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Die neue israelische Küche: Eine kulinarische Reise
 
 
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Die neue israelische Küche: Eine kulinarische Reise [Gebundene Ausgabe]

Janna Gur , Eilon Paz , Martina Höppner
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Umschau Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865286143
  • ISBN-13: 978-3865286147
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 24,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 78.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Geprägt von mediterranen und arabischen Einflüssen und gespeist von den neuesten Trends aus New York und London, hat sich in Israel in den letzten Jahren eine äußerst moderne und lebendige Kochszene entwickelt. Die Besonderheiten und den Flair dieser Szene präsentiert Janna Gur auf 300 Seiten mit über 120 Rezepten zu traditionellen und modernen Gerichten in klassischer Form und in ihren speziellen Varianten. Zudem berichtet sie in reich bebilderten Reportagen aus den lebendigen Straßen der Metropolen und eindrucksvollen Regionen des Landes und bietet detaillierte Informationen zum reichen Angebot an Produkten und Zutaten.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Janna Gur ist Cheflektorin des AL Hashulchan Gastronomic Monthly , der führenden israelischen Essens- und Weinzeitschrift.
Im vorliegenden Buch befasst sie sich mit der neuen israelischen Küche. Geprägt ist diese von mediterranen und arabischen Einflüssen, auch hat sie geschmacklich die neuesten Trends aus New York und London aufgekommen.
Der Einleitung mit dem Titel " Was kocht man im Schmelztiegel?" sind die Wurzeln der israelischen Küche zu entnehmen . Jüdische Kochtradition entwickelte sich in zweitausend Jahren Diaspora. Was heute als jüdische Küche bekannt ist, sollte eigentlich polnisch-russische Küche heißen, so die Autorin.
"Borschtsch", "Gefilte Fisch", "gehackte Leber" und "Hühnersuppe" sind die bekanntesten Gerichte der Ostjuden. Leider ist die sephardisch- jüdische Küche derzeit immer noch nicht so bekannt wie die soeben benannte aschkenasiche, obschon die sephardische eindeutig raffinierter ist.
Offenbar scheinen sich die lokalen kulinarischen Traditionen zu verstärken seit die israelische Gesellschaft kosmopolitischer geworden ist. Erste Quelle der Inspiration für israelische Köche sind nicht selten die Familientradition.
Die Autorin berichtet in diversen Beiträgen vom israelischen Frühstück, vom Olivenöl, den Fischen Israels, dem Brot, den Früchten des Paradieses, dem Kaffee, dem Käse und dem Weinfieber im Heiligen Land.
Man liest von den Märkten unter freiem Himmel und erhält den Hinweis, dass Preise Verhandlungssache und dass Feilschen alltäglich sind.
In Jericho fand man übrigens Ölkrüge aus der Zeit 6000 v. Chr. Feine sortenreine Ölivenöle werden auf allen Märkten angeboten. Was gut ist, gibt es bekanntermaßen nicht umsonst!
Schwarze Oliven werden in Wein eingelegt oder in Salz getrocknet und fühlen sich auf jedem Meze- und Frühstückstisch wohl.
Zu den Früchten des Paradieses gehören unter anderen auch Mandeln. Sie werden in Israel Um-El Fahem genannt. Orangen- und Granatäpfelhaine sind fotographisch abgelichtet und lassen das Reisefieber steigen.
Die " Java" ist eines der wichtigsten Exportgüter Israels.
Man erfährt, was man unter dem israelischen Sabbat zu verstehen hat und welche Speisen dann bevorzugt gegessen werden. Auch lernt man die Feiertage des Landes kennen, beginnend mit " Rosch ha Schanah" , "Chanuka", "Tu bi Schwewat", " Pessach", "Schawuot" und "Ramadan".
Man liest , was an den einzelnen Tagen konkret gefeiert wird, auch was man zu diesen Anlässen speist.
Das Buch enthält eine Vielzahl interessanter Rezepte. Salate werden gleich zu Beginn thematisiert. Acht Dips und Salate mit gerösteten Auberginen , aber auch "Auberginen-Carpaccio " lassen das Wasser im Gaumen bereits zusammenlaufen, bevor man sich den vielen kulinarischen Besonderheiten des Landes widmen kann.
"Tahini" ist der Star unter den Zutaten, sehr überzeugend im Rezept" Gebackene Lamm-Frikadellen in Tahini-Sauce " zum Ausdruck gebracht.
"Humus" ist ein Gemisch aus Kichererbsen, Tahini und Natron. Man isst es mit frischem Pitabrot und speziellen Beilagen.
Ferner erfährt man, was man unter" Meze" zu verstehen hat und bekommt diverse dieser leckeren Vorspeisen vorgestellt. Sehr delikat ist "Tabbouleh" , ein arabischer Salat aus Bulgurweizen und frischem Gemüse, des weiteren " Fenchel-Pistazien-Salat", zu dessen Ingredienzien auch 2 EL Honig und 1 scharfer grüner Chili zählen.
"Falafel" gehört im Mittleren Osten zu alltäglichen Essen auf der Straße. Diese Spezial-Bällchen werden zumeist auf Pitabrot serviert.
Der Leser wird informiert was sich hinter Begriffen wie "Schawarma", "Shakshuska", "Pita", " Laffa ", " Lahukh" und "Challah " verbirgt, um schließlich die Speisen kennen zu lernen , die auf Markt und Straße angeboten werden. Genannt werden "Jerusalem- Mixed -Grill", "Bagels", "Bourekas", und "Malabi".
Zu den einfachen Genüssen zählen Suppen, wie etwa "Kubbe Hamousta" oder "Harira". Was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, weiß man spätestens nach der Lektüre dieses Buches.
Wichtig auch ist Couscous, wie Gerichte zeigen, in denen es vorkommt. Feine Fischspeisen , Hühnerrezepte, und Gerichte aus gefülltem Gemüse sind leicht nachkochbar und überzeugen im Geschmack ebenso wie die israelischen Barbecue-Rezepte.
Schwerpunkt der jüdische Sabbatspeisen sind : "Challah-Brot", "Hühnersuppe", "gehackte Leber", "Hamin-Kasserolle" und eine Auswahl Kuchen. Die Zubereitung der einzelnen Speisen bekommt man gut erklärt, so etwa von "Tscholent", einem aschkenasischen Hamin, aber auch von "Sofrito", einem festlichen Gericht aus Jerusalem.
Diverse Rezepte für " Gefilte Fisch" und Feiertagsgerichte, wie etwa "Lamm-Quitten-Kasserolle", " Lammhaxe in Ras el Hanout-Gewürzmischung", aber auch eine "Mina del Pessach" werden dem Leser nahe gebracht und es fehlt auch das "Mansaf" nicht, ein traditionelles Lammgericht, das bei Hochzeiten und an Eid el Fitr serviert wird.
Bevor die Autorin über besondere Zutaten Gewürzmischungen und Würzsaucen spricht ,thematisiert sie in einem Beitrag den israelischen Wein und hebt hervor, dass die Cabernet Sauvignons und Verschnitte nach Bordeaux- Art wahrhaftig Weltklasse sind.
Grundrezepte für eingelegte Zitronen, Filfel Chuma, Harissa, Zhug, sowie Za`atar- Baharat- und Hawaij- Gewürzmischungen beenden das hochinformative Buch, dem ich nicht grundlos viele neugierige Leser wünsche!

Empfehlenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Unterteilt in mehrere Kapitel bekommt der Leser einen Einblick in israelische Kochtöpfe und entdeckt dabei alt überlieferte Gerichte und neu Kreiertes. Den Anfang machen die Salate, die mit wenig Gewürzen und frischesten Zutaten überzeugen können. Hierzu gehören auch leckere Dips aus Auberginen oder Tahini, Hummus und Meze, die leckeren kleinen Vorspeisen.

Von der Hand in den Mund leben kann man mit den verschiedenen Falafelgerichten oder Schawarma, den kleinen Snacks vom Straßenrand. Einfach und lecker bleibt es auch bei den unterschiedlichen Suppen, Couscousgerichten, Reis- und Ptitimkreationen. Kreativer und aufwändiger wird es dann mit Fisch, Hühnchen und gefülltem Gemüse. Auch für Grillgerichte wie Kebab gibt es leckere Ideen.

Nach diesen Kapiteln folgen die verschiedenen überlieferten Rezepte für Festtagsgerichte. Geordnet nach den speziellen Tagen wie Sabbat und den besonderen Feiertagen Rosch ha-Schanha, Chanukka, Tu bi'Schewat, Pessach, Schawuot und Ramadan gibt es hier leckere traditionelle Speisen.

Doch in diesem Kochbuch findet der Leser nicht nur Rezepte, sondern entdeckt durch die eingestreuten und schön aufgemachten einzelnen Artikel auch Land und Leute, ein Stück Geschichte und lernt die Grundlagen der israelischen Kultur näher kennen.

"Die neue israelische Küche" ist nicht nur ein Kochbuch, sondern eine Entdeckungsreise zu einem Volk, das seine Kochtraditionen gerade neu erfindet. Und diese neuen und alten wiederentdeckten Kreationen haben sich in diesem schön gestalteten Kochbuch versammelt. Eine gute Gelegenheit, mit dem Kochlöffel auf Weltreise zu gehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Schulz
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist ein klasse Buch mit vielen Hintergrundinformationen.
Das Buch ist relativ groß und hat sehr viele großformatige Bilder.
Mit gefällt das sehr gut.
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