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The Crimson Rivers/Die purpurnen Flüsse sieht französisch aus, fühlt sich aber amerikanisch an. Auch wenn er nicht die Größe von Das Schweigen der Lämmer oder Sieben erreicht, so schlägt er doch viele der Thriller, die in deren Gefolge gedreht wurden. Mathieu Kassovitz führt Regie, als handele es sich dabei um einen Kunstfilm, was dem Film letztendlich zugute kommt: Die Besetzung ist umwerfend, die Kameraarbeit überwältigend, und die ausgezeichnete Filmmusik ruft Erinnerungen an Der Exorzist wach. Obwohl der abschließende Showdown in luftiger Höhe nicht ganz hinhaut, ist The Crimson Rivers dennoch ein großartiger Beitrag zu einem zunehmend überfüllten Genre. --Kathleen C. Fennessy
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fesselnder Spannungsbogen bis zum schwächelnden Ende,
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse (DVD)
Unweigerlich muss man die Romanvorlage zum Vergleich heranziehen. Nicht nur in Frankreich war „Les rivières pourpres“ ein Bestseller, und so bot sich der Stoff geradezu für eine Verfilmung an. Wer das Buch gelesen hat, wird jedoch einige Unterschiede zum Film feststellen. Der wohl gravierendste davon ist sicherlich die Besetzung von Vincent Cassel. Das Können des Schauspielers mag unangefochten sein; dennoch war der Charakter im Buch ein Nordafrikaner und hieß Karim. Gerade die Unterschiede zwischen Niémans und Karim, charakterliche wie kulturelle, bieten im Buch einen hohen Unterhaltungswert. Warum man der Linie des Buches nicht treu geblieben ist, sei dahingestellt. Vielleicht war der Name Cassel zu verlockend, so dass man diese Abänderung gern in Kauf genommen hat.Einige weitere Gesichtspunkte unterscheiden Film und Buch, die meisten davon sind verschmerzbar. Manches wurde lediglich unter dem Aspekt der Straffung der Geschichte durchgeführt, bei anderen Dingen wird nicht wirklich ersichtlich, aus welchem Grund es zu Änderungen kam; zum Beispiel gab es am Ende des Buches eine nicht unwesentliche Änderung die Personen betreffend, die der Spannung wegen aber nicht verraten werden darf. Abgesehen von Cassel, der – trotz der Änderung des eigentlichen Charakters – eine gute Darbietung gibt, überzeugt vor allem Jean Reno in der Rolle des bärbeißigen Kommissars Niémans, für die der Franzose die perfekte Besetzung ist. Nadia Farès als Fanny kann als weiblicher Gegenpart zu diesen beiden Männern gut mithalten. Die übrige Besetzung ist ordentlich, aber die Gewichtung liegt eindeutig auf Cassel und Reno, die als streitlustiges Ermittlerduo glänzen und wunderbar harmonieren. Die Geschichte mag stellenweise etwas verwirren; ein Manko des Films ist, dass manche wichtigen Aspekte zwar angerissen, aber nicht eingehend beleuchtet werden, so dass der Zuschauer manchmal allein gelassen wird und für ihn die eine oder andere Wendung etwas verwirrend erscheinen mag. Dennoch weiß die Handlung zu fesseln. Die Idee, was es mit den „purpurnen Flüssen“ auf sich hat, ist spannend konstruiert, wenngleich es wie bereits erwähnt nicht immer einfach ist, dem Geschehen zu folgen. Trotzdem durchzieht der Spannungsbogen die Handlung bis zum Finale, das wesentlich actionreicher inszeniert ist, als es im Buch vorgegeben war. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Triviales Ende und damit leider Stilbruch,
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse (DVD)
Der Verlauf der Handlung entspricht etwa dem, was man wohl unter einem "koitus interuptus" versteht.Der Anfang beeindruckt mit einer atemberaubenden, außergewöhnlich ästhetisch inszenierten Kamerafahrt um den Torso einer verstümmelten Leiche. Was dann folgt ist ein extrem gut gelungener Spannungsaufbau, in dessen Handlungsverlauf zwei, zunächst scheinbar unabhängige Handlungen aufeinander treffen. Die Protagonisten sind perfekt besetzt, Jean Reno brilliert, die Details sind mit viel Liebe und auch sogar ein wenig Humor inszeniert(kiffende Kleinstadtpolizisten, die auch während des Dienstes kein Bier stehen lassen)! Die düsteren Momente überwiegen in diesem Film und bestimmen damit den stetig steigenden Spannungsmoment, doch dann kommt gegen Ende der Stilbruch. Während man über die Dauer des Films erfolgreich versucht hat den Charakteren Profil zu geben, sie und die Handlung zu stilisieren, fällt das Niveau ad-hoc im senkrechten Fall durch das dann gipfelnde Ende des Films, das durch klischeebedienende Trivialität besticht und noch nicht einmal für einen mittelmäßigen Hollywood-Mainstreamstreifen taugt. Die vorher so genial anmutende Handlung wird damit fast entwertet! Schade, schade ................................... Ein alternatives Ende wäre schön, denn dann könnte auch ich für diesen Film ruhigen Gewissens glattweg 5 Sterne "Deluxe" vergeben. ;-)) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fesselnd bis zum leider enttäuschenden Finale!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse (DVD)
Inspektor Pierre Niemans (Jean Reno) wird ins entlegene Bergdorf Guernon beordert, um dort einen grausamen Ritualmord aufzuklären. Er erkennt schnell, dass die Tat mit dem dunklen Geheimnis der dort ansässigen Universität zu tun hat und versucht gemeinsam mit seinem Kollegen Max Kerkerian (Vincent Cassel) den mysteriösen Fall zu lösen...In bester Thriller-Manier wird bei "Die purpurnen Flüsse" auf jegliches Vorgeplänkel verzichtet. Der Zuschauer wird gleich ins Geschehen mit hineingezogen. Hier mit der Ankunft von Niemans am Tatort. Der Zuschauer hat dabei den gleichen Wissenstand wie der Kommissar und beide müssen sich die notwendigen Informationen im Dorf und an der Eliteuni erst beschaffen, um etwas Licht in den brutalen Mordfall zu bringen. Auch wenn Niemans Kollege Kerkerian gut 300 km weit entfernt im Fall einer Grabschändung ermittelt, so steuern doch beide Hauptdarsteller unweigerlich aufeinander zu. Denn auch Niemans Fall führt ihn zu der ominösen Eliteuni. So dass der Höhepunkt des Films in ziemlich konsequenter Weise mit dem Zusammentreffen beider Darsteller erreicht wird. Danach begibt sich der Zuschauer auf einen konsequenten Ritt gen Auflösung des Mordrätsels. Hier lässt leider dann auch am Ende etwas die düstere und packende Atmosphäre nach. Denn selbst, wenn man sich nicht schon vorher seinen Reim auf den möglichen Täter gemacht hat, dass letzte Drittel liefert da eine konsequente und fast spannungsfreie Auflösung. Schade. Regisseur Mathieu Kassovitz hat stilsicher einen packenden Thriller aufgebaut, die beiden französischen Topstars ergänzen sich perfekt und dann liefert er ein Ende ab, dass zwar noch oberflächlich betrachtet spannend daherkommt. Aber doch irgendwie so rein gar nichts mit der beklemmenden und düsteren Atmosphäre mehr zu tun hat. Zudem auch noch mit einer Recht simplen Auflösung aufwartet. Sorry, aber das kostet leider doch einen Sternabzug und da ich "Die purpurnen Flüsse" insgesamt noch weiter hinten im Ranking meiner Thriller-Lieblingsfilme einordne, reicht es unterm Strich nur zu drei Sternen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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