Nachdem Vivis Vater seinen Job verloren hat, spürt Vivi am eigenen Leib, wie es ist, wenn das Geld immer knapper wird. Im Supermarkt kann die Familie sich nur die Lebensmittel im Sonderangebot leisten und an Süßigkeiten oder andere kleine Genüsse ist gar nicht erst zu denken. Zum Schulausflug darf Vivi nicht mit, weil der Eintritt einfach unerschwinglich für die Familie ist. Und dann ist da auch noch Anna, ihre ehemals beste Freundin, die nun über Vivis Vater als „Drückeberger" herzieht. Zum Glück bleibt Vivi immer positiv und nutzt ihre lebhafte Phantasie, um den Alltag etwas erträglicher erscheinen zu lassen. Als ihr Bruder Niko plötzlich jedoch immer häufiger mit Schokoriegeln und dann auch noch mit einem Handy nach Hause kommt, macht sie sich Gedanken: Ist Niko etwa ein Dieb?
Arbeitslosigkeit - ein Thema, das nur die Erwachsenen etwas angeht? In „Die paar Kröten!" beweist Regina Rusch, dass auch Kinder davon stark betroffen sein können. Die sympathische Hauptperson Vivi macht es dem Leser leicht, sich in sie hineinzuversetzen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, wenn man mit wenig Geld auskommen muss. Des Weiteern macht Vivi beispielhaft vor, dass es wichtig ist, Träume zu haben und dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte.