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Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse
 
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Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

Jean Reno , Benoît Magimel , Olivier Dahan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,48 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jean Reno, Benoît Magimel, Christopher Lee
  • Regisseur(e): Olivier Dahan
  • Komponist: Colin Towns
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ufa/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00020QIWC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.390 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Wand beginnt zu bluten, ein vermeintlicher Jesus schwankt mit einer Kugel im Leib über die Straße und im Supermarkt sind mörderische Mönche am Werk. Komissar Niemans (Jean Reno) hat vor vier Jahren bereits mit ähnlichen Geschehnissen Bekanntschaft gemacht und stürzt sich nun mit seinem neuen Partner Reda (Benoît Magimel) in Ermittlungen, die ihn erneut mit religiösem Mystizismus und okkulten Praktiken Bekanntschaft schließen lässt. Das Duo, das mit Unterstützung durch Kommissarin Marie (Camille Natta) schnell zu einem Trio wird, stößt bald auf Hinweise auf die Apokalypse und auf ein Buch, durch dessen Hilfe man mit Gott sprechen kann.

Den ersten Teil dieser französisch-britischen Koproduktion aus dem Jahr 2000 konnte man getrost als innovativen Mystery-Thriller bezeichnen, der durch seine Kamera- und Regieführung von einem eher schlichten europäischen Film zu einem Ereignis wurde. Diesem Maßstab wird die Fortsetzung nicht so ganz gerecht, obwohl es an Spannung und Geschwindigkeit nicht mangelt. Leider hat Drehbuchschreiber Luc Besson nicht seinen besten Tag gehabt, als er von blutenden Leichen und Indiana-Jones-artigen Grabräuberfallen schrieb und dabei mehr als ein Logikloch produzierte.

Nichtsdestotrotz lässt Regisseur Olivier Dahan seine Zuschauer mitfiebern, und wer Morde vor biblischen Hintergründen spannend findet und sich an den Kamerafahrten des ersten Teils ergötzt hat, wird auch hier wieder völlig auf seine Kosten kommen. In Sachen Humor hat der Film durchaus ebenfalls etwas zu bieten, was nicht nur an der Erwähnung des deutschen "Ministeriums für kulturelle und religiöse Fragen" liegt. --Mike Hillenbrand

Produktbeschreibungen

Als die Mönche des Klosters Lothaire ein Kruzifix aufhängen, geschieht etwas Unglaubliches plötzlich schießt Blut aus der Wand! Eine mystische Erscheinung? Nein, ein grausamer Mord, denn in der Wand entdeckt Kommissar Niemans Jean Reno eine eingemauerte Leiche. Im Laufe seiner Ermittlungen trifft er bald auf seinen ehemaligen Polizeischüler Reda Benot Magimel, der parallel einen ähnlich rätselhaften Fall bearbeitet. Und ihre Spuren kreuzen sich nicht zufällig. Gemeinsam stoßen sie schnell auf weitere Ritualmorde, apokalyptische Vorzeichen und ein rätselhaftes versiegeltes Buch, das ein grausames Geheimnis verbirgt. Doch wie steht schon in der Offenbarung geschrieben "Und als das Siegel aufbrach, da geschah ein großes Erdbeben und die Sonne wurde finster und der Mond wurde wie Blut."

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3.0 von 5 Sternen Reno gegen die Kung-Fu-Nazi-Mönche der Apokalypse, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (DVD)
Also eines ist "Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" ganz sicher nicht: Die Fortsetzung von "Die purpurnen Flüsse". Hier wurden lediglich die Zutaten des erfolgreichen Vorgängers benutzt, um die Erwartungen der Zuschauer zu schüren. Im Grunde handelt es sich im Aufbau sogar fast um eine exakte Kopie: Statt einer Eliteuni dient diesmal ein mysteriöser Orden als abgeschottetes System mit dunklem Geheimnis, Reno gibt wieder den lakonischen Kommissar Niémans (diesmal weniger wortkarg) dem der "Zufall", in Form zusammenlaufender Fäden unterschiedlicher Fälle, einen jungen Sidekick zu Seite stellt.

Was den Zuschauern hier in 95 Minuten geboten wird, ist schon bemerkenswert phantasievoll: unverwundbare Ninja-Mönche, biblischer Apokalypse-Schnickschnack, ein angeschossener Jesus auf der Intensivstation, Christopher Lee als Nazi-Geheimbündler Heinrich von Garten auf der Suche nach einem verlorenen Schatz des Vatikans, Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg mit geheimen Mechanismen, die den Pharaonen alle Ehre gemacht hätten und zwei unkaputtbare Helden, die jedes noch so abwegige Plothole mühelos überwinden. Das ist eine vergleichbar krude Mischung wie in Carpenters - völlig unterschätzem - "Big Trouble in Little China".

Drehbuchautor Luc Besson und Regisseur Olivier Dahan scheren sich einen Dreck um europäisches Kunstkino und legen hier eine anspruchsbefreite Geisterbahnfahrt ab, die einfach Spaß macht - vorausgesetzt, man mag die verwendeten Trash-Zutaten. Was diese krude Mischung definitiv rettet, ist die eigenwillige Bebilderung des Films und sein Tempo. Dahan serviert uns bizarre Locations und morbide Sets, die er abwechselnd in surreale Lichtstimmungen taucht oder in tristem Dauerregen versinken lässt. Das erinnert an schräge Musikvideos und gruselige Computerspiele - und genau wie diese hat der Film nichts weiter vor, als uns in seine ganz eigene Welt hineinzuziehen. Und das gelingt ihm doch recht effektiv. Und das Tempo ist streckenweise atemberaubend. Besonders hervorzuheben ist eine wirklich gut gemachte Verfolgungsjagd im Parcours-Look.

Wie im ersten Film auch enttäuscht das abrupte Ende - hier sorgt der Film einmal mehr für unfreiwilligen Humor bzw. einen faden Nachgeschmack.

Technisch hat "Die purpurnen Flüsse 2" einiges zu bieten: Gutes Bild von jedoch nicht gleichbleibender Qualität - hier und da sieht man Unstimmigkeiten in Folge der farblichen Nachbearbeitung und unterschiedlicher Aufnahmeverfahren. Sehr viel besser sind die akustischen Qualitäten: Sehr gute, dichte Tonmischung, überzeugende Soundeffekte und wesentlich passendere Musik als im Vorläufer.

Fazit - - Hanebüchener Trash auf technisch hohem Niveau und in stylischem Gewand - Film-Fast-Food für einen unterhaltsamen Abend. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Abspielgeräte:

Sony BDP-S760

Sharp Aquos LC-40LE700E
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43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Dieser Film ist wirklich eine Apokalypse..., 31. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (DVD)
Als ich vor 4 Jahren eher zufällig „Die purpurnen Flüsse", ohne jegliche Vorkenntnisse, im Kino sah, war nach 100 Minuten klar, dass Regisseur Mathieu Kassovitz damit einen meiner Lieblingsthriller geschaffen hatte, der gleichermaßen spannend wie atmosphärisch und toll gespielt ist. Da der Film international Beachtung fand und dementsprechend auch ordentlich Kasse machte, begann Produzent Alain Goldman recht schnell mit der Planung einer Fortsetzung - und wie es mit solchen Projekten meist so ist: sie fallen wesentlich schwächer aus.

Weder Vincent Cassel, noch Kassovitz, die es beide nach Hollywood zog, noch Jean-Christophe Grangé, der den Roman und das Drehbuch des Originals schrieb, waren zu einer erneuten Zusammenarbeit zu bewegen und so blieb Jean Reno als einzige Konstante über.über streiten in wie fern, die beiden Produzenten Goldman und Besson, ihm ständig bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut und beeinflußt haben, doch stilistisch nähert sich „Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" den amerikanischen Vertretern mehr als ihm gut tut. Nervige Close-Ups in den Actionszenen und unübersichtliche Schnittfeuerwerke sind eher Instrumente Hollywoods, während in Europa meist bodenständiger und ruhiger inszeniert wird. Kann in diesem Fall auch daran liegen, dass Frankreichs Vorzeigekameramann Thierry Arbogast („Nikita", „Léon", „The Fifth Element", „Femme Fatale"), der mit seinen ausschweifenden Kamerafahrten den Erstling so prägte, leider ebenfalls nicht mehr beteiligt war.

Olivier Dahan, dem leider jegliches Gespür fehlt spannend zu erzählen (Mag hier auch am Drehbuch gelegen haben), schuf einen sehr düsteren Mysterythriller, der zumindest optisch weitestgehend überzeugen kann. Beginnend in Kloster Lothaire beschleicht den Zuschauer doch leider recht schnell das Gefühl keiner gleichwertigen Fortsetzung beizuwohnen. Das düstere Kloster, die vermummten Mönche, dazu das Unwetter - eine hübsche Kulisse, nur leider ohne das letzte Effet. Als dann Blut aus einer Wand zu spritzen beginnt, keimt wieder Hoffnung auf, die mit Renos erstem Auftritt schon wieder vernichtet wird.

Jean Renos Commissaire Niemans war im Original noch ein Mysterium für sich, der von seiner puren Ausstrahlung lebte. Ein Mann, den man holte, wenn es wirklich brenzlig wurde, der kein Wort zu viel über seine Lippen ließ, sehr verschlossen war und sich mit Cassel kongenial ergänzte. Hier wird er von Besson entzaubert, indem ihm zu viele lockere Sprüche in den Mund gelegt werden. Es ist nicht mehr der Niemans, den man kennen gelernt hat und das ist eine der größten Enttäuschungen. Unmögliche Erkenntnisse scheint er dieses Mal aus der Westentasche zu zaubern, während er insbesondere im Finale unkaputtbar zu sein scheint. Mit Benoît Magimel („Das tödliche Wespennest"), der Vincent Cassels hinterlassene Lücke leider nie schließen kann, wurde ein junger Schauspieler verpflichtet, der hier Niemans ehemaligen Schüler abgibt, insgesamt aber nur einen Abklatsch von Cassel abgibt. Das beginnt bei dem Martial-Arts-Fight zu Beginn und hört bei seinem Pflichtbewusstsein und der Haltung gegenüber seinem ehemaligen Lehrer auf. Auch hier wird Bessons Einfallslosigkeit mehr als deutlich.

Das Konzept wieder ein religiöses Motiv zu gebrauchen, ist dabei gar nicht mal so schlecht. Die Mythologie um Jesus, seine Jünger, die Engel der Apocalypse und die gebrochenen Siegel bergen eine Faszination, die Besson in seinem Flickwerk nie ausschöpft. So muss sich Dahan vor allem auf die Action und blutige Morde konzentrieren. Roter Saft fließt hier viel, wesentlich mehr als im Original, nur besser macht das den Film auch nicht. Genau gegenteilig sind die Actionszenen zu bewerten, da die Jagd auf die aus dem Trailer bekannten Mönche wirklich spannungsgeladenes, mitreißendes Adrenalinkino ist, dass Dahan toll inszeniert hat. Insbesondere die im Krankenhaus beginnende Jagd, die später durch Hintergärten führt und schließlich auf einen einsamen Industriekomplex endet, ist sehr temporeich festgehalten. Diese Killer, schier ohne klar sichtbares Motiv, sind durchtrainiert, scheinbar übermenschlich, strahlen eine eigenartige Aura aus und sind einer der wenigen Pluspunkte des Films.

Leider herrscht zwischen diesen Konfrontationen sehr viel Leerlauf, da die Vorgehensweise der Duos, dass von einer weiblichen, fast überflüssigen, Religionswissenschaftlerin unterstützt wird, immer nach dem selben Schema abläuft. Sobald sie hinter das System der tötenden Mönche gekommen sind, sind diese ihnen immer einen Schritt voraus - soll heißen, sie kommen immer ein paar Minuten zu spät und schaffen es nicht die Mönche aufzuhalten.

Mit zunehmender Spieldauer verhält sich „Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" wie ein Episodenspiel, dem man nicht immer folgen kann. Übergänge wirken wie aneinander gekleistert, Szenen teilweise sogar total überflüssig (Streit um die Bücher, die brennende Leiche vor der Polizei, MG-Turm) und sinnlos, da sie gar keine weitere Aussage haben. Spätestens wenn Christopher Lee (völlig verschenkt) als Heinrich von Garten mit glatzköpfigen Bodyguards auftaucht ist der Ofen leider endgültig aus, so dass sich der Film einem aberwitzigen, wenn auch Action geladenen und mit einer netten Ballerei versehenem Finale hingibt. Dabei wäre aus der Maginot-Linie, allein schon wegen des historischen Hintergrunds, wesentlich mehr herauszuholen gewesen.

Fazit:
Abgesehen vom Titel und Renos Charakter hat „Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse" nichts mit dem Original gemeinsam. Luc Bessons zusammenhangloses Drehbuch ist eine einzige Katastrophe, hat Logiklöcher noch und nöcher, wirkt wirr und klischeehaft, ist schlecht zusammengeschustert und hinterlässt zu viele Fragen, als dass hier noch wirklich von Filmvergnügen geschrieben werden kann. Einzig und allein Dahans düstere Inszenierung, die zwar hinter dem Vorgänger zurück bleibt, aber dennoch ordentlich ausfällt, kann dank der atmosphärischen Locations und der temporeichen Action das filmische Desaster verhindern. Für mich, als Riesenfan des Erstlings, eine böse Enttäuschung...

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen herrlich unterhaltsamer Trash, 28. März 2006
Gleich mal vorab: Wer "Die Engel der Apokalypse" noch nicht gesehen hat und erwartet, er könnte auch nur annähernd die Qualität seines Vorgängers erreichen, sollte ihn sich gar nicht erst ansehen. Wenn man zwei Dinge in diesem Film niemals finden wird, dann sind es Logik und Plausibilität. Dafür bekommt man mal wieder einer hervorragenden Jean Reno und eine düstere Optik, die die des Vorgängers locker erreicht. Warum erreicht er nie die Qualität von Teil 1? Ganz einfach. Er ist in zwei Worten ausgedrückt: grober Unfug. Eine zusammengeschusterte, zehnfach verschwurbelte Mischung aus christlich apokalyptischer Symbolik, Buddy Movie, Videoclip-Action, zur Genüge bekanntem Serienkillerhackepeter und kruden Verschwörungstheorien. Der Film ist nicht mehr als Trash. Allerdings ist er das auf hohem Niveau und das beginnt bereits in der Eröffnungssequenz, wenn ein Nachwuchsmönch sein Quartier im Kloster bezieht, sein Kruzifix an die Wand nagelt und dieses plötzlich zu bluten beginnt, weil eine Leiche dahinter eingemauert wurde. Bereits ab hier sollte man seine Erwartungen der Logik bezüglich über Bord werfen und sich einfach auf das wilde Spektakel einlassen. Je früher man sich damit abfindet desto besser. Wann kriegt man schon mal Kung Fu-Mönche mit Armbrüsten, ein Amphetaminserum aus dem zweiten Weltkrieg das anscheinend eine unbegrenzte Haltbarkeitszeit besitzt und einen deutschen Schurken mit dem Nachnamen "von Garten" vom "Ministerium für religiöse und kulturelle Fragen" zu sehen?

Selten habe ich mich bei so viel Schwachsinn so gut unterhalten gefühlt.

respektvolle 3 von 5 Sternen (und einen imaginären halben Stern für Luc Besson, der auch nach den Scripts für die TAXI-Filme mit seinem Script zu DIE ENGEL DER APOKALYPSE weiterhin Mut zum Blödsinn beweist.)
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