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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Fortführung des Cradle-to-Cradle Gedankens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community (Broschiert)
Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-CommunityDieses Buch ist die Fortführung zu Michael Braungarts/William McDonoughs "Cradle to Cradle - Remaking the way we think". Dieses Buch zu kaufen macht eigentlich nur Sinn, wenn das vorher gelesen wurde. Die Cradle-to-Cardle Community ist quasi eine Weiterführung zum Thema, das aufzeigt, was sich in den letzten Jahren schon so alles getan hat. Anhand von Beispielen wird das Cradle-to-Cradle Denken nochmal deutlicher. Ich finde den Ansatz brilliant und kann nur jedem empfehlen, diese Bücher zu lesen. Cradle-to-Cradle ist etwas für jeden, nicht nur für Manager in Entscheidungspositionen, denn der Grundgedanke kann im Haushalt genauso Einzug halten, wie in der Firma. Vielleicht trägt das Buch über die vielen Kontaktadressen ja auch zu weiterer Vernetzung und Austausch bei. Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein faszinierendes Buch mit einem Ansatz, der sich hoffentlich durchsetzen wird,
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community (Broschiert)
Michael Braungart, Professor für Chemische Verfahrenstechnik und Geschäftsführer der Umweltschutzagentur EPEA in Hamburg ist das, was man einen Pionier nennt. Er hält seit langem unsere Umweltschutzstrategie für grundlegend falsch, weil sie, wie er sagt, darauf angelegt sei, den Schaden der Produktion für die Umwelt lediglich zu minimieren. Seine Vision indessen ist eine Kreislaufwirtschaft, bei der erst überhaupt kein Schaden entsteht.Sein Vorbild sind dabei die Ameisen. Ginge es nach ihm, gäbe es in Zukunft nur noch zwei Arten von Produkten: Verbrauchsgüter, die vollständig biologisch angebaut werden können und Gebrauchsgüter, die sich endlos recyclen lassen. "Cradle to cradle" - von der Wiege zur Wiege - bezeichnet er dieses Kreislaufprinzip. Er forscht seit Jahren im Auftrag von immer zahlreicher werdenden Firmen nach neuen Konzepten, um umweltschonende Produkte herzustellen. Im vorliegenden Buch gibt er nicht nur eine Einführung in sein Konzept,sondern zeigt am Beispiel Dutzender Firmen und Produkte auf, wie es tatsächlich funktioniert. Seit 1962 die amerikanische Schriftstellerin Rachel Carson mit ihrem Buch "Stummer Frühling" die ökologische Debatte einleitete, lange vor den Büchern des Club of Rome" ist der Diskurs immer moralisch geführt worden, meistens enggeführt auf die Alternative: hier die guten Umweltschützer, dort die böse, Gift produzierende Industrie. Vielfach wird auch heute noch das Umweltthema als ein Moralthema begriffen, und Moral kann man sich in der Krise nicht leisten. Diese Moraldiskussion geht von einem total negativen Menschenbild aus: die Menschen sind böse und durch Kontrollen muss diese Bosheit im Schach gehalten werden. Doch es geht nicht um Moral, sondern um Qualität. Produkte, sagt Braungart, die Menschen krank machen, sind einfach nur primitiv. Die Biomasse der Ameisen etwa auf der Erde ist etwa viermal größer als die Biomasse der Menschen und doch sind die Ameisen kein Umweltproblem, weil alle ihre Nährstoffe immer wieder in Kreisläufe gehen. Wenn die Menschen lernen, dass sie nützlich sein können anstatt weniger schädlich, kommen die Menschenrechte zurück, sagt Braungart. Ein erstaunlicher Ansatz. Denn wenn alle Stoffwechselprodukte der Menschen wieder Nährstoffe sind (entweder biologische Nährstoffe für alle Verschleißprodukte oder technische Nährstoffe für Gebrauchsgüter), dann könnte die Erde viel mehr Menschen menschenwürdig beherbergen. Er zeigt nun in diesem faszinierenden Buch, wie im Pionierland Schweiz, angefangen von Ciba Geigy, die nach der Sandoz-Katastrophe begannen, radikal umzudenken, begonnen wurde mit diesem Weg. Auch Firmen in Deutschland nutzen die cradle to cradle Philospohie, zum Beispiel der Textilhersteller Trigema mit seinem biologisch in einem halben Jahr abbaubaren T-Shirt, das er zudem noch in Deutschland produziert. Doch echte Innovation braucht die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen. Durch die zur Neige gehenden Rohstoffe ist das Zeitfenster relativ klein, sagt Braungart. Die Europäer haben weltweit das beste Industriedesign. Sie haben gute Ingenieurtechnik und sie haben nun auch durch diese Innovation die beste Kenntnis darüber, wie Dinge so gestaltet werden können, dass sie Nährstoffe für technische und biologische Kreisläufe werden. Es ist Zeit, die nächste industrielle Revolution in Gang zu setzen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wichtig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die nächste industrielle Revolution: Die Cradle to Cradle-Community (Broschiert)
Nach einem Beitrag im WDR 5 habe ich dieses Buch gekauft. Der Grundgedanke dieses Buches begeistert hoffentlich alle Menschen!Eine absolut notwendige industrielle Revolution mit so viel Potential ohne eine Romantisierung der Natur! Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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