Pressestimmen
"49 zumeist jüngere und mit beeindruckenden Forschungsleistungen ausgewiesene Kenner der NS-Geschichte analysieren und kommentieren die zentralen Themenkreise(...). Bahnbrechend wirkten hierbei zuletzt die neuen Studien über die Lager im Osten, welche eine viel größere Nähe zur systematischen Menschenvernichtung aufwiesen als diejenigen im Reich". (Karsten Rudolph, Süddeutsche Zeitung.)
"Neben dem guten Überblick zum Stand der Holocaust-Forschung kommen in dem voluminösen Zweibänder viele Facetten mit Blick für das Besondere zur Sprache. Es werden Defizite benannt und Impulse für weitere Forschungen gegeben, zum Beispiel über Frauen als Häftlinge." (Kurt Schilde, Der Tagesspiegel.)
"Neben dem guten Überblick zum Stand der Holocaust-Forschung kommen in dem voluminösen Zweibänder viele Facetten mit Blick für das Besondere zur Sprache. Es werden Defizite benannt und Impulse für weitere Forschungen gegeben, zum Beispiel über Frauen als Häftlinge." (Kurt Schilde, Der Tagesspiegel.)
Kurzbeschreibung
Das zweibändige Werk bündelt das derzeitige Wissen über Geschichte und Struktur der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Prominente Historikerinnen und Historiker aus acht west- und osteuropäischen Ländern und aus den USA stellen ihre Arbeitsergebnisse vor, unter ihnen Barbara Distel, Ulrich Herbert, Dieter Pohl, Michael Wildt, Thomas Sandkühler, Michael Zimmermann, Gudrun Schwarz, Gideon Greif, Lutz Niethammer, Eberhard Kolb und Wolfgang Sofsky.
Autorenportrait
Ulrich Herbert, geb. 1951, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. Er hat zahlreiche Publikationen insbesondere zur Geschichte der Fremdarbeiter und der Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt. 1996 erschien die vielbeachtete Biographie Best. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.