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Die mit Tränen säen
 
 
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Die mit Tränen säen [Gebundene Ausgabe]

Eva Nöldeke
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Ein erschütterndes Lebenszeugnis
Biografischer Roman über das Leben der Missionarsfrau Emilie Christaller, die im 19. Jahrhundert mit ihrem Mann an der Goldküste arbeitete. Im Jahr 1856 reist die junge Emilie Ziegler nach Afrika. Ein Sekretär der Basler Mission hatte nach einer Frau für den Missionar Gottlieb Christaller gesucht. Emilie sagte Ja. Voller Glauben und Vertrauen wagt sie den Schritt ins Unbekannte. In Afrika erwarten sie eine fremde Welt und ein Mann, den sie nicht kennt. Gemeinsam mit ihm beginnt sie mit der Arbeit auf einer Missionsstation an der Goldküste. Doch Widerstände, Krankheiten und schließlich die Trennung von ihren Kindern stellen sie auf eine harte Probe, die sie in ihrem Glauben fast verzweifeln lässt.
Der Roman basiert auf den Briefen und Lebenszeugnissen der Emilie Christaller. Gemeinsam mit ihrem Mann leistete sie an der Goldküste (heute Ghana) einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der afrikanischen Sprache und Kultur. In Akropong erinnert heute das Christaller-Zentrum an ihre Arbeit.

Der Verlag über das Buch

Ein fesselnder biografischer Roman -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Eva Nöldeke hat sich bereits durch mehrere regionalgeschichtliche Romane einen Namen gemacht. Sie lebt in Neuenbürg im Schwarzwald

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"... Ohne ihren zukünftigen Ehemann je gesehen zu haben, hatte Emilie einem Heiratsantrag aus Afrika, der von einem Sekretär der Basler Mission vermittelt wurde, zugestimmt. Seitdem geriet ihr Leben in Bewegung. Erst reiste sie nach Basel, von dort mit weiteren Missionaren nach London, um sich nach Afrika einschiffen zu lassen. Aber schon die ersten Stunden auf dem Schiff werden zu einem richtigen Abenteuer.
'Wir alle versuchten in diesen äußeren und inneren Erschütterungen die Angst von uns abzuhalten, und Bruder Christoph Zimmermann stimmte in all dem Getöse einen Choral an, in den aber niemand so recht einfallen möchte.
So hockten wir die Nacht über, ich inmitten der fünf Missionare, die mit stillen oder lauten Gebeten unsere Lage zu lindern suchten. Meine Gebete waren tief im Innern verschlossen, ich konnte keine Worte finden. Diesmal half mir nicht das Licht, vielmehr fühlte ich mich im Dunkeln von einer großen warmen Hand umschlossen, die alles Unheil von mir abhielt ...'".

Auszug aus Die mit Tränen säen von Eva Nöldeke. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Von dem Tag an nahm das Wandern kein Ende. Ich weiß nicht, wie ich das alles
machte so schnell. Ich kaufte die Aussteuer für Afrika, ließ sie in Kisten packen und begann,
alle jene Fäden zu zerschneiden, die mich in der Heimat festhielten. Abschied und immer wieder
Abschied, schmerzlich und ausdauernd, ich hatte seit langer Zeit nicht mehr so viel geweint.
Im September fand ich mich zum zweiten Mal in Basel inmitten der Missionare, mit denen ich
zuerst nach London und dann nach Afrika reisen sollte. Die Brüder Schall und Haas sehe ich
noch vor mir und vor allen anderen Jakob Heck, der auf der ganzen langen Reise mein Freund
und Beschützer wurde.
So groß die Stadt London war und so wenig ich auch von ihr sah, ehe wir uns einschiffen
konnten, sie gefiel mir über die Maßen gut. Jene Septembertage waren blau, windig, voller
Möwengeschrei und dem Geschmack und Geruch des salzigen Wassers ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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