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Die obere Hälfte des Motorrads: Über die Einheit von Fahrer und Maschine Gebundene Ausgabe – 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Motorbuch; Auflage: 3. Bearb. u. erg. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3613022680
  • ISBN-13: 978-3613022683
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.561 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Motorradfahren ist eigentlich einfach. Außer man versucht es zu erklären. Aber Universitätsprofessor und Motorrad-Instruktor Bernt Spiegel ist wie kaum ein Zweiter qualifiziert, diese schwierige Aufgabe mit Akribie zu bewältigen. Dabei geht es ihm vor allem darum, was beim Motorradfahren im Kopf passiert: Welche Hirnareale verleiten zu riskanten Überholmanövern? Wie kann ein Zweiradlenker geradezu spüren, wann das Hinterrad auszubrechen droht? Und wie lässt sich dieses Wissen für mehr Sicherheit im Verkehr nutzen?

Das Buch ist voll gepackt mit klugen und überraschenden Fakten. Wer hätte etwa gedacht, dass in schnellen Kurven der Lenker nach außen eingeschlagen wird? Um so bedauerlicher, dass dieser Klassiker der gehobenen Motorradliteratur, der nunmehr bereits in seiner sechsten Auflage erscheint, nicht leicht lesbar ist. Denn der Herr Professor will ja auch den kleinsten Nebenaspekt nicht vergessen. Im schlimmsten Fall wird man deshalb aus dem Lauftext in den Anhang verwiesen, wo überlange, abschweifende Fußnoten lauern. Dort folgt dann ein Verweis ins Glossar -- und von da wird man dann an eine andere Stelle im Lauftext zurückgeschickt.

Spiegel schreibt, dass er mit seinem Motorrad wiederholt in gefährliche Situationen geraten sei, weil er vor lauter Analysieren fast Strecke und Verkehr vergessen habe. Und auch beim Schreiben verlässt sich der Motorad-Guru mehr auf seinen Kopf als auf seinen Bauch. Wer sich jedoch durchbeißt, wird -- wie bereits sehr viele andere Motorad-Fans -- mit einer beeindruckenden Faktenfülle großzügig vesorgt. --Günther Strauss

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Bernt Spiegel ist Verhaltensforscher und Senior- Instruktor bei den Perfektionstrainings der Zeitschrift MOTORRAD. Sein Buch »Die obere Hälfte des Motorrads« ist zu einem Bestseller geworden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von net-yeti am 17. Juni 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor ist selbst Instruktor bei Motorradtrainings und Verhaltensforscher. Mit "Die obere hälfte des Motorrads" hat er ein faszinierendes Sachbuch geschrieben, dass eine völlig andere Sicht auf das Thema Motorradfahren vermittelt.
Ich fahre selbst seit 20 Jahren Motorrad und fand es interessant zu erfahren, welche psychologischen Mechanismen in völlig alltäglichen Situationen, die man gar nicht mehr zur Kenntnis nimmt, wirken.
Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und hat auch (oder gerade) für erfahrene Motorradfahrer viel Neues zu bieten. Ausserdem werden Techniken vermittelt, die helfen den Umgang mit dem Motorrad zu verbessern. Eines der besten Bücher zum Thema überhaupt.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 1. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Für alle, die sich ein Buch erwarten wo vom Anfang bis zum Ende beschrieben wird wann man in einer Kurve exakt wie einlenken soll etc. das komplett falsche Buch.
Für interessierte, die einen Blick in sich selbst machen wollen und keine professionellen Rennsportler mit eigenem Psychologen sind absolut empfehlenswert. Man lernt hier auf völlig andere weise besser Motorrad zu fahren und erfährt sehr viel über sich selbst, dass man auch in anderen Situationen nutzen kann.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tapir1962 am 11. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Das hätte ich nicht für möglich gehalten: daß ich mit der Lektüre eines Buches meine Fähigkeiten, Motorrad zu fahren, verbessern kann. Trotz 20jähriger Motorradpraxis eröffneten mir die physikalischen und psychologischen Hintergründe einen neuen Zugang. Mit dem Effekt, daß man sich anschließend aufs Motorrad setzt, die wirklich praxisnahen Hinweise zu Sitzhaltung, Blickrichtung, Fehlerkorrekturen und späten Einlenkpunkten beachtet und feststellt, daß sich tatsächlich ein höheres Sicherheitsgefühl einstellt.
Darüberhinaus liefert das Buch aber nicht nur fürs Motorradfahren interessante Tipps. Insbesondere die Erklärungen zur Wahrnehmungspsychologie lassen sich auch auf andere Lebensbereiche anwenden.
Das alles wäre aber noch keine fünf Sterne wert, wenn das Buch nicht darüberhinaus spannend zu lesen wäre. Das einzige, was einen davon abhalten könnte, es in einem Stück durchzulesen, ist der starke Drang, die gerade gelesenen Tipps sofort auf der Straße umzusetzen...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ein klasse Buch, mal was anderes dachte ich. Psychologie und insbesondere Verhaltensforschung hat mich schon immer interessiert. Ich hatte kurz vor diesem Buch das Buch "Perfekt fahren mit MOTORRAD" (Hans-Martin Fraas, Motorbuch Verlag) gelesen und musste feststellen, dass trotz des auf den ersten Blick gleichen Themas - das Motorradfahren, zwei Bücher verschiedener schon fast nicht mehr sein können. "Perfekt fahren mit MOTORRAD" beschäftigt sich mehr mit der Fahrphysik, der Technik eines Motorrads und hat mehr Praxisbezug finde ich. "Die obere Hälfte des Motorrads" beschäftigt sich mit der mentalen Ebene des Motorradfahrens. Eigentlich noch nicht mal unbedingt des Motorradfahrens. Mehr noch, es wird der Umgang mit komplexen Werkzeugen beschrieben, wie das Motorrad nun mal eines ist. Das alles auf der psycho-Ebene. Interessant ist dass man beim lesen immer wieder denkt: "Das kenn ich doch..", "das geht mir auch immer so..." und so weiter.
Fazit: Das Buch ist was für jeden, der sich mit der Komponente "Fahrer" näher beschäftigen möchte, für jeden, der einen Schritt weiter in Richtung Perfektion gehen möchte und erkannt hat, dass der Fahrer mehr Fehler macht als das Motorrad.
Gruß Ralf / Deggendorf, Bayrischer Wald / Suzuki SV650S K3
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Moogi am 29. August 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist nichts für Leute, die ein paar tolle Tips für das schnelle Motorradfahren durch "blättern" erwarten. Phasenweise ist der Text etwas zäh. Durch Anmerkungen am Ende des Textes, hat der Autor versucht, den Haupttext zu kürzen. Das war überflüssig, denn gerade die Anmerkungen sind sehr informativ. Dieses Buch ist eine spannende Sache, erfordert aber lesedisziplin, und ein Interesse daran, warum der Mensch so reagiert, wie er reagiert. Grundkenntnisse in Mechanik (Mittelstufen-Niveau) sind hilfreich aber nicht notwendig. Einmal lesen reicht nicht, durcharbeiten ist angesagt. Trotzdem halte ich dieses Buch für absolut empfehlenswert. Es hat nicht nur mein Motorradfahren verbessert.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas S. am 8. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Auf Grund einiger Rezensionen war ich erst skeptisch ob das Buch nicht zu theoretisch und trocken für mich ist. Aber ich habe es nicht bereut. Es ist ein Buch für diejenigen, die es genau wissen wollen. z.B. warum gibt es ein Aufstellmoment beim bremsen in der Kurve oder was ist eine Ideallinie. Aus der Sicht des Verhaltensforschers werden Fehler und Lernprozesse beim Motorradfahren erläutert, die auch sonst im Leben recht hilfreich sein können. Sei es Angstbewältigung oder der Umgang mit Werkzeugen bis zur Perfektion. Wer schon einmal ein gutes Fachbuch gelesen hat, für den wird dieses Buch kaum schwierig sein. Ich kann auch nicht bestätigen, dass sich dieses Buch kaum mit dem eigentlichen Thema des Motorradfahrens beschäftigt. Zumindest in meiner 6. Auflage geht es hauptsächlich um den Gebrauch des Motorrades. Viele Dinge sind aber anhand anderer Tätigkeiten wie Tennis oder Bogenschießen erklärt, weil sie dort anschaulicher sind. Die Handlungsabläufe sollen so lange geübt werden, bis sie ins Unterbewußtsein übergegangen sind. Das Motorrad selbst wird sehr allgemein gehalten. Technische Unterschiede, Modelle oder Wartung sind nicht Thema dieses Buches.
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