Aus der Amazon.de Redaktion
Motorradfahren ist eigentlich einfach. Außer man versucht es zu erklären. Aber Universitätsprofessor und Motorrad-Instruktor Bernt Spiegel ist wie kaum ein Zweiter qualifiziert, diese schwierige Aufgabe mit Akribie zu bewältigen. Dabei geht es ihm vor allem darum, was beim Motorradfahren im Kopf passiert: Welche Hirnareale verleiten zu riskanten Überholmanövern? Wie kann ein Zweiradlenker geradezu spüren, wann das Hinterrad auszubrechen droht? Und wie lässt sich dieses Wissen für mehr Sicherheit im Verkehr nutzen?
Das Buch ist voll gepackt mit klugen und überraschenden Fakten. Wer hätte etwa gedacht, dass in schnellen Kurven der Lenker nach außen eingeschlagen wird? Um so bedauerlicher, dass dieser Klassiker der gehobenen Motorradliteratur, der nunmehr bereits in seiner sechsten Auflage erscheint, nicht leicht lesbar ist. Denn der Herr Professor will ja auch den kleinsten Nebenaspekt nicht vergessen. Im schlimmsten Fall wird man deshalb aus dem Lauftext in den Anhang verwiesen, wo überlange, abschweifende Fußnoten lauern. Dort folgt dann ein Verweis ins Glossar -- und von da wird man dann an eine andere Stelle im Lauftext zurückgeschickt.
Spiegel schreibt, dass er mit seinem Motorrad wiederholt in gefährliche Situationen geraten sei, weil er vor lauter Analysieren fast Strecke und Verkehr vergessen habe. Und auch beim Schreiben verlässt sich der Motorad-Guru mehr auf seinen Kopf als auf seinen Bauch. Wer sich jedoch durchbeißt, wird -- wie bereits sehr viele andere Motorad-Fans -- mit einer beeindruckenden Faktenfülle großzügig vesorgt. --Günther Strauss
Pressestimmen
»Übungen, die jeder Biker unterwegs einfließen lassen kann, helfen, das Risiko auf zwei Rädern zu minimieren und den Spaß zu erhöhen. Eine Pflichtlektüre.« --Süddeutsche Zeitung, 20. April 2009
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
PS, April 2009
»(...) lesenswertes Meisterwerk«
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Rezension
»Mensch und Maschine sollten eine Einheit bilden, um schnell und sicher unterwegs zu sein. Auf 304 Seiten erklärt der Verhaltensforscher Bernt Spiegel auf sehr unterhaltsame Art, warum das so ist.«
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Rezension
»Dieses Buch gehört in die Bibliothek eines jeden ernsthaften Motorradfahrers.«
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Es ist schon ein Weilchen her, daß sich Kaiser Karl V. die höchst philosophische Frage stellte, ob das Pferd ein Teil des Reiters sei oder der Reiter ein Teil des Pferdes. Die Frage selbst ist heute wieder interessant, vor allem für Motorradfahrer. Die meisten der Jungs und Mädels mit den Integralhelmen wissen freilich längst die Antwort: Nur wenn Mensch und Maschine eine Einheit bilden, fährt man schnell, sicher und vor allem gut Motorrad. Doch das was so spielerisch-leicht aussieht, ist in Wirklichkeit eine höchst komplexe Angelegenheit, die ein unglaublich hohes Maß an Koordination, Konzentration und Anpassungsfähigkeit erfordert. Bernt Spiegel zeigt in seinem Buch, wie man die Einheit von Fahrer und Maschine wirklich erreicht. Diese "ganz andere Fahrschule" beschreibt auch die Grundlagen der Fahrphysik, wie man ein perfektes Fahrertraining aufbaut und seine Fähigkeiten im Sattel realistisch einschätzt. Denn auch das ist klar: Gutes Motorradfahren fängt immer im Kopf an.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Buchrückseite
Hier geht ein Verhaltensforscher an den Werkzeuggebrauch des Menschen heran. Das Motorrad steht dabei als Beispiel für Werkzeuge des Menschen schlechthin. Insofern geht das Buch weit über das Motorradfahren hinaus. Es betrifft ebenso den Autofahrer, aber nicht nur diesen, sondern auch den Golfspieler, den Skiläufer, den Segelflieger, den Pianisten, eigentlich alle, die mit einem Gerät umgehen, das sich immer vollkommener und schließlich virtuos handhaben lässt. Freilich ist es gerade der Motorradfahrer, der hier zu ganz neuen Einsichten gelangen kann und dazu noch zu äußerst nützlichen Hinweisen für Training und Praxis. Dass der Autor in der Praxis ebenso zu Hause ist, hat ihm, dem Senior unter den Instruktoren des MOTORRAD-Perfektionstrainings auf dem Nürburgring, die amerikanische Motorradzeitschrift Cycle bescheinigt: »Bernt Spiegel, ein Universitätsprofessor, der eine wunderschöne Bimota fuhr, schnell und mit einer fast körperlosen Geschmeidigkeit, hielt einen Vortrag über die Einheit von Fahrer und Maschine.« Darüber ist hier noch viel genauer nachzulesen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Prof. Dr. Bernt Spiegel, München, ist Verhaltensforscher und der Senior unter den Instruktoren des MOTORRAD-Perfektionstrainings auf dem Nürburgring - von dem auch Profis noch verdammt viel lernen können. Ein Rennfahrer bescheinigte dem Professor einmal, als er im Sattel einer "wunderschönen Bimota" seine Runden drehte, eine "fast körperlose Geschmeidigkeit". Und das ist so ziemlich das höchste Lob, das man einem Motorradfahrer zollen kann.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.