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Die niedrigen Himmel: Roman Gebundene Ausgabe – 17. Februar 2014


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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 489 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518424270
  • ISBN-13: 978-3518424278
  • Originaltitel: A Constellation of Vital Phenomena
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,5 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 230.988 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein ›Krieg und Frieden‹ des 21. Jahrhunderts.«
The New York Times



»Schön und schaurig zugleich schreibt Anthony Marra über Tschetschenien, sehr blumig bisweilen, knapp 500 Seiten über eine höchst komplexe Krisenregion, die der junge amerikanische Autor gänzlich aus der Fantasie schöpft und imaginiert.«
Christine Hamel, WDR 5 03.02.2014



»Ein Romanautor, der den Joseph Heller von Catch-22 mit dem Jonathan Safran Foer von Alles ist erleuchtet in sich vereint. Marra schreibt wunderbar über Familie. Er liefert die beste Beschreibung dessen, was zwei Schwestern einander bedeuten, die ich je gelesen habe. Genau genommen schreibt er wunderbare Geschichten über Vieles … eine gewaltige Leistung. Die niedrigen Himmel ist ehrgeizig und geistig ruhelos. Es ist menschlich und absurd.«
The New York Times



»Marra ist ein großartiger Schriftsteller. Die monumentale Virtuosität seiner Sprache ist ebenso bemerkenswert wie seine empfindsame Handhabung der vielschichtigen Erzählstränge.«
The Times




The Washington Post

»Hinter dieser gegenwärtigen und anmutigen Prosa verbirgt sich eine tiefgründige Geschichte, die ebenso zart wie schrecklich zu sein wagt, eine Geschichte über verzweifelte Leben in einem entfernten Land, das plötzlich unglaublich nah und relevant erscheint … Auf die Gefahr hin, dass ich Ihre Erwartungen zu hoch setze, muss ich Ihnen einfach sagen, dass Sie dieses Buch lesen müssen.«
The Washington Post


The Washington Post



»Anthony Marra erzählt in einer funkelnden, mitreißenden Sprache vom Überlebenskampf einer Handvoll Versprengter. Dabei gelingen ihm Bilder und Personenporträts von großer Plastizität und Schönheit – der Sinnlosigkeit eines Krieges abgetrotzt, der in seinen Sätzen eine fast körperlich spürbare Wucht erhält.«
Peter Henning, WDR 3 25.02.2014



»Anthony Marra hat einen atemberaubenden Roman über das Leben unter den Bedingungen des Krieges geschrieben ..., der mitreißend und eindrucksvoll konstruiert ist...«
Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.03.2014



»Ein wichtiges Stück amerikanischer Literatur.«
Carmen Eller, Spiegel Online 02.04.2014



»Anthony Marras Erzählen strotzt vor Selbstvertrauen – und das ist gerechtfertigt. Er reduziert seine Geschichten – wie die des Waisenkindes, das von Fremden aufgenommen wird - auf einen biblischen Kern und schafft es, den Verräter genauso glaubhaft darzustellen wie den notleidenden Arzt. Ihm gelingt so ein Buch, das wahrhaftig und emotional mitreißend ist.«
Tino Dallmann, MDR Figaro April 2014



»Der junge Autor entfaltet ein breites Panorama von prägnanten Haupt- und Nebenfiguren – stille Helden mit Zivilcourage, leise Dulder und Folteropfer, aus denen entweder Spitzel und Verräter oder Widerständler werden. An
deren vielfältigen Schicksalen macht Marra sein großes Kriegsepos fest – eines der erstaunlichsten literarischen Debüts der letzten Jahre.«
Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur 03.06.2014



»Fugenlos und souverän, geschmeidig, einfallsreich und einfach in den Bildern ...«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung 23.06.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefanie Jacobs, geboren 1981, lebt in Wuppertal. Sie ist freie Übersetzerin und hat unter anderem Benjamin Kunkel, Mark Watson und Nick Cave ins Deutsche gebracht.

Anthony Marra wurde 1984 in Washington, D. C., geboren. Während seines Studiums zog es ihn zu Studienaufenthalten nach Prag und Sankt Petersburg. Er war unter den ersten ausländischen Touristen, die die Republik Tschetschenien nach dem Krieg besuchten, was so außergewöhnlich war, dass er um drei Interviews für das tschetschenische Fernsehen gebeten wurde. Er erwarb einen MFA am Iowa Writers’ Workshop und war von 2011 bis 2013 Fellow im Wallace-Stegner-Programm der Universität Stanford, wo er u. a. bei Adam Johnson studierte und wo er selbst künftig lehren wird. 2012 erhielt er den Whiting Writers’ Award, der jährlich an Debütautoren mit außerordentlichem Talent vergeben wird – unter den Preisträgern sind Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland F. am 25. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Anthony Marras Debütroman "Die niedrigen Himmel" ist ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Text. Da schreibt ein junger Amerikaner einen Roman, wählt Tschetschenien als seinen Schauplatz und schafft es, auf ganzer Länge überzeugend zu sein.

Der Roman beginnt damit, dass Achmed die Tochter seines in der Nacht von Soldaten abgeholten Freundes ins Krankenhaus zu einer Ärztin bringt, die er aus einem Grund als Retterin auserwählt hat, der sich dem Leser erst im Verlauf der nächsten fast 500 Seiten erschließen wird. Mit diesem Geschehen als Ausgangspunkt, beleuchtet Anthony Marra die Leben seiner Protagonisten, ihrer Familienmitglieder und zeigt eindrucksvoll, welche Folgen der Krieg in Tschetschenien auf das Leben der Menschen hat. Er schafft es auch, die geschichtlichen Hintergründe des Konflikts in seine Erzählung einfließen zu lassen.

Was diesen Roman aber zu einem grandiosen Debüt macht, ist, neben Anthony Marras wunderbar poetischer, doch immer auf Zug gehender Prosa, die Figurenzeichnung, die dem Leser Figuren beschert, die er nicht so bald vergessen wird. Die Entwicklung dieses Romans ist an steigender Spannung (nicht im kriminalistischen Sinne) und emotionaler Tiefe fast nicht zu überbieten. Je weiter man in die Tiefe dieses Textes absteigt, desto klarer werden die Beziehungen der Protagonisten zueinander. Die Beschreibungen der Gräueltaten sind teilweise fast kühl und lakonisch geschildert (nie plakativ eingesetzt), treffen aber wie ein Schlag in die Magengrube.

Die Unfassbarkeit der menschlichen Grausamkeit ist hier auf einer Höhe mit der Schilderung unendlicher Liebe, Treue und Verrat, menschlicher Würde und dem Scheitern an dieser.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sursulapitschi TOP 1000 REZENSENT am 2. April 2014
Format: Kindle Edition
Dieses Buch zu lesen ist wie Baden in stürmischer See. Man geht freiwillig hinein, und dann zieht es einem die Füße weg. Man wird hin und her geworfen, lässt sich treiben, ab und zu bricht eine Welle über dem Kopf zusammen und man weiß kurzzeitig nicht, wo man ist, aber dann geht es weiter, und weiter und weiter.

Ausgangspunkt des Buches ist: Tschetschenien 2004, mitten im zweiten tschetschenischen Krieg. Achmed, ein unbegabter Arzt, der lieber Maler geworden wäre, rettet die 8jährige Hawah vor der Gefangennahme durch föderale Truppen, die ihren Vater verhaftet haben. Sie finden Unterschlupf in einem zerbombten Krankenhaus, das die Chirurgin Sonja mit provisorischen Materialien alleine betreibt.

Jeder dieser Menschen hat eine Geschichte, und zwei kurz aufeinander folgende Kriege erlebt. Das erfährt man aus Erinnerungen und gelegentlichen Gedankenblitzen. Sie haben Familie und Freunde, die auch eine eigene Geschichte haben. Und die lernt man alle nach und nach kennen. So schwankt die Handlung hin und her zwischen der aktuellen Situation und vergangenen Ereignissen.
Chassan, ein 78jähriger Schriftsteller, hat sogar noch den zweiten Weltkrieg mitgemacht. Sein Sohn Ramsan ist Informant der Föderalen und hat schon das halbe Dorf verraten. Früher war er gut befreundet mit Achmed und Dokka. Dokka war Hawahs Vater, die jetzt bei Sonja lebt, die nach ihrer Schwester Natascha sucht, die plötzlich verschwunden ist...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 1. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Aller Rahmen ist weitgehend zerstört.

Da, wo eigentlich flaches Land die Geographie beherrscht hat, tauchen Täler und Hügel durch Bomben und Granattrichter auf. Ganz Geschosswohnungen sind wie in einem Puppenhaus einsichtig, weil die äußere Wand nicht mehr vorhanden ist.

Eine Atmosphäre, Bilder, Ruinen, ein Leben der grau in grau wirkenden Menschen, dass in seinen Beschreibungen im Buch unweigerlich an die Zeit nach 1945 in Berlin erinnert. Ein „zerkriegtes“ Land ist dieses Tschetschenien.

Und im Unterschied zu anderen Orten in ähnlicher Situation in der Geschichte ist hier noch lange nicht Schluss. An einen geregelten Wiederauf bau gar nicht zu denken. Denn die russischen Truppen, die „Föderalen“, sind noch hoch aktiv. Scheinen wahllos oder nach Gutdünken Menschen aus ihren Häusern zu holen und mitzunehmen. Menschen, die man nie wieder sieht.

„Ich fahre euch alle ins Grab“, verkündete der Busfahrer. „…. Und dafür werde ich jedes Schlagloch und jeden Krater mitnehmen“.

Der Fahrer, der Sonja auf ihrer letzten Etappe von England „nach Hause“, nach Tschetschenien bringen wird. Mühsam und langsam, denn regelmäßig wird der Bus angehalten und die Passagiere müssen ihr Gepäck öffnen, während sich die „Föderalen“ im Schutz des Busses vergewissern lassen, dass keine Kofferbombe an Bord ist, während die Passagiere 20 Meter entfernt ihre Koffer öffnen.

Auch Dokka, der Nachbar von Achmed wird eines Tages einfach geholt. Die kleine Tochter des Nachbarn, Hawahh, wird nicht aufgefunden. Da hatte der Vater schon vorgesorgt. Und Achmed kann das Kind nicht sich selbst überlassen.
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