Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die offene Gesellschaft
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die offene Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

George Soros
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Fest (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382860160X
  • ISBN-13: 978-3828601604
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 937.927 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Financier George Soros hat mehr als eine Milliarde Dollar aus seinem Privatvermögen in Stiftungen gesteckt, die sich vor allem für eine Demokratisierung in mittel- und osteuropäischen Staaten einsetzen. Sein politisches Engagement prägt auch die Reformvorschläge, die Soros hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Eine Reform des kapitalistischen Weltsystems sei dringend geboten, denn der Sieg des Kapitalismus habe nicht zum Sieg der Demokratie geführt. "Kapitalismus und Demokratie gehen nicht zwangsläufig Hand in Hand", und es sei ein Irrglaube anzunehmen, dem Gemeinwohl sei am besten gedient, wenn man jedermann gestatte, seine Eigeninteressen zu verfolgen. Märkte sind nicht dafür gemacht, die Interessen der Allgemeinheit zu schützen, und auch der Staat bietet hier keine Alternative, da seine Macht im Zuge der Globalisierung schrumpft. "Wenn uns universale Grundsätze wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat wirklich etwas bedeuten", mahnt Soros, "dann müssen wir andere Institutionen schaffen, um diese Prinzipien zu sichern".

Die Lösung liege im Konzept der offenen Gesellschaft, das Soros in Anlehnung an Karl Popper "als einer Vereinigung freier Individuen, die in einem gesetzlich geregelten Rahmen gegenseitig ihre Rechte respektieren" definiert. Dieses gesellschaftliche Ideal hat freilich einen mächtigen Feind, den so genannten "Marktfundamentalismus", der die "kollektiven Entscheidungsprozesse abschaffen und alle politischen und sozialen Werte dem Marktwert unterordnen" möchte. Soros plädiert daher "für eine weltweite Allianz der Demokratien, mit der sich die Entwicklung offener Gesellschaften in einzelnen Ländern fördern ließe und die gleichzeitig jene internationale Rechtsnormen und Institutionen stärken könnte, die eine offene Weltgesellschaft voraussetzt".

Ganz im Stile seines Bestsellers Die Krise des globalen Kapitalismus nutzt Soros das Buch für einen Frontalangriff auf die etablierten Wirtschaftswissenschaften und die Jünger des "Marktfundamentalismus". Mit seinem Konzept der offenen Gesellschaft bietet er eine griffige Alternative zum zügellosen kapitalistischen Weltsystem, wenngleich seine Vorschläge zur konkreten Umsetzung dieses Ideals seltsam wage bleiben und wie der Rest des Buches nicht wirklich überzeugen können. --Stephan Fingerle

Kurzbeschreibung

George Soros, Finanzguru und Philanthrop, Macher und Grübler, gilt nicht nur als der Superstar, sondern auch als der "Sozialdemokrat" unter den Devisenspekulanten. Weltweit berühmt wurde Soros, als er 1992 mit seinen Spekulationen das britische Pfund aus dem Europäischen Währungssystem drängte und dabei rund eine Milliarde Dollar verdiente. Zugleich tritt er als Wohltäter auf; aus seinen Börsengewinnen unterhält er zwei Dutzend Stiftungen in aller Welt, die sich vor allem einem Ziel verschrieben haben: Sie wollen die Entwicklung offener, demokratischer Gesellschaften vorantreiben. Insgesamt hat Soros dabei bislang über zwei Milliarden Mark gespendet.
In seinem Buch plädiert George Soros leidenschaftlich für die Verwirklichung der offenen Gesellschaft - und entfaltet damit zugleich den gedanklichen Rahmen, an dem er sich bei seiner Arbeit zeitlebens orientiert hat. Er plädiert für eine Allianz aller Demokratien, für den Aufbau einer Weltgesellschaft, die ihren Namen verdient - denn nur eröffnen sich Antworten auf jene Fragen, die mit dem globalen Kapitalismus einhergehen: Wie läßt sich die Kluft zwischen Arm und Reich verringern? Welche Gefahren birgt die unheilige Allianz von Politik und Kapital? Und welche neuen Institutionen brauchen wir, um Freiheit und Demokratie vor den zerstörerischen Kräften des Marktes zu schützen?

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
3 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Langatmig und kompliziert! 2. Oktober 2001
Daß Herr Soros sehr intelligent ist, daran hege ich keinen Zweifel. Aber galt es, dies mit Hilfe des Buches zu beweisen? Der tiefere Sinn für seine langatmigen, philosophischen Betrachtungen im ersten Teil des Buches will mir nicht recht einleuchten. Denn etwas Überraschendes oder Neues habe ich da kaum entdecken können.

Den zweiten Teil des Buches halte ich zwar für interessanter, doch konnte auch hier bei mir keine echte Begeisterung aufkommen. Die Botschaft von der offenen Weltgesellschaft verliert sich in komplexen Beschreibungen und Analyen bisheriger politischer und wirtschaftlicher Abläufe. Ich erkenne zwar in dem Buch das aufrichtige Bestreben, unsere Welt zu verbessern, halte aber die Idee von der offenen Weltgesellschaft für unpraktikabel. Soros selbst nennt die vielen Schwierigkeiten, glaubt aber offenbar an große Wunder und weltweite Einsichten. Insgesamt gesehen geriet das Buch viel zu umfangreich, die vielen Studien und Meinungsäußerungen verwirren. Würde das Buch von qualvollen 400 Seiten auf 100 Seiten gekürzt, würden Soros Botschaften vermutlich eher verstanden und seine Thesen hätten bessere Aussichten, wahrgenommen und diskutiert zu werden.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar