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Die mechanische Welt
 
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Die mechanische Welt [Gebundene Ausgabe]

Jean-Baptiste Andreae
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Aufl. (11. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868691081
  • ISBN-13: 978-3868691085
  • Originaltitel: Terre méchanique
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.077 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean-Baptiste Andreae
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf einem riesigen Ozeandampfer, dem Mekaton, versammeln sich alle erdenklichen Arten von Passagieren Menschen, Tierwesen, Roboter und andere wunderliche Figuren , um an einem nicht enden wollenden Fest teilzunehmen.

Doch das auf den ersten Blick so einladende Schiff ist in Wirklichkeit ein schwimmendes Gefängnis, denn es ist den Passagieren »zu ihrem eigenen Schutze« nicht gestattet, dieses zu verlassen. Dennoch macht sich eine Gruppe abenteuerlustiger Gestalten auf, die Außenwelt zu erkunden und landet zunächst im eisigen Antarctica und anschließend in der gigantischen Stadt Meccapolis.

Eine fantastische Abenteuersaga voller genialer Ideen und gespickt mit geistreichem Humor, erdacht und gezeichnet vom Autor der Serie »Herzfresser«. "

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Paarung von Autor und Zeichner in anderen Comics, man muss es schon zugeben, funktioniert nicht immer besonders gut. Oft merkt man schon eine gewisse Diskrepanz zwischen Bild und Text - die Bilder wollen in die eine Richtung, der Text in eine Andere. Ein Gegenbeispiel ist die "Mechanische Welt": Autor und Zeichner sind (überwiegend!) dieselbe Person. Leider ist dies auch hier nicht zum Vorteil des Comics. Die Grundidee ist vielversprechend phantasiereich - die Erzählung dreht sich um ein "Partyschiff", dessen Passagiere die Welt um sich herum nicht kennen und ohnehin annehmen, es gäbe nichts Anderes da draußen. Zeichnerisch präsentiert Andrae einen wunderschönen, detailreichen, aquarellähnlichen Stil, der eine gute Mischung aus Realismus und Cartoon ist, und der einfach Freude macht. Die Charaktere wissen in ihren breiten Stereotypen, aber auch liebenswerten Details ebenso zu überzeugen. Nur ihr Zusammenspiel und der Handlungsgang ist etwas enttäuschend, da gerade die nicht vorhersehbaren Elemente nur selten gut gewählt sind.

Interessanterweise hält sich Andrae gerade mit der Darstellung von Waffen sehr zurück. Protzen die ersten Seiten noch mit Steampunk-ähnlichen Flugvehikeln, auf denen antik anmutende vollautomatische Schusswaffen zu erkennen sind, fährt der Autor die Darstellung anschließend fast bis auf Null zurück. Nicht einmal die bedrohlichen Roboter im späteren Verlauf des Comics haben Waffen. Nur angedeutet sind vereinzelte Messer und Knüppel in dem wilden Mob, den die überwiegend unbewaffneten Passagiere des Schiffes später bilden; ansonsten ist es ausschließlich das veraltete Colt-Modell, mit dem Oberbösewicht Feinvogel herumfuchtelt, das als "Waffe" herhalten muss. Hat der Autor also Vorsicht walten lassen auf diesem Sektor, liegt ihm dieses Thema besonders am Herzen? Keineswegs! Der einzige Tote, der in diesem Comic zu beklagen sein wird, geht nämlich ausgerechnet auf das Konto der "Helden". Der naive, hilfsbereite, ahnungslose, angsterfüllte, unbewaffnete, halbblinde und dazu trottelige Gehilfe der Gegenpartei wird von den Protagonisten im ausgesuchten "Verhörraum", einem Kühlraum, mal eben "vergessen" und muss dort elend erfrieren. Das trägt nun wirklich nicht gerade dazu bei, mit den Helden zu leiden! Hier greift Andrae in seiner Erzählstruktur ganz einfach vehement daneben, was den Comic, der in den unschuldigen Küssen der jüngeren Helden auch sehr schöne Momente hat, leider auch etwas verdirbt.

Selbst, wenn man die angesprochenen Momente "kitten" könnte, bliebe die Geschichte etwas dünn. Der Leser muss mit sehr wenig Inhalt auskommen, mit sehr kleinen Sprechblasen und deshalb abgehackten Sätzen (die in der deutschen Übersetzung sicher noch etwas unvollständiger klingen als im Original). Der Vorteil ist hier einzig die sich ergebende rasende Geschwindigkeit, mit der die "mechanische Welt" erzählt werden kann. Man spürt stets das Potential der Geschichte, wird dann aber von der nächsten gewaltigen Action-Sequenz fortgerissen: Nach 144 Seiten ist man einfach noch nicht "satt"...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von breedstorm TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die mechanische Welt

Ein Schiff namens Meskaton fährt über den großen Ozean, und die Passagiere sehnen sich nach großen Festen und Unterhaltung. Neben den Menschen gibt es noch alle Arten von Tiermenschen, egal ob mit Kopf von Vogel, Schlange oder Hund, auf der Meskaton ist alles möglich, und niemand scheint sich darüber zu wundern. Gesteuert wird das Schiff von einem weisen Kapitän, der wahre Machthaber ist jedoch der Chef der Sondertruppe, eine Art Schiffspolizei.

Nur der kleine Menschenjunge Bruno ist von dem dekadenten Treiben auf dem Schiff genervt. Als er mitbekommt wie Phileon, ein Wesen mit Nashornkopf, vom Schiff fliehen will, hilft er ihm, und bringt ihn in die Kabine seiner Mutter. Die attraktive Dame ist jedoch alles andere als begeistert von der Fluchthilfe ihres Sohnes. Phileon berichtet jedoch, dass er entgegen den Angaben der Sondertruppe kein Verbrecher ist, sondern einfach nur das Schiff verlassen will.

Mutter und Sohn erscheint das unglaubwürdig, denn angeblich soll ein Leben außerhalb des Schiffs nicht möglich sein. Doch als ihnen die Sondertruppe auf die Schliche kommt, sind Bruno und seine Mutter gezwungen, mit Phileon zu fliehen. Durch Zufall sind der desillusionierte Kapitän des Schiffes und ein kleines stummes Mädchen mit an Bord des kleinen Bootes, dass das Schiff verlassen kann.

Doch das Glück ist der kleinen Gruppe nicht hold: sie finden sich inmitten des Eismeers der Antarktis wieder. Nun müssen sie sich gegen die Kälte, den Hunger, Verfolger vom Schiff und merkwürdige Roboter durchsetzen.

Jean-Baptiste Andreae, zeitgleich Autor und Zeichner, hat hier einen wunderbar phantasievollen Comic über eine fremdartige Welt erschaffen, die sich dem Leser erst am Schluß des Bandes offenbart. Sein verspielter, etwas verniedlichender Stil passt ausgezeichnet zur Geschichte. Ebenso wie in seiner beim alten Splitter Verlag veröffentlichten Serie "Herzfresser" versteht er es, jede Menge Fabelwesen detailliert darzustellen, und sie interagieren zu lassen. Das Ergebnis: die Figuren wachsen dem Leser schnell ans Herz.
Auch der neue Splitterverlag ist von dem Talent Andreaes überzeugt, und veröffentlicht nun auch dessen weitere Serie "Die Bruderschaft der Krabbe".

"Die mechanische Welt" wurde als Splitterbook herausgebracht, d.h. mehrere Alben gesammelt, im kleinformatigen Hardcover mit Schutzumschlag. Enthalten sind die 3 Alben Oceanica, Antartica und Urbanica. Ganze 144 Seiten bester frankobelgischer Unterhaltung also zu einem sehr günstigen Preis, hätte die Veröffentlichung als Einzelalben doch fast das Dreifache gekostet. Und wie immer bei Splitter ist die Verarbeitung hochwertig. Schade nur, dass kein Bonusmaterial enthalten ist.

Fazit:

Eine Geschichte über Freundschaft, Andersartigkeit und Ausbruch aus der Mehrheitsgesellschaft, die durch schöne Figuren zu begeistern weiß. Hier gibt es sie noch, die Guten und die Bösen, und der Leser kann sie ohne Probleme erkennen. Zum Schluß des Bandes gibt es noch einen Aha-Effekt, wenn plötzlich die ganze verrückte Welt Sinn macht, und alle Fragen gelöst werden. Kurzum: Großartige Unterhaltung!

(project:equinoX)
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Spannend schöne Fantasy. 4. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Das Comic verbindet die gut gezeichnete Hauptstory mit, je weiter man liest, immer mehr Hintergrund ohne das sich die Story verliert oder zu komplex werden würde. Die zeichnerische Umsetzung unterstreicht die inhaltliche Entwicklung.
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