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Die philosophische Hintertreppe
  
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Die philosophische Hintertreppe [Unbekannter Einband]

Wilhelm Weischedel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 228 Seiten
  • Verlag: Deutsche Buchgemeinschaft (1969)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0000BU36G
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 727.925 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wilhelm Weischedel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die großen Philosophen in Alltag und Denken

»Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells »Zweifel an den Prämissen« oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins »Tractatus« und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, daß ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?

Wilhelm Weischedel [...] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, daß die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne daß gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.

Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thaies, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.« Rheinischer Merkur -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Seine unorthodoxe wie geistreiche Zusammenschau des europäischen Denkens von Thales bis Wittgenstein ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. « Die Zeit

»Weischedel machte die überraschende Entdeckung, dass der Weg zum Verständnis großer Philosophen einfacher und direkter über die Hintertreppe durch Küche und Schlafzimmer führt als durch dickleibige Folianten oder über gescheite Interpretationen ihrer Werke.« Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
„Die philosophische Hintertreppe" hat einen hohen Anspruch: Sie will es dem Laien ermöglichen, ohne Vorkenntnisse zu verstehen, was 34 der bedeutendsten abendländischen Philosophen an Gedanken und an Weisheit erarbeitet haben. Was aber noch bewundernswerter ist: Sie wird diesem Anspruch vollkommen gerecht!

Der Autor Wilhelm Weischedel vollzieht einen leicht zu lesenden Aufstieg zu den oft schwierigen Gedanken so bekannter Geistesgrößen wie Aristoteles, Karl Marx oder Arthur Schopenhauer, wobei der Leser keine unerreichbaren Titanen, sondern Menschen aus Fleisch und Blut kennen lernt. In jedem Kapitel erhält man zuerst einen Einblick in das Privatleben des einzelnen Denkers, dann wird seine Gedankenwelt in einfachen Worten vorgestellt. Diese Vorgehensweise erleichtert das Verständnis für die Theorien oft ungemein, so dass dem Leser auch abstrakte und abgehobene Gedankengänge begreiflich werden.

Damit aber keine Missverständnisse aufkommen: Weischedel nimmt den Leser beim Spaziergang durch die Philosophiegeschichte zwar an die Hand und fasst das, was uns Aristoteles & Co. sagen wollen, in leicht verständliche Worte, das Selberdenken jedoch wird einem auch hier nicht erspart bleiben.

Aber, da das in der Philosophie nun einmal so ist, und da sich Weischedel sowieso nur aufs Wichtigste konzentriert, sollte das niemanden von der Lektüre abhalten: Einer ersten, allgemein verständlichen Einführung ist es einfach nicht möglich, Konzepte wie z. B. Hegels „Weltgeist" auf zwölf Seiten so darzustellen, dass hinterher keine Fragen mehr offen bleiben. Einige Leser werden von den kunstvoll dargereichten Philosophie-Häppchen vielleicht schon gesättigt, für die anderen stellen sie aber bestimmt nur einen Appetitanreger auf die Welt der Weisheit dar. Im Grunde genau das, was man von einer Einführung erwarten darf!

„Die philosophische Hintertreppe" ist also sicher keines dieser höchst komplizierten Kompendien für Fachphilosophen und deren Studenten, aber auch nicht unbedingt ein 08/15-Buch, das man während der Busreise in den Süden durchblättern kann. Wer aber schon immer wissen wollte, wofür Männer wie Platon, Descartes oder Kant so berühmt geworden sind, der wird in Weischedel einen ausgezeichneten Führer durch die Welt der Philosophie finden. Und wer sowieso zum Hinterfragen neigt, dessen „Liebe zur Weisheit" (wörtliche Übersetzung von „Philosophie") wird womöglich durch dieses Werk geweckt.

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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Philosophie mal anders 9. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Weischedels Buch "Die philosophische Hintertreppe" ist nicht nur ein Buch für den Philosophen schlechthin, sondern gerade für alle philosophisch Interessierten. Weischedel beweist darin, daß man den Zugang zur Geschichte der Philosophie nicht unbedingt durch umfangreiche Interpretationen einzelner Philosophen und ihrer Werke findet, sondern daß man auch mit wenigen Worten philosophisches Verständnis vermitteln kann. In vierunddreißig Aufsätzen werden vierunddreißig Philosophen in Alltag und Denken beschrieben, angefangen bei dem alten Thales, mit dem - so sagt man - die Geschichte der Philosophie begann, über Kant, an dessen Werken man sich sonst die Zähne ausbeißt, bis hin in die Neuzeit mit Wittgenstein etwa. Jeder der einzelnen Aufsätze enthält kurze Beschreibungen des Werdegangs des jeweiligen Philosophen, nennt ihre wichtigsten Werke und Ideen und überrascht immer wieder mit Szenen aus ihrem Alltag. So erfährt der Leser über Schopenhauer zum Beispiel, daß er nicht nur ein Frauenhasser, sondern geradezu ein Menschenhasser war: aus Angst, seine Mitmenschen könnten ihn während der Nacht im Schlaf überraschen und ihm Böses wollen, hatte er stets in seinem Schlafzimmer eine Waffe versteckt... wobei dies das harmloseste Beispiel ist, aber ich will die Spannung nicht hinwegnehmen. Dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall, denn es liest sich nicht wie ein Geschichtsbuch, sondern eher wie ein Buch mit Erzählungen, ein Buch also, was man auch abends im Bett lesen kann. Und das erlebt man bei Philosophiebüchern nicht oft. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Für jemanden wie mich, der Philosophie nicht studiert sondern sich lediglich dafür interessiert, ist dieses Buch bestens geeignet. Man bekommt einen äußerst kurzweiligen und interessanten, ja auch humorvollen Überblick über die wichtigsten Philosophen, ohne das Gefühl zu haben, sich durch das Buch "durcharbeiten" zu müssen. Das Buch ist durchaus für einen gemütlichen Leseabend auf der Couch und auch zum Nachschlagen geeignet.
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