-grünen Regierungskoalition am 27. Oktober 1998 begann eine neue Ära in der deutschen Politik. Ein Generationswechsel, den kein anderer so verkörperte wie Joschka Fischer. In seinen Erinnerungen lässt der ehemalige Außenminister die rot-grünen Jahre Revue passieren – von parteipolitischen Kontroversen und persönlichen Krisen bis hin zu den weltpolitischen Umbrüchen.

Wird oft zusammen gekauft

Die rot-grünen Jahre: Deutsche Außenpolitik vom Kosovo bis zum 11. September + "I am not convinced": Der Irak-Krieg und die rot-grünen Jahre + Entscheidungen: Mein Leben in der Politik
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426780836
  • ISBN-13: 978-3426780831
  • Originaltitel: Die rot-grünen Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 322.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nie wieder Krieg. Nie wieder Auschwitz. Diese zwei Prinzipien galten nicht nur für Joschka Fischer unumstößlich. Doch dann marschierte die serbische Armee 1999 im Kosovo ein. Deutschland musste sich entscheiden, entweder „ethnische Säuberungen“ zuzulassen oder erstmals seit 1945 wieder Krieg zu führen. Folglich steht die Kosovo-Krise im Zentrum dieses politischen Rückblicks. Zudem erörtert der Ex-Außenminister und -Vizekanzler den rot-grünen Wahlsieg 1998, die anschließenden Regierungsgeschäfte, die Partei-, Nahost- sowie Europapolitik samt EU-Osterweiterung. Anekdoten erzählen von Schröders Haifischlächeln, einem schmuddeligen Hotel in New York oder davon, worüber sich Madeleine Albright einmal köstlich amüsierte.

Staatstragend, offen und persönlich, mitunter ausschweifend erklärt, ja legitimiert der Politiker getroffene Entscheidungen. Der Leser jettet gleichsam mit Joschka Fischer durch die Welt -- von Konferenz zu Krisenherd und zurück nach Berlin. Da Fischers Erinnerungen immer länger wurden und zwei angekündigte Erscheinungstermine verschoben werden mussten, reifte die Idee heran, seine Sicht der Dinge in zwei Bücher zu fassen. Deshalb reichen die vorliegenden Memoiren nur bis zum 11. September 2001. In einem zweiten Band wird Fischer die Zeit vom Terror-Anschlag auf das World Trade Center bis zur Bundestagswahl 2005 beleuchten.

Laut Umfragen war Joschka Fischer jahrelang der beliebteste Politiker Deutschlands. Im politischen Alltag jedoch fühlte sich der Pragmatiker oft zwischen Bundeskanzler und grüner Partei wie „eingeklemmt zwischen Baum und Borke“. Keinen Hehl macht der charismatische Macher daraus, dass ihn Parteilinke wie Jürgen Trittin mit ihren grundsätzlichen Vorbehalten und anstrengenden Diskussionen nerven. „Politik kennt keinen Konjunktiv“, hält Fischer dagegen. So steht dieses Buch auch als Mahnung an Bündnis 90/Die Grünen, sich keinen politischen Illusionen hinzugeben. Vielmehr könne die Partei nur mittels realpolitischer Pragmatik zurück an die Regierung kommen. Und darum gehe es letztendlich in der Politik, so Realo Fischer überzeugt. --Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor

Joschka Fischer, 1948 in Gerabronn geboren, war von 1994 bis 2006 Mitglied des Bundestages und von 1998 bis 2005 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. 2006 bis 2007 war er Gastprofessor an der Princeton University, USA. Joschka Fischer lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inhaltlich fundiert und durchaus ausgewogen 30. März 2011
Format:Taschenbuch
Joschka Fischer, man mag von ihm halten was man möchte, legt mit den "rot-grünen Jahren" den ersten Teil seiner politischen Autobiographie, ein durchaus gelungenes Werk vor. Inhaltlich bezieht sich das Buch, wie der Untertitel verrät, auf die "Deutsche Außenpolitik vom Kosovo bis zum 11. September" - womit schon der Grundstein - für die dann auch 2011 publizierte - Nachfolgebiographie gelegt ist.

Das Buch mag aus zweierlei Gründen zu überzeugen: 1)das Buch ist für den hiesigen politisch-autobiographischen Markt ein kleines Novum. In Amerika mag man derlei von Größen wie Clinton (ausführlich) oder Kissinger (sehr ausführlich!) kennen, aber in Deutschland sind solcherlei persönliche Einblicke in das Politikgeschehen doch eher selten geblieben; sieht man von dem unliebevoll und all zu schnell zusammengeschusterten Sujet Gerhard Schröders ab (2006).

Das Buch ist aber auch 2) gelungen, weil Joschka Fischer, gefeiert als smpathischer und bekehrter Alt-68er, gleichwohl finassierender Außenminister, sehr selbstkritisch zu schreiben vermag. Wir finden auch hier selbstbewusst-arrogante Satzbausteine à la "Ich wusste von Anfang an, dass" oder "Ich war schon immer der Auffassung, dass...", diese aber werden garniert mit zum Teil selbstkritischen Einsichten: etwa dem chaotischen Beginn dieser rot-grünen Koalition, eigenen, persönlichen Fehlern und Naivitäten. Fischer geht auch hier oft auf persönliche Friktionen ein, etwa zu grünen "Parteigenossen" wie Werner Schulz oder auch Hans-Christian Ströbele. Was im zweiten Teil (I am not convinced!), der die Jahre nach 9/11 und dem Irak-Krieg beschreibt, hier aber schon kursorisch erwähnt wird: Fischers schwieriges Verhältnis zu seiner Partei; seine Genervtheit im Hinblick auf ellenlange, seiner Sicht nach unnötig ausufernde Debatten zwischen "Pragmatikern" und "Fundi-Linken".
Gewöhnungsbedürftig ist seine "Schreibe", die sich sicherlich nicht mit der eines gekonnten Historikers oder versierten Redenschreibers messen kann (so findet das Wörtchen "Gewiss" eine geradezu inflationäre Verwendung), aber durchaus dem Anspruch der Deskription ereignisreicher Regierungsjahre gerecht wird.

Abseits der politischen Einstellung, welche man auch immer einzunehmen vermag, eine durchaus inhaltlich ausgewogene, nicht zu apolegetisch daherkommende politische Autobiographie, die auf persönliche Randnotizen - gottlob - zu verzichen weiß.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!! 31. Oktober 2008
Von PST VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Fischer beschreibt den im Titel angegebenen Zeitabschnitt in flüssiger Form. Viele Zusammenhänge werden nach der Lektüre dieses Büches viel klarer. Dankenswerterweise beschränkt sich Herr Fischer auf diejenigen Daten seines persönlichen Lebens, die für das Thema von Interesse sind - kein Wort z.B. über seine Familie....

Interesant auch für einen Aussenseiter zu lesen, wie Politik, insbesondere Aussenpolitik "handwerklich" gemacht wird. Das ungeheure Arbeitspensum, das hohe Politiker haben wird nach der Lektüre dieses Buches auch klar.
Klar wird auch, warum Herr Fischer nach der Abwahl von Rot/Grün die politische Bühne ohne Zorn verliess.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunlich offen 13. Juli 2008
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Um es gleich zu Beginn festzustellen: Ich bin kein grüner Parteigänger und auch wirklich kein Fischer Fan. Trotzdem habe ich das Buch mit Interesse gelesen. Es enthält wirklich interessante Einblicke in die Arbeit der Regierung in dieser Zeit bereit. Natürlich hätte ich mir auch noch mehr "Histörchen" von einem Insider versprochen, aber das was drinsteht ist schon gut. Gut kommentiert die falschen Entscheidungen der Regierung damals wie z.B. "Die Rücknahme des demographischen Faktors bei der Rente war ein Fehler."
Auch seine Sicht der Dinge und seine Einstellung z.B. zu Lafontaine und Schröder óder zu Helmut Kohl ist interessant zu lesen.
Was mich wirklich stört, sind seine Bemerkungen über Ereignisse, auf die er später noch mal zurück kommen möchte, aber dann nichts mehr darüber schreibt. Wenigstens in diesem Band nicht. Also gibt es mit Sicherheit noch mindestens einen zweiten. Man darf gespannt sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Banal und enttäuschend
Vielleicht sind es nur die eigenartige Themenauswahl und der simple Schreibstil, aber das Buch hinterläßt einen ganz ganz schalen Nachgeschmack. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von jaeljojo veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Mangelhaft & Ungenügend - Joschka halt !
Dieser Mann bedarf keiner großen Worte mehr. Gib einen Menschen Macht und Du lernst sein wahres Wesen kennen. Daraus kann man jedoch eines lernen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von joso
1.0 von 5 Sternen Eine Einzige Selbstbeweihräucherung
Joschka Fischer berichtet stundenlang ohne jeden Anflug von Selbstkritik oder Selbstironie über seine angeblichen Heldentaten und zieht dabei ohne Unterlass über die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2009 von T. Driescher
4.0 von 5 Sternen .....wir lauschen gerne den rot-grünen-jahren......
Wir lauschen gerne den "Rot-grünen-Jahren" - wenn Joschka Fischer seinen Text selber liest! Dann ist es herrlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2008 von J. Fromholzer
3.0 von 5 Sternen Grün ist keine Garantie für Schreibkunst
"Ich saß jetzt also im großen Kabinettssaal, neben Gerhard Schröder und all den anderen Ministern - als Mitglied der Bundesregierung, als Bundesaußenminister... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 von Fuchs Werner Dr
2.0 von 5 Sternen Kann nicht erzählen...
Durch seine geringe Fähigkeit, Faktenlagen darzustellen, bleibt dieses Buch weitgehend unverständlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2008 von Alberich
4.0 von 5 Sternen Joseph macht es anders
Kein Politiker den ich in seiner aktiven Zeit erlebt habe hat mich so Beeindruckt wie Joseph (Joschka) Martin Fischer. Wobei ich zugeben muss, das dieses erleben, erst 1998 anfing. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2008 von Yves Rene
4.0 von 5 Sternen Alles richtig gemacht?!
Ich gebe zu, ich habe das Buch quasi in einem Zug gelesen.
Jemand hatte in einer Rezension geschrieben, dass mit diesem Buch ein Blick auf europäische Geschichte geworfen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2008 von Bembel
5.0 von 5 Sternen Großartig
Herr Fischer ist ein Großmeister des Wortes.
Man glaubt ihm seine innere Zerrissenheit als linkes Regierungsmitglied. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2008 von Uwe Pleticha
5.0 von 5 Sternen Joschka, die Grünen und der Bundes-Gerd...
VORAB: Selten habe ich eine so gute Autobiographie gelesen.

INHALT: Die Welt änderte sich rasant in den Jahren 1998 bis zum 11. September 2001. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2008 von O. Miller
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