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Die perfekte Tafel: Designer decken den Tisch
 
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Die perfekte Tafel: Designer decken den Tisch [Gebundene Ausgabe]

Caroline Clifton-Mogg
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Christian (25. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3884729292
  • ISBN-13: 978-3884729298
  • Originaltitel: Set with Style
  • Größe und/oder Gewicht: 28,6 x 24,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Caroline Clifton-Mogg
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gibt es die perfekte Tafel? 23 kreative Köpfe haben ihre Vorstellung von Tischkultur verwirklicht und zeigen, wie unterschiedlich ein Tisch gedeckt und gestaltet werden kann. Wobei jeder für sich, für den Anlass, den Rahmen und die Atmosphäre, für die er entworfen wurde, perfekt ist. Stilvolle Anregungen für jede Gelegenheit, wertvolle Tipps und 250 wunderbare Fotografien laden dazu ein, die eigene Fantasie spielen zu lassen und Ihre Tischdekoration mit Ihrer eigenen Handschrift zu versehen.
23 namhafte Design-Experten zeigen individuelle Tischdekorationen.
Ein inspirierendes Buch für alle Gastgeber
Von klassisch bis extravagant, von minimalistisch bis romantisch, von modern bis traditionsbewusst.
Die Finessen von Etikette, Stil und Tischkultur.

Über den Autor

Caroline Clifton-Mogg hat sich als Autorin und Journalistin auf die Themenbereiche Innenarchitektur und Raumdesign, Antiquitäten und Gartengestaltung spezialisiert. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und schreibt regelmäßig Beiträge für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Sie lebt und arbeitet in London.

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Kundenrezensionen

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zitat: Marianne Pellerin( Designerin)

Die Autorin Caroline Clifton-Mogg und der Fotograf Simon Upton stellen in diesem Buch die perfekte Tafel vor.
Die dargestellten Kreationen stammen u.a. von den Designern: Presto Baly, Meredith Etheington- Smith, Trivia Foley, Francois Gilles , Reed Krakoff, Ebba Lopez, Louise Nason, Alison Price, Carolyn Quartermaine, Jonny Roxburgh, John Saladino, Nicolette Schouten, Runi Verjee, Peri Wolfmann, Vincente Wolf. Insgesamt warten 23 kreative Köpfe mit ihren Ideen zur Tischkultur auf.

Die Texte im Buch sind hochinformativ. Ein Fest für die Augen sind die Bilder. Gleich auf den ersten Seiten wird man durch eine opulente Tischdekoration erfreut, die an den Lebensstandard gehobener Kreise des 18. Jahrhunderts erinnert.
Man erhält einen historischen Abriss über die Gepflogenheiten bei Tisch in europäischen Haushalten. Erfährt, dass die dreizinkige Gabel erst im 17. Jahrhundert Verbreitung fand und sich erst allmählich zu dem Essgerät mit vier Zinken wandelte, wie wir es heute benutzen.
Zu festlichen Anlässen und Banketten bevorzugte man ab den 1830er Jahren den " Service à la russe ". Die Speisen wurden also in mehreren Gängen aufgetragen. Dadurch war auf dem Tisch mehr Platz, den man mit extravaganten Blumenarrangements füllte, die sich über die ganze Länge des Tisches als florale Kaskaden ergossen.
Der Weg zur heutigen, fast puristischen Drei- Gänge- Kultur wird seitens der Autorin bestens nachgezeichnet. Etiketten und Tischsitten werden auch thematisiert. So spielte sich bei Ludwig XIV. in Versailles das extrem hierarchische Denken in die Tatsache wider, dass bei Tisch nur der König auf einem Stuhl mit Armlehnen Platz nehmen durfte, während die anderen ihrem Rang gemäß auf Hockern saßen.
Aber man sitzt nicht überall gemeinsam am Tisch. In zahlreichen Ländern nimmt man auf dem Boden Platz. Die Speisen werden dort auf Tabletts gereicht oder aber man isst von kleinen Einzeltischen. In der Antike lagen die Männern beim Speisen seitlich auf Sofas, ob das bequem war sei dahingestellt.
Die Autorin lehrt den Leser das Einmaleins des Tischdeckens. Anhand der Fotos erhält man viele Anregungen, was man noch besser gestalten kann.
Das klassische Tischgedeck mit kleinem Brotteller, mehreren Gläsern und Besteck in der adäquaten Anordnung kennt jeder kultivierte Zeitgenosse, aber wie lässt sich der Stil unterschiedlicher Kulturen reizvoll kombinieren?
Eine Patentantwort auf die Frage nach dem idealen Essplatz gibt es nicht, bekundet die Autorin. Anhand der im Buch aufgezeigten Beispiele aber macht sie deutlich, dass Flexibilität im gemeinsamen Nenner steht und Querdenken der Schlüssel zu den schönsten Lösungen ist.
Im Kaleidoskop der Stile werden folgende Aspekte des Tischdeckens thematisiert: formell-festlich, zeitgenössisch, romantisch, klassisch, ethno, Sammlerstücke, retro und ländlich.
Alle Arten des Tischdeckens folgen einem gewissen Kanon von Regeln bei der Anordnung der Gedecke und dem Servieren der Speisen.
Man lernt u.a. das minimalistische Interieur in Rumi Verjees Haus in London kennen. Er setzt auf Kontraste. Der gedeckte Tisch gefällt nicht nur wegen der feinen Suppentassen aus Nymphenburger Porzellan, die mit Serviertellern aus getriebenem Edelstahl kombiniert werden, sondern auch wegen der modernen rechteckigen Brotteller von Swaya& Moroni, auf denen karierte Servierten platziert sind. Ein interessanter Stilmix, der seinen Höhepunkt in einer Dekoration aus Meissner Porzellan- Schwänen neben avantgardistischen Kerzenleuchtern findet.
Schön ist die mediterrane Eleganz der französischen Designerin Nicolette Schouten. Das Speisezimmer ist in eleganten Farben eingerichtet. Der gedeckte Tisch stellt eine Symphonie von Farben und Formen dar.
Eine Hightlight ist das Esszimmer ihres Hauses in Cannes. Sie schätzt dort kühle, helle, neutrale Farben, die eine beruhigende Balance zum kräftigen Licht und zu den leuchtenden Farben der mediterranen Landschaft schafft.
Unmöglich auf alle Beispiele der 23 Designer einzugehen.
Die Epoche der Romantik prägt das Schaffen John Saladinos. Er ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Designer. Nach seiner Ansicht ist jeder Tisch eine Landschaft und sollte nach architektonischen Prinzipien gestaltet werden.
Mit ein wenig Phantasie und Fingerspitzengefühl kann man den Tischalltag stilistisch bereichern und interessanter gestalten.
Wie dies funktioniert, wird im Kapitel Mahlzeiten sehr gut ausgelotet, das untergliedert ist in Frühstück, Mittagessen, Nachmittagstee, Dinner und Essen im Freien .
John Pawson, der mit wirklich bemerkenswerten Ideen aufwartet, hält fest: " Bei Tisch sollten Sie die Möglichkeit haben, sich mit Personen in Ihrer Nähe zu unterhalten." Dies setzt voraus , dass man den Tisch wohlüberlegt deckt.
Sehr schön sind die Anregungen für Essen im Freien, so etwa unter einem alten Olivenbaum, der vor der Mittagssonne schützt. Begeistert haben mich die Messer und Gabeln mit bemalten Porzellangriffen im chinesischen Stil, die auf einem hübsch gedeckten Tisch darauf warten von hungrigen Gästen benutzt zu werden, um damit ein delikaten Hummersalat unter der Sonne des Südens aufzunehmen. Paradiesisch!
Die Inspirationen für Festtage sollte man genau lesen. Dabei sind Preston Baileys Tische geprägt von Symmetrie und Präzision. Florale Motive werden wiederholt und zugleich entwickelt. Sie verkündet: " Selbstverständlich gehören Blumen auch zu Hause zu einer Dekoration - sie machen einen Tisch erst vollkommen. "
Im Kapitel Dekoration liest man Wissenswertes über Tische und Stühle, Tischwäsche, Geschirr, Glas und Gläser, Besteck, Licht, Blumen und weitere Dekoration.
Wichtig ist es bei jedem Element Sorgfalt und Nachdenken einzubringen, sich mit praktischen Erwägungen, aber auch mit ästhetischen Kriterien auseinanderzusetzen. Es gilt ein harmonisches Ganzes aus geschmackvollen praktischen Dingen und schmückenden Accessoires zu kreieren. Dies wird an vielen Beispielen gezeigt.
Aufgrund zahlreicher guter Bezugs-Adressen kann man alle abgelichteten und näher besprochenen Produkte problemlos ordern. Die Anschriften der Designer werden auch genannt.

Dieses Buch schenkt Inspiration pur. Hier wird in traumhaften Formen und Farben dem Schönen gehuldigt. Oscar Wilde würde das Buch gewiss mit großem Wohlwollen kommentieren.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Dubil TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ob dieses Buch für jemanden hilfreich ist, kommt wirklich darauf an, wie man damit umgeht. Sich sklavisch an die darin gemachten Vorschläge zu halten ist relativ sinnlos, weil all die mehr oder weniger schönen und praktischen Designerstücke die meisten von uns ohnehin finanziell überfordern würden.
Sich in ein bestimmtes hier gezeigtes Geschirr oder Besteck zu verlieben, ist nicht ganz ungefährlich für das Budget. Unter diesem Aspekt ist das Buch in die gleiche Kategorie wie die tollen Bildbände mit Luxusresidenzen einzuordnen: Schön anzusehen, aber eher für eine gehobene Käuferschicht gedacht.
Nimmt man das Ganze aber nicht so wörtlich, sondern eher als allgemeine Inspirationsquelle, schnappt sich die ohnehin im Haushalt schon vorhandenen Bestände und ergänzt mit schönen oder ungewöhnlichen Stücken vom Flohmarkt oder Geerbtem- Dann allerdings tut sich ein weites Feld an Möglichkeiten auf.

Man muss aber auch dazu sagen, dass in diesem Buch keine superkreativen Dekorationsvorschläge gemacht werden. Wer ausgefallene Blumenarrangements, exotische Tischkarten oder die perfekte Weihnachtsdeko, bzw. Tips für das Basteln ungewöhnlicher Tischdekos sucht, wird hier nicht wirklich fündig.

Im Grunde geht es nur darum, eine beliebige Festtafel aus der Sicht einer ganzen Riege von Designern nach deren eigenem Geschmacksempfinden immer wieder neu zu interpretieren, wobei sich überwiegend nur der vier Grundelemente Geschirr, Blumenvasen, Kerzenleuchter, Tischwäsche bedient wird.
Das bleibt meist im bekannten Rahmen ohne große Überraschungen.

Da werden antike Stücke mit modernen kombiniert oder Tische komplett im alten Stil dekoriert. Ein Designer verwandelt eine Gartenparty in ein Ethno-Fest mit indischen und indonesischen Elementen, zwei Designer halten sich ganz an den Minimalismus, einer schwelgt im Barock, ein weiterer bevorzugt den japanischen Stil, einer mag´s Arabisch, ein weiterer knallbunt im Stil der 70er und auch der gute alte Landhausstil kommt nicht zu kurz.
Es dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein- Das ist aber alles nichts Neues und kommt in vielen anderen Büchern zu diesem Thema und Deko-Zeitschriften in ähnlicher Form auch vor.

Trotzdem finde ich das Buch grundsätzlich gut. Es ist sehr schön fotografiert- so dass man zum Dekorieren richtig Lust bekommt und auch die thematische Aufteilung ist gelungen.
Die festlichen Tafeln wurden auch fast alle in den privaten Räumlichkeiten der vorgestellten Designer aufgenommen, so dass man auch einen kleinen Einblick in deren Wohnumfeld bekommt.

Ob alle gezeigten Stücke immer so praktisch im Umgang sind, muss jeder selbst entscheiden. Besonders gewöhnungsbedürftig fand ich ein Geschirr, bei dem die Randbereiche der Teller breitflächig mit unzähligen Löchern verziert sind. Auf solchen Tellern kann man wohl nur sehr "trockene" Speisen anrichten....
Da sich nur die wenigsten Designergeschirr leisten können (oder wollen) und auch nicht jeder den Schrank voller Antiquitäten hat, ist es allerdings in einigen Fällen auch nicht leicht, die Ideen wenigstens einigermaßen umzusetzen. Da ist einiges an Phantasie und Kreativität gefragt.

Die Texte sehe ich in mancher Hinsicht auch nicht ganz unkritisch. Neben den Informationen über Stilrichtungen und verwendete Gegenstände bekommen die Designer hier die Gelegenheit, durch die Blume ein klein wenig Werbung für sich selbst und ihre Produkte (oder die von Kollegen) zu machen. Zumindest spielen Geschirr und Besteck hier eine nicht zu übersehende Rolle, die Deko als solche tritt gelegentlich in den Hintergrund.
In wie weit das manipulativ ist, darf hier jeder selbst entscheiden. Zumal sich ganz hinten im Buch auch eine ausführliche Liste aller Bezugsquellen für die gezeigten Stücke, Adressen von Eventplanern, Floristen und Caterern befindet.....Auch eher für die gehobene Käuferschicht gedacht. Mir kam das Buch jedenfalls manchmal wie ein Luxuskatalog für exklusives Tischdesign vor.

Grundsätzlich sind die Texte sonst in Ordnung, aber an manchen Stellen etwas zu allgemein und oberflächlich gehalten. Dem könnte man aber auch entgegenhalten, dass es ja schließlich kein Fachbuch über die Entwicklung der europäischen Tafelkultur ist, sondern ein praktisch orientiertes Buch über Tischdekorationen.
Zum Trost dafür- und das hat mir gesonders gefallen- gibt es eine brauchbare Anleitung, wie man korrekt eindeckt- auch für asiatische Speisen.

Das Kapitel, in dem solche Dinge wie Blumen, Beleuchtung, Besteck, Tischwäsche oder allgemeine Deko behandelt werden, ist gemessen am Rest etwas knapp gehalten (im Schnitt zwei bis vier Seiten).

Inhalt:

1. Tafelgeschichten- Die Entwicklung der europäischen Tischkultur
2. Kulturelle Unterschiede (auch außerhalb Europas)
3. Das kleine Einmaleins des Tischdeckens
4. Essplätze
5. Kaleidoskop der Stile
5.1 Formell-Festlich
5.2 Zeitgenössisch
5.3 Romantisch
5.4 Klassisch
5.5 Ethno
5.6 Sammlerstücke
5.7 Retro
5.8 Ländlich

6. Mahlzeiten
6.1 Frühstück
6.2 Mittagessen
6.3 Nachmittagstee
6.4 Dinner
6.5 Essen im Freien
6.6 Picknicks

7. Anlässe
7.1 Familie und Freunde zu Gast
7.2 Elegante Diners
7.3 Büffetpartys
7.4 Festtage (Nur eine Weihnachts- und mehre Geburtstagsdekos)
7.5 Dekoration
7.6 Tische und Stühle
7.7 Tischwäsche
7.8 Geschirr
7.9 Glas und Gläser
7.10 Besteck
7.11 Licht
7.12 Blumen
7.13 Weite Dekorationen (Serivettenhalter, Mottodeko, Schalen usw.)
7.14 Adressen

Fazit: Wunderbares Augenfutter und eine gute Inspirationsquelle, wenn man die Vorschläge nicht zu wörtlich nimmt und die versteckte Kauffaufforderung einfach ignoriert.
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