Aus der Amazon.de-Redaktion
Die rechte und die linke Hand des Teufels stellte die Initialzündung für das "unschlagbare" Team Bud Spencer (alias Carlo Pedersoli) und Terence Hill (alias Mario Girotti) dar. Zwar drehten sie schon zuvor zwei gemeinsame Filme, konnten mit diesen aber keine Erfolge verbuchen. Erst die "gesunde" Mischung aus handfesten Prügeleien, dummen Sprüchen und einem Potpourri aus kuriosen Figuren brachte den Erfolg, der bis in die frühen 80er-Jahre anhielt und ein eigenes Genre schuf. Dieser Western demonstriert, wie man mit einem Minimum an Handlung 110 Minuten durchweg unterhaltsam gestalten kann. Spencer (der "Kleine") und Hill (der "müde Joe") als ungleiches Brüderpaar mischen eine Banditenhorde auf, die armen Siedlern in die fromme Daseinssuppe spucken wollen. Natürlich ist die Story zweitrangig -- schließlich geht es nur darum, Bud und Terence in ihren verstaubten und verdreckten Klamotten ins rechte, wenn auch staubige Licht zu rücken. Schwergewicht Spencer als falscher Sheriff brummelt stets, vom Brüderlein genervt, in seinen Bart, Blauauge Hill verdreht als äußerst müder, gern auf einer seinem Gaul angehängten Bahre schlafender und gleichzeitig agiler Revolverschwinger blonden Farmerstöchtern die Augen, während die restlichen Darsteller vor den Fäusten unserer unverwüstlichen Helden kapitulieren müssen. Ein wahrer Klassiker des Kalauerfilms, der unzählige Nachahmer nach sich zog und ein neues Zeitalter der Filmsynchronisierung einläutete. Einziger Wermutstropfen ist die etwas unpassend klingende Synchronstimme Hills. --Clemens Schiel
Video Jakob Kurzinhalt
Als der
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Trinità kommt in einen Ort im Südwesten, wo sein Bruder Bambino Sheriff geworden ist. Bambino will dem mächtigen Rancher Major Harriman Pferde stehlen. Trinità freundet sich mit mormonischen Siedlern an, die von Harrimans Leuten bedroht werden. Harriman heuert mexikanische Banditen an, die von den Brüdern und den Mormonen in einer Faustschlacht besiegt werden. Als der wahre Sheriff eintrifft, will Bambino mit Harrimans Herde davon, aber Trinità hat sie mit Brandzeichen der Mormonen versehen. Die Brüder ziehen weiter.
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Mit "Lo chiamavano Trinità" wandten sich Terence Hill und Bud Spencer nach klassischen Italo-Western ("Vier für ein Ave Maria") der Spaßvariante des Genres zu und wurden als "Vier Fäuste für ein Halleluja" zu Laurel & Hardy komischer Western-Prügelballaden. Bud Spencer perfektionierte die Spätzünder-Technik der Vorbilder. Hill, der artistische Kunststücke zeigt, ist lässige, ungewaschene und mundfaule Parodie von Clint Eastwoods "Dollar"-Helden. Die Slapstick-Western des Paares (dt. "Der müde Joe" und "Der Kleine") wurden oft kopiert, nie erreicht.
Blickpunkt: Film
Mehr oder weniger gegen ihren Willen retten zwei zwielichtige Brüder, von denen einer Sheriff geworden ist, ein Mormonendorf.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Terence Hill und Bud Spencer als Laurel und Hardy des Italo-Western-Slapstick.
Kurzbeschreibung
Als der "müde Joe", in einschlägigen Kreisen auch als "die rechte Hand des Teufels" bekannt, einen des Mordes verdächtigen Mexikaner beim nächsten Sheriff abliefern will, verschlägt es ihm die Sprache: Sein im Gefängnis geglaubter Bruder Bud trägt auf ausgeblichenem Hemd den Sheriffstern. Auf recht zweifelhafte Weise zu dieser Würde gelangt, benutzt "die linke Hand des Teufels" ihr Amt, um insgeheim den nächsten Pferdediebstahl vorzubereiten. Als jedoch die Bande des Majors die unterdrückten Siedler, eine Gruppe friedfertiger Mormonen, zu belästigen beginnt in der Absicht, deren Land in Besitz zu nehmen, sorgen beide "Hände des Teufels" - Joe ist inzwischen zum Hilfssheriff avanciert - auf ihre Weise für Recht und Ordnung.
In einer turbulenten Auseinandersetzung wird der aggressiven Bande das Handwerk gelegt. Obwohl Joe den deutlichen Gunstbezeigungen zweier bildschöner Mormonentöchter zu unterliegen droht, und Bud seinen gestohlenen Zuchthengst hätte satteln können, lassen die ungleichen Brüder ihre Errungenschaften zurück und ziehen auf getrennten Wegen weiter zu neuen Abenteuern - in der Befürchtung, daß der "verlorengegangene" rechtmäßige Sheriff jeden Augenblick wieder auftauchen könnte.
In einer turbulenten Auseinandersetzung wird der aggressiven Bande das Handwerk gelegt. Obwohl Joe den deutlichen Gunstbezeigungen zweier bildschöner Mormonentöchter zu unterliegen droht, und Bud seinen gestohlenen Zuchthengst hätte satteln können, lassen die ungleichen Brüder ihre Errungenschaften zurück und ziehen auf getrennten Wegen weiter zu neuen Abenteuern - in der Befürchtung, daß der "verlorengegangene" rechtmäßige Sheriff jeden Augenblick wieder auftauchen könnte.
Produktbeschreibungen
EMS Die rechte und die linke Hand, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 26.04.01