Das Buch "die perfekte Sexgöttin" hat mir anfangs gut gefallen. Das erste Kapitel, mit der Einleitung, was es zu einer Sexgöttin braucht, war recht gut und aufmunternd geschrieben, auch wenn die Autorin (zumindest gehe ich davon aus, dass es eine ist, obwohl sehr viele Sichten eher männlich wirken) stets erwähnte, dass man sich das "teuerste Produkt, das man sich leisten kann" verwenden soll. Kein guter Rat.
Nun gut. Danach wurde daraúf eingegangen, wie man flirtet, wie man ein nettes Vorspiel einleitet, usw.
Für jemanden, der sich schwer tut, Männer anzusprechen jedoch kaum hilfreich, und für jemanden, der bereits in einer festen beziehung ist eher uninteressant.
Das Sexspiel selbst ist eher ungeschickt erzählt. Die Stellungen sind fade gewählt, und so beschrieben, das man sich wenig vorstellen könnte, wenn man es noch nicht gemacht hat. Auch auf Dinge wie Sexspielzeug und Verhütungsmittel wird eingegangen, jedoch eher flau, als hätte die Autorin zwar davon gehört aber selbst keine Ahnung, was genau das ist.
Auch über Kommunikation wurde kurz geredet, wenn man Probleme im Bett hat, auch eher ungeeignet, es sei denn, man hat noch nie mit einem Mann über Sex gesprochen.
Zum Abschluss eien Kurzzusammenfassung:
Eine Sexgöttin kann jeder sein (gut), wenn man daran arbeitet (ist nicht neu) und sich selbst mag (Überraschung!). Und wenn man jeden Tag mindestens 3 Mal mastubiert. Etwas anderes sagt dieses Buch nicht aus. Eigentlich schade um das Geld.
Für Frauen mit wenig Erfahrung ist das Buch jedoch ein netter Einstieg, mehr aber auch nicht.