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Die mit dem Wind reitet
 
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Die mit dem Wind reitet [Taschenbuch]

Lucia Saint Clair Robson
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine authentische Geschichte, poetisch und kraftvoll. Texas 1836: Nach einem brutalen Überfall auf das Haus ihrer Eltern wird die kleine Cynthia Ann Parker von Komantschen verschleppt. Das kleine Mädchen wächst bei diesem stolzen und unabhängigen Volk auf, es wird mit den Sitten und Riten vertraut gemacht und lernt, eine richtige Indianerin zu sein.

Klappentext

Die mit dem Wind reitet

Lucia St.Clair-Robson

»Hinreißender Lesestoff für Kopf und Herz.« Welt am Sonntag

1836. Nach einem brutalen Überfall auf das Haus der Eltern wird die kleine Cynthia Ann Parker von Comanchen verschleppt. Das blonde, blauäugige Mädchen wächst bei ihnen wie eine Indianerin auf und erhält den Beinamen Naduah, was »Die-sich-wohl-bei-uns-fühlt« heißt. Neben Cynthias ergreifendem Schicksal schildert der Roman den zum Scheitern verurteilten Freiheitskampf der Comanchen. Es entsteht das Bild eines Stammes, der mit der Natur in Einklang lebte und Fertigkeiten besaß, die uns heute noch erstaunen. Auch die gelegentliche Härte und Grausamkeit der Comanchen wird nicht verschleiert. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Lucia St. Clair Robson, in Baltimore geboren, lebte nach dem Lehrerexamen unter anderem in Venezuelea, Japan und Arizona. Durch ihre Arbeit als Bibliothekarin wurde sie auf Cynthia Ann Parker aufmerksam, deren Schicksal sie in ihrem ersten Roman "Die mit dem Wind reitet" erzählt. Auch ihre anderen Bücher basieren auf gründlichen historischen Recherchen.

Auszug

Ein wogendes Meer aus tiefem Gras, gesprenkelt mit Gischt aus Schlüsselblumen, hinaufgespült auf Inseln mit hoch aufragenden Eichen, Pecano- und Walnußbäumen. Der blaßblaue Himmel flirrte am Horizont, als die Sonne den Tag erhitzte. Schon bald würde es für die Kinder heiß genug sein, zum nahegelegenen Navasota River hinunterzulaufen, um in dessen kühlem, beschatteten Wasser zu planschen. Der warme Wind des östlichen Texas wehte durch das Palisadentor und brachte Gesellschaft mit. Es war ein Morgen im Mai; eine Zeit von Sonnenschein und Frieden, ein offenes Tor und Indianer.

Innerhalb des hohen hölzernen Vierecks von Parkers Fort waren sechsundzwanzig Menschen zu Salzsäulen erstarrt, als wären sie Kinder, die Statuen spielen. Draußen vor dem Tor saßen Dutzende von bemalten Kriegern mürrisch auf ihren Ponys. Einer von ihnen ließ die schmutzige weiße Fahne fallen, die er gehalten hatte. Sie flatterte langsam zur Erde, wo sein nervöses kleines geschecktes Pferd sie in den Staub tänzelte.

Gib ihnen eine Kuh, Onkel Ben. Bitte. Wenn sie eine Kuh haben wollen, dann gib sie ihnen. Die aufgesprungenen Maiskörner fühlten sich an den Fingern der neunjährigen Cynthia Ann Parker kühl an, als sie die kleine Kürbisflasche mit Hühnerfutter hielt. Unter dem kratzigen Hemd ihres Vaters aus grobem Leinen bekam sie eine Gänsehaut. Das Hemd, immer wieder geflickt, neu gesäumt und umgenäht, bis es nur noch drei oder vier Nummern zu groß war, sah aus, als wäre es mit dem gleichen blassen, graubraunen Staub gefärbt worden, der ihre nackten Zehen bedeckte. Sie beobachtete die Männer am Tor wie ein Kaninchenbaby, das in die Augen einer Schlange starrt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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