Zur Handlung: Auf dem Höhepunkt des kalten Krieges entschliesst sich ein hochrangiger Diplomat aus dem Ostblock, überzulaufen. Er wird jedoch Opfer eines Attentats, und um sein Leben (und all seine wichtigen Informationen) zu retten entschliesst man sich, eine expreimentelle Technik an ihm auszuprobieren: Ein Ärzteteam in einem U-Boot wird auf Mikrobengrösse geschrumpft und in seinen Körper injiziert, um die lebensbedrohliche Gehirnblutung zu stoppen. Die Verkleinerung wirkt jedoch nur zeitlich begrenzt, was die komplizierte Mission zu einem Wettlauf gegen die Uhr macht.
Der Film ist natürlich ein Produkt seiner Zeit, die FX wirken heute fast lächerlich, die Schauspieler etwas hölzern (auch Racquel Welch, aber die war wohl nur ein Bonbon für die männliche Seherschaft), und der Plot löchrig, dennoch ist Fantastic Voyage immer wieder wert anzusehen und definitiv ein Meilenstein des SciFi mit damals Oscar-prämierten Effekten. Die Geschichte ist spannend erzählt, und wenn man die Ungereimtheiten ignoriert und gewisse Details zu übersehen bereit ist (so haben z.B. rote Blutkörperchen, anders als im Film, keinen Zellkern!)wird man gut unterhalten. Unbedingt vergleichen mit dem Remake von 1987, Die Reise ins Ich.