Aus der Amazon.de-Redaktion
Bowtech® ist dabei keine Massage, sondern setzt nur homöopathische Impulse. Durch die von Tom Ambrose Bowen Mitte des 20. Jahrhunderts in Australien entwickelten rollenden Griffe wird der Körper in Tiefenentspannung versetzt. Das autonome Nervensystem beruhigt sich, Blut und Lymphe zirkulieren bessert, das Immunsystem wird aktiviert und der Zellstoffwechsel angeregt. Die Selbstheilungsimpulse gelangen so bis in die kleinste Zelle.
Achtung: Die original Bowtech® Methode ist kein Lehrbuch und ersetzt keinen fundierten Bowtech-Kurs. Der Ratgeber will vielmehr die Methode, ihre Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungen vorstellen und ein tieferes Verständnis für die Grundlagen vermitteln. Die Autoren warnen ausdrücklich vor dem eigenmächtigen Experimentieren mit Bowtech®, stellen jedoch auch einige ungefährliche Griffe für zu Hause vor. Diese Griffe erfordern allerdings Übung und zum Teil auch einen Partner, der sie ausführt.
Zur Vorbeugung, Akutbehandlung beispielsweise bei Sportverletzungen und als Ergänzung zu schulmedizinischen Behandlungen ist die Bowen-Methode für fast jeden geeignet: für Kleinkinder wie für Senioren, für Gesunde wie für Kranke und sogar für Tiere. Die Liste der Beschwerden und Erkrankungen, bei denen Bowtech® hilft, ist nahezu endlos, wie die abgedruckten Erfahrungsberichte zeigen. Wer Bowtech® am eigenen Leib erfahren möchte, findet im Anhang des Buches auch Adressen von Praktizierenden und Ausbildungszentralen. --Dagmar Rosenberger
Pressestimmen
Kurzbeschreibung
Sanfte Griffe, enorme Wirkung: Mit der BOWTECH®-Methode wird durch sanfte Berührungen und festgelegte Griffabfolgen das Immunsystem des Körpers angeregt und Schwachstellen vom Körper selbst behoben. Diese sanfte Anregung der natürlichen Selbstheilungskräfte hilft bei einer Vielzahl von Schmerzen und Beschwerden: ob Asthma, Migräne, Allergien, Rückenschmerzen oder Darmbeschwerden. Aber auch bei Verletzungen, zur Wundversorgung und nach Operationen eignet sich diese Technik hervorragend.
• Die revolutionäre Methode aus Australien – jetzt auch bei uns. Mit großem Adressteil und Hinweisen zu Therapeuten in der Nähe
• Der Trend unter den manuellen Therapien: bei Rückenschmerzen, Asthma, Migräne, zum Stressabbau, als OP-Nachsorge u.v.m.
• Mit der Bowen-Methode die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren – schmerzfrei und nachhaltig
Klappentext
Brigitte
Über den Autor
Sabine Knoll ist Ratgeberautorin und freie Journalistin im Bereich ganzheitliche Gesundheit und alternative Therapien. Sie leitet Schreibseminare und macht als Reiki-Meisterin selbst Energie-Arbeit. Sabine Knoll lebt und arbeitet in Österreich.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Bowtech, die original Bowen Technik, ist eine sanfte, ganzheitliche Methode der Körperarbeit, die an Muskulatur, Sehnen und Nervensträngen ansetzt. Wenige Griffe mit sehr wenig Druck bringen den Organismus wieder ins Gleichgewicht und erinnern ihn an seine Selbstheilungskräfte. Bowtech setzt nur Impulse; eine Balance geschieht wie von selbst.
Griffe zur Anregung der Selbstheilungskräfte
In uns ist eine »Blaupause« des gesunden Zustands unseres Körpers, eine Matrix der Gesundheit. Durch ein Leben, das uns vom Ursprung entfernt, Körper, Geist und Seele belastet, fühlt sich der Organismus gestresst. Er vergisst seinen Urzustand der Ganzheit und des Heilseins. Unwohlsein oder Krankheit können die Folge sein. Bowtech erinnert den Körper ganz behutsam an diese Matrix der Gesundheit. Durch wenige sanfte Impulse und Griffe wird er in Balance gebracht, kann er sich wieder an seinen heilen Zustand erinnern. Der Biocomputer bekommt also sozusagen sein Update.
Weniger ist mehr
Dieses Konzept von Gesundheit liegt der original Bowen Technik aus Australien zugrunde. Entwickelt von Tom Bowen Mitte des 20. Jahrhunderts, wurde sie zu einer Technik für das neue Zeitalter. Keine großen Manipulationen, denn weniger ist mehr. Bowtech setzt homöopathische körperliche Impulse. Auch in der Homöopathie sind die Hochpotenzen – jene Präparate mit dem geringsten materiellen Anteil der heilenden Substanz – die wirksamsten. Die Information, das heilsame Schwingungsmuster, ist trotzdem vorhanden und energetisch hochwirksam. Bei der Bowen Technik wird am Körper – auf der Haut oder in leichter Bekleidung – mit den Händen gearbeitet. Ein so genannter Practitioner setzt einzelne rollende Griffe, lässt den Klienten oder die Klientin dann allein und den Körper die Impulse integrieren, »abspeichern«, verarbeiten. Das Instrument Körper wird neu gestimmt. Wenige Minuten später kommt der oder die Behandelnde wieder. Es folgen weitere Griffe, danach erneut eine Pause. Die Technik wirkt unspektakulär. Nach einer halben Stunde ist die Behandlung meist vorbei, erst etwa eine Woche später – meist nach fünf bis zehn Tagen – folgt die nächste. Oft sind die Symptome bereits in den Tagen danach völlig oder fast ganz verschwunden und die Ursache der Behandlung schon häufig nach zwei bis drei Sitzungen ausgeräumt. Je nach Dauer und Schwere der Beschwerden können bis zu zehn Sitzungen oder bei chronischen Beschwerden und schweren Krankheiten auch mehr notwendig sein. Was genau bewirkt diese »Wundertechnik«, die den Energiefluss dermaßen anregt, dass der Körper sich selbst korrigiert und jede andere Behandlung unterstützt wird?
Was Bowtech im Körper auslöst
Energetisch spricht man im Fernen Osten von einem Konzept des Yin und Yang, der Polaritäten. Alles fließt, alles ist mit allem verbunden. Ist ein Teil ins Ungleichgewicht geraten, stört das die Gesamtbalance. Sanfte Impulse können den Körper dabei unterstützen, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei spielt auch die Balance der beiden Körperhälften eine große Rolle.
Bowtech entspannt den Körper
Wenige Griffe helfen ihm, in einen Zustand der Tiefenentspannung zu gelangen. Dort wird alles einfach. Das autonome Nervensystem beruhigt sich, der Körper kann in Ruhe arbeiten und wieder zur Balance finden. Heilung wird möglich. Viele Menschen schlafen während der Behandlung ein. Auch das kann eine Form der Unterstützung des Körpers sein, besonders bei Verstandesmenschen, die nur schwer loslassen können.
Bowtech regt die Selbstheilungskräfte an
Ausgehend vom Gehirn werden Informationen an den Körper weitergegeben. Durch Griffe an bestimmten Stellen des Körpers wird das Bewusstsein aufmerksam gemacht, sich um das Areal zu kümmern. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Nervenimpulse und Energiefluss setzen ein. Durch die Zusammenarbeit der Nerven und anderer Schaltstellen im gesamten Körper können Effekte auch an anderen Körperstellen auftreten.
Bowtech bringt den Energiefluss in Gang
»Meridiane« nennt die fernöstliche Medizin die Energieleitbahnen des Körpers. Neben den Nervenbahnen, die in der westlichen Medizin als ein Erklärungsmodell für die Wirkung dienen, können auch die Meridiane und der vermehrte Energiefluss in ihnen Heilungsprozesse unterstützen. Durch den Energiefluss entsteht ein Gefühl von mehr Vitalität.
Bowtech regt Blutkreislauf und Lymphfluss an
Neben der Energie zirkulieren auch das Blut und die Lymphe in unserem Körper. Die Lymphe dient der Entgiftung. Stockt der Lymphfluss, kann der Körper Abfallstoffe aus dem Gewebe nicht vollständig entsorgen. Darüber hinaus können Ödeme – Wasseransammlungen im Gewebe – entstehen. Ein Effekt von Bowtech ist die sanfte Ankurbelung des Blutkreislaufs sowie des Lymphflusses und damit auch der Ausscheidung von Giftstoffen.
Bowtech regt die Nährstoff- und Sauerstoffaufnahme an
Dadurch können Nährstoffe aus dem Essen besser vom Magen und Verdauungstrakt bis in die Zellen transportiert werden. Ganz wesentlich ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, sich bewusst und gesund zu ernähren und genügend Nährstoffe mit der Nahrung aufzunehmen. Im Bereich der Lunge wird die Sauerstoffaufnahme durch Bowtech deutlich verbessert, was sich positiv bei Atembeschwerden auswirkt. Genügend Bewegung verhilft dem Körper ebenfalls zu einer tieferen Atmung und mehr Sauerstoff und ist eine wichtige Säule unserer Gesundheit.
Bowtech entspannt Muskeln und Sehnen
Manchmal verspannen sich Muskeln aus Stress oder versuchen, eine Schonhaltung einzunehmen, um Schmerz zu vermeiden sowie Körperbereiche ruhig zu stellen.
Bowtech lockert sanft die Muskeln, ohne Schmerz auszulösen.
Bowtech verbessert die Beweglichkeit der Faszien
Faszien sind die Häute, die das Muskelgewebe in Form bringen. Durch die Behandlung mit Bowtech können sich Verklebungen lösen. Auch Narbengewebe kann weicher werden, ohne dass großer Druck auf die Faszien ausgeübt wird.
Bowtech wirkt auf die Emotionen
Ohne es zum Ziel zu haben, kann Bowtech Emotionen freisetzen, denn der Körper vergisst nichts. Alte Traumata setzen sich auch im Körpergedächtnis fest und wirken wie Kristallisationspunkte auf verschiedenen Körperebenen. Bowtech löst manchmal kristallisierte Emotionen. Dann können erlösende Tränen fließen und Heilprozesse auch emotional stattfinden.
Was Bowtech nicht ist
Die Frage, was denn Bowtech genau sei, lässt sich weit schwerer beantworten, als was die Technik nicht ist. Denn sie lässt sich mit nichts wirklich vergleichen, erinnert jedoch an zahlreiche andere Methoden. Obwohl Bowtech z. B. Energien in Bewegung bringt und neben dem Körper auch am Energiesystem ansetzt, versteht sich die Methode nicht explizit als Energiearbeit, weil die Therapeuten und Therapeutinnen sich nicht zum Kanal für Energieübertragung machen. Obwohl ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Seele und Geist sehr wohl immer bei Bowtech mitschwingt, ist diese Technik keine rein körperliche, aber auch keine rein spirituelle Methode.
Der Großteil der Heilarbeit passiert nach der Bowtech-Behandlung. Der Körper heilt sich selbst, er braucht dafür Zeit und die bestmöglichen ihn unterstützenden Bedingungen in seinem Umfeld.
Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers. Es macht darauf aufmerksam, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine optimale Mischung aus genügend Entspannung, Bewegung und gesunder Ernährung unterstützt Körper, Seele und Geist, in Ausgewogenheit zu bleiben.
Die Erfüllung des Bedürfnisses nach Berührung fördert die emotionale Gesundheit und ist wichtig für die Entwicklung eines gesunden Wesens. Bowtech führt u.a. auch über Berührung zu Entspannung und emotionalem Loslassen und erzeugt ein Gefühl von Sicherheit.
Bowtech ist keine Massage
Obwohl die...
Auszug aus Die original BOWTECH-Methode von Manfred Zainzinger, Sabine Knoll. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Bowtech, die original Bowen Technik, ist eine sanfte, ganzheitliche Methode der Körperarbeit, die an Muskulatur, Sehnen und Nervensträngen ansetzt. Wenige Griffe mit sehr wenig Druck bringen den Organismus wieder ins Gleichgewicht und erinnern ihn an seine Selbstheilungskräfte. Bowtech setzt nur Impulse; eine Balance geschieht wie von selbst.
Griffe zur Anregung der Selbstheilungskräfte
In uns ist eine »Blaupause« des gesunden Zustands unseres Körpers, eine Matrix der Gesundheit. Durch ein Leben, das uns vom Ursprung entfernt, Körper, Geist und Seele belastet, fühlt sich der Organismus gestresst. Er vergisst seinen Urzustand der Ganzheit und des Heilseins. Unwohlsein oder Krankheit können die Folge sein. Bowtech erinnert den Körper ganz behutsam an diese Matrix der Gesundheit. Durch wenige sanfte Impulse und Griffe wird er in Balance gebracht, kann er sich wieder an seinen heilen Zustand erinnern. Der Biocomputer bekommt also sozusagen sein Update.
Weniger ist mehr
Dieses Konzept von Gesundheit liegt der original Bowen Technik aus Australien zugrunde. Entwickelt von Tom Bowen Mitte des 20. Jahrhunderts, wurde sie zu einer Technik für das neue Zeitalter. Keine großen Manipulationen, denn weniger ist mehr. Bowtech setzt homöopathische körperliche Impulse. Auch in der Homöopathie sind die Hochpotenzen - jene Präparate mit dem geringsten materiellen Anteil der heilenden Substanz - die wirksamsten. Die Information, das heilsame Schwingungsmuster, ist trotzdem vorhanden und energetisch hochwirksam. Bei der Bowen Technik wird am Körper - auf der Haut oder in leichter Bekleidung - mit den Händen gearbeitet. Ein so genannter Practitioner setzt einzelne rollende Griffe, lässt den Klienten oder die Klientin dann allein und den Körper die Impulse integrieren, »abspeichern«, verarbeiten. Das Instrument Körper wird neu gestimmt. Wenige Minuten später kommt der oder die Behandelnde wieder. Es folgen weitere Griffe, danach erneut eine Pause. Die Technik wirkt unspektakulär. Nach einer halben Stunde ist die Behandlung meist vorbei, erst etwa eine Woche später - meist nach fünf bis zehn Tagen - folgt die nächste. Oft sind die Symptome bereits in den Tagen danach völlig oder fast ganz verschwunden und die Ursache der Behandlung schon häufig nach zwei bis drei Sitzungen ausgeräumt. Je nach Dauer und Schwere der Beschwerden können bis zu zehn Sitzungen oder bei chronischen Beschwerden und schweren Krankheiten auch mehr notwendig sein. Was genau bewirkt diese »Wundertechnik«, die den Energiefluss dermaßen anregt, dass der Körper sich selbst korrigiert und jede andere Behandlung unterstützt wird?
Was Bowtech im Körper auslöst
Energetisch spricht man im Fernen Osten von einem Konzept des Yin und Yang, der Polaritäten. Alles fließt, alles ist mit allem verbunden. Ist ein Teil ins Ungleichgewicht geraten, stört das die Gesamtbalance. Sanfte Impulse können den Körper dabei unterstützen, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei spielt auch die Balance der beiden Körperhälften eine große Rolle.
Bowtech entspannt den Körper
Wenige Griffe helfen ihm, in einen Zustand der Tiefenentspannung zu gelangen. Dort wird alles einfach. Das autonome Nervensystem beruhigt sich, der Körper kann in Ruhe arbeiten und wieder zur Balance finden. Heilung wird möglich. Viele Menschen schlafen während der Behandlung ein. Auch das kann eine Form der Unterstützung des Körpers sein, besonders bei Verstandesmenschen, die nur schwer loslassen können.
Bowtech regt die Selbstheilungskräfte an
Ausgehend vom Gehirn werden Informationen an den Körper weitergegeben. Durch Griffe an bestimmten Stellen des Körpers wird das Bewusstsein aufmerksam gemacht, sich um das Areal zu kümmern. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Nervenimpulse und Energiefluss setzen ein. Durch die Zusammenarbeit der Nerven und anderer Schaltstellen im gesamten Körper können Effekte auch an anderen Körperstellen auftreten.
Bowtech bringt den Energiefluss in Gang
»Meridiane« nennt die fernöstliche Medizin die Energieleitbahnen des Körpers. Neben den Nervenbahnen, die in der westlichen Medizin als ein Erklärungsmodell für die Wirkung dienen, können auch die Meridiane und der vermehrte Energiefluss in ihnen Heilungsprozesse unterstützen. Durch den Energiefluss entsteht ein Gefühl von mehr Vitalität.
Bowtech regt Blutkreislauf und Lymphfluss an
Neben der Energie zirkulieren auch das Blut und die Lymphe in unserem Körper. Die Lymphe dient der Entgiftung. Stockt der Lymphfluss, kann der Körper Abfallstoffe aus dem Gewebe nicht vollständig entsorgen. Darüber hinaus können Ödeme - Wasseransammlungen im Gewebe - entstehen. Ein Effekt von Bowtech ist die sanfte Ankurbelung des Blutkreislaufs sowie des Lymphflusses und damit auch der Ausscheidung von Giftstoffen.
Bowtech regt die Nährstoff- und Sauerstoffaufnahme an
Dadurch können Nährstoffe aus dem Essen besser vom Magen und Verdauungstrakt bis in die Zellen transportiert werden. Ganz wesentlich ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, sich bewusst und gesund zu ernähren und genügend Nährstoffe mit der Nahrung aufzunehmen. Im Bereich der Lunge wird die Sauerstoffaufnahme durch Bowtech deutlich verbessert, was sich positiv bei Atembeschwerden auswirkt. Genügend Bewegung verhilft dem Körper ebenfalls zu einer tieferen Atmung und mehr Sauerstoff und ist eine wichtige Säule unserer Gesundheit.
Bowtech entspannt Muskeln und Sehnen
Manchmal verspannen sich Muskeln aus Stress oder versuchen, eine Schonhaltung einzunehmen, um Schmerz zu vermeiden sowie Körperbereiche ruhig zu stellen.
Bowtech lockert sanft die Muskeln, ohne Schmerz auszulösen.
Bowtech verbessert die Beweglichkeit der Faszien
Faszien sind die Häute, die das Muskelgewebe in Form bringen. Durch die Behandlung mit Bowtech können sich Verklebungen lösen. Auch Narbengewebe kann weicher werden, ohne dass großer Druck auf die Faszien ausgeübt wird.
Bowtech wirkt auf die Emotionen
Ohne es zum Ziel zu haben, kann Bowtech Emotionen freisetzen, denn der Körper vergisst nichts. Alte Traumata setzen sich auch im Körpergedächtnis fest und wirken wie Kristallisationspunkte auf verschiedenen Körperebenen. Bowtech löst manchmal kristallisierte Emotionen. Dann können erlösende Tränen fließen und Heilprozesse auch emotional stattfinden.
Was Bowtech nicht ist
Die Frage, was denn Bowtech genau sei, lässt sich weit schwerer beantworten, als was die Technik nicht ist. Denn sie lässt sich mit nichts wirklich vergleichen, erinnert jedoch an zahlreiche andere Methoden. Obwohl Bowtech z. B. Energien in Bewegung bringt und neben dem Körper auch am Energiesystem ansetzt, versteht sich die Methode nicht explizit als Energiearbeit, weil die Therapeuten und Therapeutinnen sich nicht zum Kanal für Energieübertragung machen. Obwohl ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Seele und Geist sehr wohl immer bei Bowtech mitschwingt, ist diese Technik keine rein körperliche, aber auch keine rein spirituelle Methode.
Der Großteil der Heilarbeit passiert nach der Bowtech-Behandlung. Der Körper heilt sich selbst, er braucht dafür Zeit und die bestmöglichen ihn unterstützenden Bedingungen in seinem Umfeld.
Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers. Es macht darauf aufmerksam, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine optimale Mischung aus genügend Entspannung, Bewegung und gesunder Ernährung unterstützt Körper, Seele und Geist, in Ausgewogenheit zu bleiben.
Die Erfüllung des Bedürfnisses nach Berührung fördert die emotionale Gesundheit und ist wichtig für die Entwicklung eines gesunden Wesens. Bowtech führt u.a. auch über Berührung zu Entspannung und emotionalem Loslassen und erzeugt ein Gefühl von Sicherheit.
Bowtech ist keine Massage
Obwohl die Technik an Muskeln und Bindegewebe ansetzt, begnügt sie sich mit sanften Impulsen. Tiefe und manchmal schmerzhafte Massagegriffe gibt es bei Bowtech nicht. Die Muskeln werden nicht weich geknetet, sie entspannen sich durch die gesetzten Impulse von selbst.
Bowtech ist keine Akupressur
Manche Punkte, an denen Bowtech-Griffe ansetzen, sind mit Akupressurpunkten identisch, andere nicht. Mit Bowtech werden nicht gezielt Punkte an den Meridianen stimuliert. Trotzdem wirkt es auch auf das Meridiansystem.
Bowtech ist keine Triggerpunkt-Therapie
Auch hier gibt es viele Parallelen, aber keine Einflüsse der Methode auf Bowtech. Während Triggerpunkte meist in der Mitte des Muskels sitzen und gedrückt werden, um Spannung zu lösen, wird bei Bowtech dort behandelt, wo sich zwei Muskeln oder Muskelgruppen überlagern, am Ansatz eines Muskels oder auch über Nerven und Sehnen.
Auch für Bowtech gilt die KISS-Regel: Keep it short and simple - weniger ist mehr!
Bowtech ist keine Lymphdrainage
Der Fluss der Lymphe wird durch Bowtech zwar angeregt, die gezielten Streichungen und Anregungen des Lymphflusses einer Lymphdrainage fallen dabei jedoch weg.
Bowtech ist keine Therapie der Muskelhautentlastung
Obwohl auch an den Faszien, den Muskelhäuten, beim Ausführen der Bowtech-Griffe angesetzt wird, handelt es sich um keine gezielte und tiefgehende Faszienbehandlung wie etwa bei Rolfing. Dort werden Griffe mit mehr Druck ausgeführt, was auch schmerzhaft sein kann. Das ist bei Bowtech nicht der Fall.
Bowtech ist keine Chiropraktik
Auch wenn sich verschobene Gelenke und Wirbel durch die Arbeit an den Muskeln und Sehnen wieder selbst einrichten können, wird nicht am Skelett und Knochengewebe angesetzt. Starke ruckartige Impulse wie in der Chiropraktik gibt es bei Bowtech nicht.
Ganzheitliche Gesundheit ist ein Zustand der Harmonie von Körper, Seele und Geist. Sie wird spürbar durch einen energievollen, klaren und ausgeglichenen Zustand. Ein Mensch, der an Körper, Seele und Geist gesund ist, fühlt sich glücklich und zufrieden.
Die Bowtech-Griffe sind sanft und können sogar durch Kleidung hindurch angewendet werden.
Bowtech ist keine Physiotherapie
Wenn auch manchmal zur Unterstützung der Behandlung einfache Übungen empfohlen werden, zielen diese trotzdem nicht auf ein Bewegungstraining ab. Die Bewegung des Körpers, z.B. durch einen Spaziergang, ist hilfreich bei der Entgiftung, Krafttraining am Tag der Behandlung und einige Tage danach kann den Erfolg jedoch beeinträchtigen.
Bowtech arbeitet ohne Hilfsmittel
Es werden weder Öl noch Vibration, Elektrizität, Magnetismus
o. Ä. verwendet. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen.
Bowtech ist keine Körperpsychotherapie
Obwohl die Griffe Gefühle auslösen können, zielt die Anwendung der Methode nicht darauf ab. Emotionen können abfließen mit den
Bowtech-Griffe sind besonders effektiv bei Sportverletzungen.
Bowtech wird bei Sportlern auch zur Leistungsverbesserung eingesetzt.
Energien, die im Körper gelöst werden. Oft wird von Gefühlen der Erleichterung und der Klärung nach einer Behandlung berichtet.
Bowtech ist keine Energiearbeit Ähnlich wie auch bei Reiki, Polarity und anderen Methoden wird mit den Händen am Körper und Energiesystem gearbeitet und dadurch der Energiefluss angeregt oder verstärkt, aber nicht bewusst Energie auf den Körper übertragen.
Obwohl Bowtech eine sehr junge Methode ist, hat sie sich international schon weit verbreitet.
Bowtech ist kein Glaubenssystem
Um die Wirkung von Bowtech zu erfahren, muss man weder religiös sein noch irgendeinem anderen Glaubenssystem anhängen. Sich dem Behandlungserfolg zu öffnen und für die Heilung bereit zu sein, unterstützt den Prozess aber wie bei jeder anderen Methode und Heilarbeit auch.
Die Entstehung von Bowtech
Es begann in Australien: Tom Ambrose Bowen, der Mann, dessen Namen durch Bowtech weiterlebt, kam dort zur Welt. Er war ein stiller und gläubiger Mensch; über sein Leben wird wenig erzählt. Erst nach seinem Tod verbreitete sich die Technik, die von seinem Schüler Oswald Rentsch in ein lehrbares Format gebracht worden war, über die ganze Welt.
Tom Bowen - der Mann hinter Bowtech
Tom Bowen stammte aus einfachen Verhältnissen. Seine Eltern, Auswanderer aus Großbritannien, ließen sich in Melbourne im Südosten Australiens nieder, wo Tom Ambrose Bowen im April 1916 auf die Welt kam. Sie waren sehr gläubige Menschen und engagierten sich in der Heilsarmee. Anfang der 1940er Jahre übersiedelte die Familie Bowen nach Geelong im Bundesstaat Victoria, wo Tom nach Abschluss seiner Pflichtschulzeit wie sein Vater im örtlichen Zementwerk mitarbeitete, während er in seiner Freizeit Jugendliche im Sportverein der Heilsarmee trainierte. Schon damals gehörte sein Interesse der Heilarbeit, obwohl ihm seine Familie kein Medizinstudium ermöglichen konnte. In der örtlichen Fußballmannschaft liebte Tom Bowen es, den Masseuren über die Schulter zu sehen, und begann selbst immer öfter, verletzten Sportlern zu helfen.
Ein Geschenk des Himmels
Obwohl Tom Bowen nie eine Ausbildung in Körpertherapie oder anderen Behandlungsmethoden erhalten hatte, wusste er intuitiv, was der Körper brauchte, um sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen und zu regenerieren. Er nannte es sein »Geschenk Gottes«, immer zu spüren, welche Impulse er setzen musste, um die Selbstheilungskräfte des Organismus anregen und unterstützen zu können. Er selbst bezeichnete sich als Osteopathen, wie fast alle zu dieser Zeit, die am Körper von Menschen arbeiteten, wurde aber nie in den Osteopathieverband aufgenommen. Seine Arbeit unterschied sich deutlich von der klassischen Osteopathie, weshalb Tom Bowen mehr als der Schöpfer einer neuen Form der manuellen Therapie betrachtet wurde.
Trotz seiner Bescheidenheit und seiner Zurückhaltung machte sich Bowen rasch einen Namen in Australien.
Verletzte Spieler der Fußballmannschaft, die Tom Bowen behandelte, liefen nach wenigen Griffen wieder über das Fußballfeld. Und sogar im Zementwerk soll er einem abgestürzten Arbeiter mit seiner sanften Technik erste Hilfe geleistet und auf diese Weise Schlimmeres verhindert haben. Tom Bowens Behandlungen waren meist unspektakulär, aber von seiner tiefen Liebe zu den Menschen getragen, die den Weg zu ihm fanden. Und das sprach sich herum. Immer mehr Kranke standen bei ihm Schlange, wenn er aus der Arbeit heimkam. Tom Bowen behandelte die halbe Nacht im Haus von Freunden. Auch seine Frau Jessie, selbst starke Asthmatikerin, konnte dank der Behandlungsmethode ihres Mannes wieder freier durchatmen, und allmählich entwickelte sich die Gottesgabe Tom Bowens zu einem Fulltimejob. Selbst Tiere sprachen auf seine Behandlung gut an, und so half der Tierliebhaber auch immer gerne verletzten Hunden, Katzen, Kühen, Schweinen und Pferden.
Die eigene Praxis
Nachdem die große Zahl der Menschen, die zu Tom Bowen kamen, bald neben der Arbeit nicht mehr zu bewältigen war, gründete er Ende der 1950er Jahre seine eigene Praxis in Geelong. Die Klinik war in einem alten Haus in einer Gegend angesiedelt, in der sich auch der Großteil der Ärzteschaft Geelongs niedergelassen hatte. Tom Bowen verwandelte sein Haus in ein heimeliges Behandlungszentrum. Der Warteraum war voll mit Kunsthandwerk und Handarbeiten der Behinderten, die er betreute. Hier warteten oft 15 und mehr Menschen gleichzeitig auf eine Behandlung. Tom Bowen arbeitete sechs Stunden pro Tag in seiner Klinik und widmete sich am Abend noch Hausbesuchen bei bettlägerigen Menschen. Meist kamen 50 bis 60 Menschen täglich zu ihm in Behandlung.
Jeden zweiten Samstag war sein Terminkalender für Behinderte, vor allem Körperbehinderte wie etwa Spastiker, reserviert, die Tom Bowen gratis behandelte und die durch ihn wieder eine größere Beweglichkeit erlangten. Auch für Asthmakranke und schwangere Frauen war seine Tür immer besonders weit offen. Darüber hinaus behandelte er sonntags noch häufig Strafgefangene im Gefängnis von Geelong. Als Assistentin stand Tom Bowen jene Frau zur Seite, die schon gemeinsam mit ihrem Mann ihr Haus als ersten Behandlungsraum zur Verfügung gestellt hatte - Rene Horwood. Sie war der gute Geist seiner Praxis, der immer ein Klima von Freude und Wohlbehagen verbreitete und Tom aus vollstem Herzen bei seiner Arbeit unterstützte. Seine Heilerfolge begannen sich weit herumzusprechen. Laut einer 27 Wochen dauernden Studie der Regierung des Bundesstaates Victoria war Tom Bowen im Jahr 1975 einer der begehrtesten und erfolgreichsten Therapeuten des Landes und betreute jährlich über 13 000 Klienten und Klientinnen. Eine erstaunlich hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass die meisten nur zwei- bis dreimal Behandlungen bekamen, und das maximal einmal pro Woche. Seine Erfolgsrate lag bei 88 % Heilerfolg. Mittlerweile wurde Bowens Technik auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum erfolgreichsten ganzheitlichen Heilverfahren der Welt erklärt. Zwei Räume standen in seiner Praxis zur Verfügung, in denen Tom Bowen parallel behandelte. Nachdem er einige Griffe ausgeführt und danach den Raum verlassen hatte, um den Körper arbeiten und die gesetzten Impulse wirken zu lassen, begab er sich in das nächste Zimmer und begann dort zu behandeln. Nach wenigen Minuten kehrte er in den ersten Raum zurück und so fort. Tom Bowens Patienten und Patientinnen lagen anfangs auf normalen Betten, was eine vertraute, entspannende Atmosphäre erzeugte und den Behandlungserfolg somit noch unterstützte. Erst Jahre später hielten die ersten Massagetische Einzug in die Praxis.
Der Erfolg der Bowen Technik wurde immer bekannter: In seiner Praxis behandelte Tom Bowen bereits im Jahr 1975 über 13 000 Klienten jährlich.
Seine Assistentin Rene Horwood stand Tom Bowen jahrelang treu und unterstützend zur Seite.