Ich gehöre zu seiner Fangemeinde und habe seine vier Romane über Elling verschlungen. War daher gespannt, wie sein schon 1990 erschienene Buch „Die mechanische Frau" sein würde. Der hamburger Privatdetektiv wird von Maria Dammert beauftragt ihren vermissten Freund Peter Feld in St. Georg, einem hamburger Stadtteil, zu suchen. Er gerät immer tiefer in den Sumpf der „Narkohierachie" und er bemerkt es geht nicht nur um das Leben von Maria - der mechanischen Frau- ihren Freund, auch sein Leben ist in Gefahr. Wie immer gibt es ein überraschendes Ende bei Ambjörnsen, für Victor von Falk, der Polizei und dem Leser. Leider nur ein mittelmäßiger Ambjörnsen. Aber dieses Buch ist aus meiner Sicht eines seiner schwächsten. Anfangs kann man das Buch gar nicht so leicht aus der Hand legen. Es beginnt eigentlich vielversprechend. Danach flachte es ab, wirkt unausgegoren. Die Dialoge wurden relativ eintönig und so kann ich nur hoffen, dass zukünftige Bücher wieder von gewohnter Ambjörnsen Qualität sind.