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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein grandioses Buch!!!!, 26. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die mit dem Wind reitet (Taschenbuch)
Wie schon gesagt, ein grandioses Buch, das die Welt der Indianer in all ihren Facetten widerspiegelt! Auch als ich das Buch zum zweitenmal anfing, wollte ich es, wie beim erstenmal, nach wenigen Seiten wieder weglegen! Der grausame Überfall der Commanchen auf Fort Parker liess in mir die Vorstellung eines Buches über die ach so grausamen Indianer wachsen, die den armen Weissen auch noch die Kinder wegnehmen! Doch eine Freundin zwang mich quasi dazu es weiterzulesen und als ich dann in die Geschichte eintauchte merkte ich, dass die Indianer hier zwar auch in all ihrer Grausamkeit gezeigt werden, jedoch auch ihre Gründe und die ungerechte Behandlung durch die weissen Siedler schonungslos offengelegt werden! Hinzu kommt die faszinierende Geschichte Naduahs! Wie sie sich ins Volk einfügt, beginnt ihre Gefühle für Wanderer zu entdecken und vor allem das traurige Ende haben mir mehr als einmal Tränen in die Augen getrieben! Man fühlt sich mit ihr verbunden und das ganze wird so präzise beschrieben, dass man das Gefühl hat im Lager zu stehen, das Leder auf der Haut zu fühlen und dazuzugehören! Leuten mit sanftem Gemüt sollte man aber vielleicht vorschlagen den letzten Teil "Winter" nicht zu lesen, denn das Ende von Naduahs Familie ist traurig, macht einen aber auch wütend, weil man nur hilflos "zusehen" kann, statt Wanderer einfach zu Naduah zu führen!!! Das die Geschichte wahr ist, macht sie nur noch mitreissender!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Reeles Spiegelbild der Zeit mit einem Schuß Romantik, 13. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die mit dem Wind reitet (Taschenbuch)
Lucia St.Clair Robson ermöglicht dem Leser einen Einblick in die Vergangenheit, in Traditionen, in den Konflikt zweier verschiedener Welten , ohne die dunklen Seiten dieser Zeit zu beschönigen. Selten gelingt es Autoren glaubhaft Geschehenisse oder Biographien der indianischen Zeitgeschichte in einem Roman zu beschreiben. Die Autorin hat es sogar geschafft eine einzigartige Liebesgeschichte in den historischen Zusammenhang einzuflechten, ohne die Glaubhaftigkeit zu mindern. Der geschichtliche Rahmen ist nachvollziehbar und für Interessenten gibt es einiges Neues zu den alten Traditionen des Volkes zu entdecken. Jeden Leser, der an der Geschichte der Ureinwohner Amerikas interessiert ist und einen kleinen Hang zur Romantik in sich verspürt, wird dieses Buch nicht unberührt lassen, egal wie oft er es lesen wird. ( P.S. Für die Historiker - nicht jeder einzelne Fakt des Buches läßt sich ganz genau geschichtlich zuordnen, aber dann wäre es kein Roman, sondern ein Fachbuch!! ) Leider kann der von Mrs. Robson geschriebene nachfolgende Roman " Tiana " an das Erstwerk im Niveau keinesfalls anknüpfen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man fühlt den Wind im Haar und die Trommeln im Ohr, 25. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Die mit dem Wind reitet (Taschenbuch)
Trotz mancher teilweise recht brutal beschriebener Abschnitte, bringt einem dieses Buch den Alltag und das Leben der Indianer dieser Zeit sehr deutlich Nahe. Die typische Unverständnis und Ablehnung der Menschen gegen alles Neue/Unbekannte wird sehr in den Vordergrund gehoben. Cynthia/Naduah hatte Glück ein gewisses Alter noch nicht überschritten zu haben, sonst wäre diese Geschichte ganz anders ausgegangen. Im Prinzip beschreibt dieses Buch nicht nur das Leben der C. Parker sondern vielmehr den Untergang einer Kultur und eines naturbezogenen Volkes. Es wurde aber mit so viel Liebe und Enthusiasmus geschrieben, daß man als Leser das Gefühl hat neben den Hauptfiguren zu reiten. Man spürt förmlich den Wind im eigenen Haar und hört die Trommeln im eigenen Blut pulsieren. Man kann die Ignoranz der "Weißen" nicht verstehen, obwohl die Rassendiskriminierung heutzutage nicht viel anders ist. Nur mit dem Unterschied, das es heutzutage nicht mehr um Territorien geht, sondern einfach nur um die Ignoranz einer fremden Kultur gegenüber. Es ist definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe ( und ich bin eine regelrechte Bücherratte). Sämtliche Daumen und große Zehen hoch für dieses Meisterwerk.
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