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am 4. Dezember 2005
Ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, für wen ist dieses Buch geschrieben? Jeder, der auch nur halbwegs wach den Geschichtsunterricht in seinem Schulleben verfolgt hat, wird durch dieses Buch nichts neues erfahren. Und diejenigen, die nun überhaupt keine Interesse an historischen Themen haben, werden dieses Buch nicht lesen. Überhaupt geht auch der Titel am Thema vorbei, da dies eine Sammlung von Fehlern, Legenden und Verschwörungen ist. Mal geht es darum, das Babarossa von den Nazis propagandistisch genutzt wurde, mal um die vielbemühten Autobahnen Hitlers. Und bei allen Themen bleibt Gutbert so oberflächlich und teilweise auch fehlerhaft, dass alle Themen wie ein Protokollmitschnitt eines Wichtigtuers am Stammtisch klingen. Echte Irrtümer der Geschichte sind nur wenige vorhanden, meistens endet es mit einem "was genaues weiß man nicht". Eine echte Analyse oder wirklich neues Wissen oder einfach nur der "Irrtum" fehlt. Und für jemanden, der laut Einband Historiker ist, ist dieses Buch dann auch ein Armutszeugnis.
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am 20. April 2013
Bernd Ingmar Gutberlet hat mehrere Bücher dieser Art verfasst. Die Übung, die er dadurch gewonnen hat, tut seinen Werken gut. Lesenswert sind sie alle, aber meines Erachtens steigt die Qualität.

In diesem Buch konzentriert sich Gutberlet auf die deutsche Geschichte. Für das fachlich versierte Publikum sind einige seiner Enthüllungen weniger überraschend, dafür staunt man andernorts umso mehr. So wird der Lesegenuss nicht wirklich geschmälert. Das leistet dafür der an einzelnen Stellen etwas sperrige Stil.

Alles in allem bleibt ein überwiegend positiver Eindruck, und gerade für Zwischendurchmalkurz-Leser eignet sich dieser Band aufgrund der angemessen portionierten Kapitel, die ja zudem schön für sich alleine stehen können.
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am 9. Mai 2011
Dieses Buch macht nicht der Erwerb von neuen Erkenntnissen interessant, sondern die Art der Zusammenstellung von alt nach neu und die unterhaltsame Herangehensweise des Autors. Diesem ist es hier gelungen, auf ganz knappem Raum interessante Überlieferungen zu bestätigen oder auch zu widerlegen. Es ist sicher auch nicht die Absicht des Autors, hier umfassendes geschichtliches Wissen zu vermitteln. Schon aufgrund des Buchumfangs kann man sich ausrechnen, dass jedes Kapitel nur einen Umfang von 4-5 Seiten haben kann. Aber die Art der Zusammenstellung der Ereignisse, die stetige schnelle Abwechslung der historischen Begebenheiten und die unterhaltsame Schreibweise des Autors machen den Unterhaltungswert des Buches aus. Zu empfehlen ist dieses Buch für (z. B. sehr junge) Leser, die noch fast keine historischen Kenntnisse erworben haben, hier ist das Buch sicher in der Lage, Neues zu vermitteln. Zu empfehlen aber auch für Leser mit historischen Vorkenntnissen, die sich lediglich eine Wiederholung und Zusammenfassung sowie gute Unterhaltung von diesem Buch versprechen.
Zusätzlich sehr positiv das gut ausgeprägte und nach Themen sortierte Literaturverzeichnis am Ende des Buches, hier kann sich der interessierte Leser für die Themen, die ihn besonders ansprechen, weiterführende Literatur heraussuchen.
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TOP 500 REZENSENTam 9. März 2012
Ich muss, obwohl ich es mir anders wünsche, dieses Rezension mit einem Textabschnitt beginnen:

"Ich bin ein Berliner, rief John F. Kennedy sehr publikumswirksam 1961 vom Balkon des Schöneberger Rathauses einer sichtlich bewegten Menge Westberliner zu, kurz nachdem die Regierung der DDR durch den Bau der Berliner Mauer ihre Grenzen "gesichert" hatte. Das entsprach natürlich nicht der Wahrheit. (Sondern war im übertragenen Sinne gemeint - ach nee!) [...] Noch heute genießt der 1962 ermordete Hoffnungsträger einer ganzen Generation höchstes Ansehen in der Stadt".

So. Folgendes, mein lieber Herr Gutberlet:

1. Kennedy stand am 26. Juni 1963 (JA!) auf dem Balkon des Schöneberger Rathauses.
2. Ermordet wurde er übrigens ebenfalls 1963 am 22. November, ansonsten hätte er wiederum die Rede nicht halten können.
3. Und als persönliche Anmerkung: Ihre Sprache, die versucht unterhaltsam und salopp zu sein, ist leider eher manchmal ziemlich verwirrend. Wenn man Wissen und Spaß kombinieren will, sollte man sich trotzdem nicht an solche Sätze wie "durch den Bau der Berliner Mauer ihre Grenzen gesichert hatte" halten.

So, jetzt zum Buch insgesamt, auf das diese Entgleisung natürlich einen tiefen Schatten wirft. Ich würde mich nicht als Experte in Geschichte erweisen, aber mindestens 2 weitere Fehler sind mir in anderen Texten aufgefallen. Was den Rest angeht, weiß ich nicht Bescheid und vielleicht jetzt nach der Lektüre noch weniger, denn kann man sich auf Wissen verlassen, dass von jemandem vermittelt wird, der nicht weiß wann Kennedy erschossen wurde?

Nun, vielleicht ist meine (augenscheinlich erste) Ausgabe auch ein paar Druckfehlern zum Opfer gefallen, doch selbst dann würde ich dem Buch nur 2 Sterne geben. Gewiss, ein-zwei Themen gab es schon (Kreuzzüge, Wilhelm Tell) die mein Interesse wecken und auch teilweise decken konnten. Außerdem kann man sein Allgemeinwissen zu Themen wie Siegfried oder der NS-Zeit ja immer wieder bestätigen oder erneuern. Aber größtenteils werden hier wirklich Sachen aufgetischt, die wirklich lächerliche Dimensionen besitzen (Wer glaubt die Juden hätten im Mittelalter Ritualmorde an Kindern betrieben? Wer wüsste nicht, dass die Dolchstoßlegende eben das ist: eine Legende). Die meisten Offenbarungen, die trotzdem enthalten sind, sind weiterhin mit Vorsicht zu genießen, denn wenn es ans Abschließende geht, ist der Heer Gutberlet oft sehr zimperlich. Eigentlich sind dies nicht die 50 populärsten Irrtümer, höchstens die 50 populärsten Streitfälle. Ich weiß, z.B. immer noch nichts über die Hintergründe des Reichstagsbrandes, höchstens bekomme ich die Infos, die ich auch bei Wiki nachlesen kann.

Aber John F. Kennedy bezeichnet er abschließend als "Lügner", weil es wohl in seinem Interesse war, dass die Mauer gebaut wurde. Welch ein Unsinn. Kennedy mag dies erleichtert oder auch resigniert zur Kenntnis genommen haben, sicherlich hat ihn aber das Schicksal der Menschen nicht kalt gelassen.

Nun ja. Man kann das Buch gut lesen, wenn man nicht gerade über sprachliche Grauzonen stolpert, keine Frage; aber die Informationen sind (und das ist für ein historisches Werk irgendwie ja fast alles) leider mit großer Vorsicht zu genießen.

P.S.: Wäre nett wenn jemand mal schreibt, ob der Fehler mit Kennedy in anderen Auflagen auch noch auftaucht!
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am 8. Dezember 2007
Ich habe beim Lesen Spaß gehabt. Mehr als eine Aufdeckung von Irrtümern ist es eigentlich eine Darstellung, warum sich irgendwelche falschen Darstellungen gehalten haben, wo die falschen Informationen oder Legenden herkommen, und vor allem auch wer ein Interesse daran gehabt hat, dass sich da eine falsche Meinung bildet. Damit stimmt dann der Titel wirklich: Es sind populäre Irrtümer (oder eben Rätsel, Gerüchte und Lügen), irgendwas weiß man darüber meist schon, aber man merkt dann oft, dass man selbst auch auf dem falschen Dampfer war. Ab der vierten oder fünften Episode hab ich dann immer schon gedacht: Mal sehen, ob ich auch diesmal die falsche Version für richtig gehalten habe... Sehr amüsant geschrieben.
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am 27. Dezember 2013
So spektakulär sich der Titel auch anhört: Das Buch ist recht interessant, aber umwerfend toll sind die "Geschichte(n)" nicht. Es sind auch langweilig erzählte Tatsachen enthalten.
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am 9. Dezember 2009
Ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen: Erstaunlich, daß ein Historiker ein solches Werk abliefert, ebenso erstaunlich, daß es einen Verleger findet!

Finger weg - es gibt viele Alternativen, die so gut wie ausnahmslos weniger enttäuschend sein werden.
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