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Die neue Moral der Netzwerkkinder: Trendbuch Generationen
 
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Die neue Moral der Netzwerkkinder: Trendbuch Generationen [Gebundene Ausgabe]

Trendbüro , Andreas Steinle , Peter Wippermann
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492045197
  • ISBN-13: 978-3492045193
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 310.965 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bitte nicht noch ein Generationen-Report, wird manch Leser denken. Doch dieses Buch über die Internet-Jugend kombiniert gekonnt nüchterne Analyse auf wissenschaftlicher Grundlage mit frisch-fröhlichen Trend-Prognosen, statistisches Material mit O-Tönen der 15- bis 25-Jährigen. Auch deshalb ist es etwas ganz Besonderes.

Die Generation, um die es geht, wird nicht erst seit der PISA-Studie misstrauisch beäugt, ja als unpolitisch, konsumgeil und spaßsüchtig gebrandmarkt. Alles ein böses Missverständnis, meinen die Autoren des Hamburger Trendbüros. Für sie reagieren die "Kinder der Medienrevolution" lediglich angemessen auf den rasanten Wandel in unserer Gesellschaft.

Statt große Utopien zu entwerfen, besetzen sie "kleine Aktionsfelder", kratzen zum Beispiel durch E-Mail-Aktionen nachhaltig am Image eines Textil-Multis. Sie sind dank Nebenjob und eigenem Handy autonom wie nie zuvor, sehen ihre Eltern als Partner und wissen um den (Markt-)Wert einer guten Ausbildung. Der Protest-Pose der Achtundsechziger und der Verweigerungshaltung der Generation X setzen sie eine "Rebellion durch gutes Benehmen" entgegen. Selbstironie und Zynismus weichen "einem Hang zur Ernsthaftigkeit und tiefen Gefühlen".

Klar wird da vieles verkürzt, jeder steilen These folgt ein schicker Slogan: Bald wird man zum Schönheitschirurgen gehen wie heute zum Zahnarzt, denn das neue Körperideal lautet "synthetische Natürlichkeit". Aber es wird nicht gepredigt, sondern unterhaltsam erzählt, und man lernt einiges dazu, über "Third Places", die "Renaissance des Marktplatzes", "Sofortvertrauen" oder "Interpassivität". Die Grundstimmung des Buches ist so rosa wie sein Einband: es wird schon werden, "the kids are allright".

Kulturaposteln und Alteuropäern dürfte bei dieser spaßigen und informativen Trendfibel schwarz vor Augen werden. All jenen, die vom ewigen Untergangsgeschrei genug haben, bietet sich hier ein herrlich unbekümmerter Blick in die Glaskugel. Und der lohnt sich nicht nur für Trendsetter! --Patrick Fischer

Kurzbeschreibung

Nach der Generation X: Die Netzwerkkinder

Die neueste Studie des Trendbüros stellt die Generation der Netzwerkkinder vor. Sie wachsen in einer vernetzten Welt auf, in der Mobilität und Flexibilität die bestimmenden Triebkräfte sind. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt, nicht zuletzt durch den Autonomiegewinn mittels Handy und Laptop. Auf die neuen Freiheiten reagieren die Jugendlichen mit einem neuen Moralverständnis. Alte Werte wie Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit und Gemeinsinn sind wieder im Kommen. Gleichzeitig sind die Netzwerkkinder ichbezogen, spaßorientiert und konsumfreudig. Vieles erscheint widersprünglich, ist aber lediglich auf die Netzwerkkultur von morgen ausgerichtet. Im Unterschied zur Generation ihrer Eltern verfügen die Netzwerkkinder über bessere Strategien, die Koplexität des modernen Lebens in den Griff zu bekommen. Sie haben das Prinzip der Selbstorganisation von frühauf verinnerlicht. Die Erwachsenen sollten ihnen zuhören und von ihnen lernen.


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Kundenrezensionen

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schönes Buch - schöne Zukunft, 28. Januar 2004
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die neue Moral der Netzwerkkinder: Trendbuch Generationen (Gebundene Ausgabe)
Das gab es wohl noch nie, dass eine veröffentlichte Studie zu den schönsten Büchern Deutschland gekürt wird, und so auch ein neues Publikum erreicht. Zum Beispiel durch eine Abbildung des wunderschönes Umschlags im Page, der deutschen Zeitschrift für digitale Gestaltung und Medienproduktion.

Schönheit ist ein gutes Rezept, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aber ein schönes Gedeck allein macht nicht satt. Was die beiden Trendforscher aber auf den Teller bringen, ist ein einziges Dessertbuffet. Und so klappte ich das Buch nach der letzten Seite nicht nur gesättigt zu, sondern hatte auch eine andere Sichtweise der Zukunft. Denn die Hauptthese der beiden Trendforscher und ihrer vielen Helfer ist ermutigend und einleuchtend zugleich: Die heranwachsende Jugend Deutschlands ist besser, als uns die Medienbeherrscher weismachen wollen. Individualismus und Egoismus ist nicht dasselbe. Die Jungen vertrauen auf sich selbst, weil die grossen Ideologien versagt haben. Die Ironiker und Zyniker in den Chefetagen der Medienkonzerne beschreiben nicht die Jugend, sondern sich selbst. Genau die Werte, an deren Niedergang die ältere Generation noch heute arbeitet, werden von den Jungen wieder hoch gehalten: Treue, Verlässlichkeit, Vertrauen und sogar Disziplin. Steinle und Wippermann sichern ihre Thesen nicht mit unzähligen Tabellen ab. Die Resultate ihrer Befragungen in zehn deutschen Städten giessen die Trendforscher in eine Prosa, die sich lesen lässt, die Spass macht, ohne unsägliches Spass komm raus. Keine Anbiederung an eine Jugendsprache, die sie selber nicht beherrschen, sondern klare, bildhafte Formulierungen. Die Jugendlichen lassen sie durch prägnante Zitate auf jeder Seite selber zu Wort kommen, als Beleg für die Thesen und Einblick in die beschriebene Welt.

Wer immer sich ein Bild der heranwachsenden Generation machen muss oder will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ausser er möchte bei seinen lieb gewonnenen Vorstellungen bleiben, um eigene Macht- und Denkpositionen zu verteidigen. Mir hat die Lektüre genau das bestätigt, was ich in persönlichen Begegnungen mit den Netzwerkkindern erfahren habe: Sie sind gut unterwegs und besser für die Welt von morgen ausgerüstet als die meisten ihrer Kritiker.

Ein Buch fürs Auge, fürs Gemüt und eine Zukunft, die gar nicht so düster ist, wie uns die Medienmenschen weismachen wollen.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Jugend von heute, 24. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die neue Moral der Netzwerkkinder: Trendbuch Generationen (Gebundene Ausgabe)
Neulich sprach mich im Laden (ich bin Buchhändlerin) ein Vater an, dessen Sprößling demnächst eine Lehre anfangen wird. Er wollte einen Roman, in dem ein der Berufseinstieg eines Jugendlichen Thema sein sollte, denn seiner Meinung nach nähme sein Sohn alles zu locker, und er solle doch mal sehen, wie das im Leben wirklich so ist. Ich konnte dazu nur sagen, daß sich die Jugendlichen viel mehr Gedanken über ihren Beruf und ihre Lebensperspektive machen als wir gemeinhin annehmen und als wir es vielleicht selber getan haben. (Angst vor dem neuen Lebensabschnitt spielt sicher auch eine große Rolle). Dann habe ich ihm die "Netzwerkkinder" empfohlen.
Es gibt viele, die seit eh und je wissen, daß die "Jugend von heute" viel besser ist als ihr Ruf. Aber in diesem wirklich hervorragenden und spannenden Buch wird es auch belegt. Und ich bin wirklich beeindruckt, daß so ein "alter Sack ;o)" wie Peter Wippermann ein Buch geschrieben hat, das die Jugendlichen dort abholt, wo sie stehen. Wobei ich natürlich auch den zweiten Autor Andreas Steinle nicht vergessen möchte.
Last but not least würde ich auch eine 1+ für die Gestaltung und das Design vergeben. Es zu lesen ist nicht nur ein intellektuelles, sondern auch ein sinnliches Vergnügen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für alle werbenden Menschen, 28. Oktober 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die neue Moral der Netzwerkkinder: Trendbuch Generationen (Gebundene Ausgabe)
Nein, keine Angst, das ist kein Generationenreport. Davon gibt es mehr als genug. Dieses Buch ist das wirklich gelungene Ergebnis der Arbeit der zwei Trendforscher Steinle und Wippermann, die einen Blick in die Zukunft der heute 15- bis 25-Jährigen werfen. Glücklicherweise tun sie das nicht mit unzähligen Tabellen und Statistiken, sondern in erzählerischer Form - trotzdem belegen sie ihre Thesen wissenschaftlich fundiert. Ein Muss für alle, die für sich oder andere werben. Ein Beispiel: Für die Jungen sind Werte wie Treue, Verlässlichkeit, Vertrauen, ja sogar Disziplin wichtig. Werte, die viele von uns verraten (haben). Das muss auch die Art und Weise, wie wir werben, beeinflussen. Oder?
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