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Kundenrezensionen

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am 18. März 2011
Nach derartig verheerenden Rezis bleibt mir nichts anderes Übrig als eine Lanze für dieses Buch zu brechen!
Es ist eines der am besten recherchierten Bücher zu dem inneren Aufbau der römischen Armee das ich kenne. Genau hier liegt seine Stärke, nicht darin die jeweilige Rüstungsmode oder das schnuckeligste Schwert darzustellen! Es geht hier nicht umd das was die meisten von uns wollen, wenn sie über Legionäre lesen wollen: Rüstungen, Schwerter, Uniformen und wie toll doch diese beste Armee und überhaupt...
NEIN! Das Buch beantwortet Fragen die sich erst stellen, wenn man über diesen, relativ oberflächlichen Punkt hinweg ist und weiter Interesse an diesem Thema hat! Es geht um Fragen wie
Waren Legionäre gut bezahlt
Waren die Kommandeure der Armee wirklich eher Politiker, oder warum kommandierten Adelssprösslinge die großen Truppenteile?
Waren wirklich die Centurionen das Herz der Armee und die eigentlichen "Profi-Offiziere" anstelle der eher politischen höheren Kommandeure?
Wo rekrutierten sich die Truppen?
Waren es einheitlich ausgebildete Truppen, wo jeder Mann egal wo einsetzbar war - und das nicht nur während des Kampfes?
Was trieben die Legionäre sonst so während des Dienstes, wenn sie nicht an der Waffe waren? Wir wissen doch, das die Legionen Bauarbeiter stellten, Minen ausbeuteten, Pferde brauchten, etc...
Inwiefern förderten die Legionen an den Grenzen die Romanisierung?

Darum geht es hier. Dabei bleibt der Autor streng wissenschaftlich und arbeitet Punkt für Punkt ab, die trotz fehlenden (und vermissten) Registers durch die vielen Überschriften kleiner Artikel im Inhaltsverzeichnis doch recht gut zu finden sind - Auch als Nachschlagwerk! Anstelle des Registers sind zahlreiche Lagerskizzen, Strukturen, Abbildungen der Trajanssäule-Darstellungen etc. zu sehen, die ich nicht missen möchte.

Der Inhalt gliedert sich in drei Bereiche, die weiter unterteilt werden:
I. Die Organisation der Armee
1. Truppeneinheiten (Garnisonen, Provinzialarmeen, Vexillationen...
2. Die Männer (Offiziere, Centurionen, Mannschaften' Militärleben)
3. Die Rekrutierung

II. Die Armee in Aktion
1. Exerzieren (Übung, Aufsicht, Standorte, Kaiser, Exerzieren und die Götter')
2. Die Taktik (eher kurz: gut 30 Seiten)
3. Strategie: Das feste Lager (Offensive oder Defensive, Defensive Organisation: Die Gesamtstruktur, Strategische Zonen')
III. Die Rolle der Armee im Römischen Reich
1. Geschichte der röm. Armee (Armeeorganisation und nationale Revolten, 'Die Severer und die militärische Krise, Die Armee, der Krieg und die politische Propaganda')
2. Die materielle Rolle (Die Wirtschaft, Demographische Aspekte..)
3. Die kulturelle Rolle (Laienkultur, Das religiöse Leben [ja, die Armee hatte teils ihre 'eigenen' Götter!]..)
Le Bohec dreht also an anderen Rädern als etwa das wirklich miserable, doch schön aufgemachte Buch wie:
Die römische Armee: Die Legionen der antiken Weltmacht und ihre Feldzüge - von Nigel Rodgers
Le Bohec leitet das Buch ein mit dem Zitat vom antiken Virgil:
'Zeige dich, Römer, bewußt der Pflicht die Völker zu lenken'
'so versteht man den Franzosen, trotz Übersetzungsfehlern schon recht! Ich hoffe diese Rezension hilft nun zu erkennen, was man bei diesem Buch zu erwarten hat und was nicht. Es gibt auch Einblick in die so unerwartet andere Mentalität Roms und seiner Zeit.
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am 24. Juli 2001
Das vorliegende Buch ist eine sehr gute Darstellung der römischen Armee, da sie sich nicht nur auf die Kriege der Republik und frühen Kaiserzeit beschränkt, sondern auch auf die sozio-kulturellen Rahmenbedingungen der Entwicklung der röm. Armee. rekrutierung und Leben der röm. Soldaten werden - ähnlich wie in den Jugendbüchern von Peter Connolly, allerdings auf wissenschaftlichem Niveau, ausführlich dargestellt. Das Buch enthält auch einen Ausblick der Entwicklung der röm. Armee während der späten Kaiserzeit. Allerdings fällt dieser wie in fast allen anderen, mir bekannten Werken recht knapp aus. Warum nach der Schlacht von Adrianopel keine rechte Wende in der milit. Auseinandersetzung mit den "Barbaren" gelang, und warum deshalb das Weström. Reich so sang- und klanglos unterging, bleibt auch hier etwas blass.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. März 2016
Guter Überblick über die römische Armee in ihren verschiedenen Phasen: Scipionen, Reform des Marius, Pompejus, Caesar. Man lernt, wie Manipel von Cohorten abgelöst wurden, was ein Decurio, Zenturio und ein Optio ist. Auch Legaten und Tribunen als Teil der Politikerlaufbahn werden einem klar. Die genialen Taktiken eines Cäsar machen klar, warum Gallien erobert wurde.
Dr. Rüdiger Opelt, Psychologe, Autor
siehe auch Die Legionen des Varus
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am 20. Januar 2010
Das umfassende, wissenschaftlich fundierte und anspruchsvolle Werk von Yann Le Bohec gehört zweifellos zur Pflichtlekture eines Jeden, der sich umfassend für die römische Armee interessiert. Es werden alle wichtigen Aspekte wie z.B. Organisation, Rekrutierung, Ausbildung, Strategie, etc. beleuchtet und ausführlich dargestellt. Zudem wird thematisiert, welchen Einfluß die Legionen auf das kulturelle und wirtschaftliche Leben im römischen Reich besaßen. Viele Literaturverweise sowie eine kompakte Bibliographie runden das Werk ab. Die kleineren Schwächen der Übersetzung aus dem Französischen können die Gesamtbewertung auch in Anbetracht des günstigen Preises nicht mindern.
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am 23. Juli 2007
Hat denn die frühe Republik nicht den Weg bereitet? Wie kam es, dass aus einem Bauernheer eine schlagkräftige Berufarmee wurde? Wie hat es ein Volk aus Ackerbauern und Viehhirten es nur geschafft, sobald man ihnen Waffen an die Hand gab, das hoch entwickelte Volk der Etrusker niederzuzwingen, die mächtigen Kartharger zu besiegen und schließlich die damals bekannte Welt zu überrennen? Woran scheiterte Rom letztendlich? War Konstantin gar der letzte Kaiser? Viele offene Fragen, die kaum oder nicht beantwortet werden. Der beschriebene Zeitraum ist zwar fundiert aufgearbeitet und es gibt durchaus Rück- und Ausblicke, die ein wenig Licht auf diese Fragen zu werfen versuchen, aber insgesamt schein mir das Buch etwas zu eng gefasst. Nichts desto Trotz durchaus lesbar und kaufenswert. Vielleicht nicht meine erste Empfehlung zu diesem Thema, aber zusammen mit anderen Werken aus diesem Bereich recht "abrundend".
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am 12. Januar 2010
abgesehen von grammatikalischen und Rechtschreibfehlern ist das Buch eine Ansammlung von Unsinn, Fehlern und Übersetzungsschwachsinn!

Beispiel:
da wird davon gesprochen, dass es eigens Dienstgragde gab, die sich um die Fohlen kümmerten.
Klar, die römische Reiterei hatte Fohlen *haha*. In keiner Armee waren Fohlen in den Kampfeinheiten,
der Pferdenachschub wird gewöhnlich angekauft und ausgebildet und dann der Truppe zugeführt ...

Auxiliar-Einheiten werden als weniger wertvoll bezeichnet, Quatsch! Bei Auxiliareinheiten handelt es sich um die in den Provinzen rekrutierten und mit Nichtrömern besetzen Einheiten, die in Anlehnung an die Legionen aber kleiner gegliedert, verständlich etwas weniger gut ausgerüstet und mit anderen Aufgaben als die Legionen betraut, dafür aber über den reinen Infantrieeinsatz hinaus spezialisiert waren.

Und die Ringrüstung war einfach nicht auf eine "Leder-Tunika" genäht, es war das Kettenhemd und wurde über der Tunika und wenn vorhanden der Subarmalia (die dann auch aus Leder sein konnte) getragen.

Dem Autor mag ein gewisses Fachwissen zugute gehalten sein, der Übersetzer jedoch hatte genau das nicht, sonst wäre nicht solcher Müll dabei herausgekommen.

Schade um jeden Baum, der dafür sein Leben lassen mußte!
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am 23. Juni 2011
für jeden der mehr über die Kaiserliche Römische Armee erfahren will.
Es wurde mir von führenden Historikern der Alten Geschichte empfohlen.
Es ließt sich sehr gut, viele Fakten und Zahlen mit angegebenen Quellen machen das Buch zu einem Handlichen Nachschlagewerk.
Ich kann es nur weiter empfehlen, für das Studium der Alten Geschichte eigentlich ein muss auf dem Bereich der Militärhistorik der Kaiserzeit.
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am 14. Juli 2011
Ich kann mich weder den ganz schlechten, noch den euphorischen Bewertungen anschließen.
Fakt ist, dass der Autor über sehr viel Fachwissen über das Thema verfügt und wirklich alles erwähnt und beschreibt, was es zu beschreiben gibt. Man liest sich von einem lateinischen Begriff oder Namen zum nächsten. Genau das ist aber in meinen Augen zu viel des Guten. Man kann sich hier nicht eine spannend aufgearbeitete Lektüre erwarten. Vielmehr ist dies eine wissenschaftliche Abhandlung des Hauptthemas, dementsprechend ""spannend" ist dann das Buch auch. Etwas weniger im Detail würde ein mehr an Attraktivität bringen. Nicht wirklich reizvoll für den durchschnittlich interessierten Leser.
Aber am meisten stören mich die Grafiken, bzw. Tabellen. Da sind irgendwelche Tabellen ohne Erklärung drinnen und da gibt es Aufstellungen mit lateinischen Namen bei denen man sich überhaupt nicht auskennt, was der Autor damit bezwecken will. Eine ordentliche Grafik wie die Legionen aufgebaut sind gibt es gar nicht, nur ein paar Striche die einfach nicht zusammenpassen wollen. Ist das so schwer, auf die Tabellen zu verweisen und dies etwas zu beschreiben ? Ein guter Grafiker wäre hier sinnvoll gewesen. Ein Rätsel ist mir auch, warum die Bilder alle nur im Anhang zu finden sind. Die Bilder zu den zugehörigen Text würden dem trockenen Buch etwas an Auffrischung bringen.
Schade um das unbestrittene Wissen des Autors, man hätte es sicherlich besser umsetzen können.
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am 11. Dezember 2009
Mit diesem Neudruck des Standardwerkes des französischen Althistorikers Yann LeBohec zur kaiserzeitlichen Armee Roms bietet der Nikol Verlag ein fachlich nicht hoch genug einzuschätzendes, bis heute hin aktuelles Standardwerk zu einem extrem niedrigen Preis. Zum Buch selbst muss nicht viel gesagt werden: Keiner, der sich für die römische Armee interessiert, kommt an Le Bohecs Monogaphie vorbei, die von Rekrutierung, Organisation, Ausbildung, Alltagsleben etc. etc. fast jeden nur denkbaren Aspekt der Armee untersucht. Es handelt sich hier um die photographische reproduzierte 1:1 Neuauflage der Übersetzung von Cécile Bertrand-Dagenbach, die bereits 1993 im Franz Steiner Verlag erschienen ist und dort bis vor kurzem noch weit über 50 € gekostet hat (aktuell für 40 € zu haben). Die Umschlaggestaltung ist Geschmackssache (das etwas kitschige fake-Marmor-Motiv finde ich persönlich nicht so ansprechend), das Buch an sich absolut zu empfehlen.
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