Ein Großvater, der zwanzig Mal beim heimlichen Rauchen erwischt wird. Eine italienisch keifende Großmutter. Ein Junge, der mit seinem Fahrrad in nassen Zement fährt und anschließend den Hausmeister seiner Schule als Mörder entlarvt - und dabei selbst in tödliche Gefahr kommt. Während einer Ohnmacht sieht er ein Mädchen im weißen Kleid, ein Geist, der ihn bittet, bei der Hilfe nach der Mutter des Mädchens behilflich zu sein. Und dann stürzt wiederum der Opa mit einer heimlichen Zigarette in die Badewanne... und die ganze Familie lacht. "Eine Geistergheschichte, die wirklich erschauern lässt", steht auf dem Cover. Ich kann dazu nur sagen: Vergessen Sie's! Ich habe genervt den Film nach 70 langweiligen Minuten ausgemacht und dem gelbden Sack übergeben, auch wenn er eigentlich ein Fall für den Sondermüll wäre. Die Aussage, "Lady in white" sei der legitime "Poltergeist"-Nachfolger, ist nichts weiter als ein raffinierter Werbegag.