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Die lustigen Weiber von Windsor: Zweisprachige Ausgabe
 
 
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Die lustigen Weiber von Windsor: Zweisprachige Ausgabe [Taschenbuch]

William Shakespeare , Frank Günther
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423127597
  • ISBN-13: 978-3423127592
  • Originaltitel: The Merry Wives of Windsor
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.601 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dem genialen Übersetzer Frank Günther ist es in seinem Mammut-Projekt gelungen, den englischen Dichter in die Sprache und Gedankenwelt unserer Zeit zu übertragen, so frisch wie noch nie.«
Denis Scheck, Das Erste, Druckfrisch 27.11.2011

Kurzbeschreibung

Der Legende nach hat Shakespeare ›Die lustigen Weiber von Windsor‹ im Auftrag von Königin Elisabeth I. in nicht mehr als 14 Tagen verfasst. Die Monarchin wollte den dicken Ritter Falstaff aus ›König Heinrich IV.‹ gerne in der Rolle des Liebhabers sehen. Und tatsächlich dreht sich in dem vor Situationskomik strotzenden Stück alles um den beleibten Rauf- und Trunkenbold.


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comedy of humours 29. August 2009
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Ich kann zwar nicht dem entgehen, was ich einmal bin; aber
dass ich bin, was ich nicht sein möchte, soll mich nicht zahm machen."

Komödien und Romanzen sind neben den großen geschichtlichen Dramen, den wunderbaren Sonetten eine andere Gattung des Schreibens von William Shakespeare (1564-1616). Von der widerspenstigen Zähmung über den Kaufmann von Venedig und dem vielen Lärm um Nichts kommt man zwangsläufig auch zu "The Merry Wives of Windsor". Nun, diese lustigen Weiber im Stück sind eigentlich nur entstanden, weil der große Falstaff der Dramen und Historien für die Queen ein Liebesleben führen sollte. In 14 Tagen runtergeschrieben, so sagt man, vom großen Shakespeare und er hat mit diesem Stück sein bis dahin schlechtestes vom Platz verdrängt. Man kann meinen, zwei Dinge haben es ihm angetan. Nicht der Königin so zu gehorchen, dass sie die Vorgabe gibt für den Falstaff aus den Historien Henry IV und V, sondern dass Shakespeare selbst die Oberhand hält über seine Figuren. Falstaff - eine Figur, die sich hier selbst persifliert. Nichts von der Größe, der Besonnenheit, dem intelligenten Witz, der großen Worte. Hier nur ein dicker, tumber Saufbold, fern ab irgendeiner Mindesterwartung. Nicht in der Lage, zwischen lustigen Weibern zu differenzieren, "Kraut und Rüben", wie Falstaff selbst sagt, ein Klamauk mit Simpel und Sprachfehlern, aber einem Falstaff als Liebhaber, der sich erstmals auf einem Fest des Hosenbandordens 1597 präsentierte. Alle Beteiligten versinken ins Nichts, nahezu. Misstress Quickly jedoch zum "Mädchen für alles". Für alles, was den heimlichen Botschaften und den Intrigen gilt. Eine Komödie, im Gegensatz der hohen Komödien, nicht in Versen, sondern in Prosa, bis auf zwei Akteure.

Sir John verliebt zu sehen, so der Wunsch der Königin. Hier sieht man Falstaff als lächerlichen Fratz, der nicht in der Lage ist, Brief und Weib zusammenzubringen. Jeder von ihnen den gleichen Brief zu schicken, sein einfacher Geist lenkt ihn und bestimmt seinen Untergang. Ein Pseudo-Falstaff wird geboten und Shakespeare gelingt es hier zu zeigen, wie gut doch die anderen Stücke sind. Hat sich Shakespeare unwohl gefühlt ob dieser Aufgabe? Wollte er sich der Sache entledigen innerhalb von 14 Tagen? "Musste ich erleben, dass man mich in einem Wäschekorb wegtrug, wie eine Tracht Kaldaunen vom Metzger, und mich in die Themse warf?" Verachtung im Herzen, das wird Shakespeare Haltung gewesen sein, dass er sich mit diesem Stück und seine Arbeit verhöhnen musste. So die Bloomsche Auslegung einer Komödie vom schwachem Range, ja - wenn nicht ein Guiseppe Verdi sich dieses Themas angenommen hätte und eine Oper, seine letzte, mit dem Namen Falstaff veröffentlichte, die sein Werk bekrönte. Die öffentliche Zurückweisung des Shakespeare Falstaffs im Stück ist nicht mehr als die Folge einer (sado-)masochistischen Herausforderung zur Folter, genasführt und wie schmutzige Wäsche behandelt lässt Shakespeare seinen ehemaligen Held fallen. Alles unter dem Blick eines Kastrationsschauspiels lustiger Weiber mit Entmannungsphantasien, in denen sie ihr auschliesslich rasendes Vergnügen wittern.

Wegen Shakespeare und Verdi empfohlen, quasi als Abrundung und Vollendung der Reichweite deren Schaffens.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der dicke Ritter Falstaff ist eine von Shakespeares berühmtesten Figuren. Als Charakter, der sich maßlos den Freuden des Lebens hingibt und jeglicher moralischen Erwägung abholder ist, sticht er aus dem Drama Heinrich IV. heraus. Mit den Lustigen Weibern von Windsor schuf Shakespeare eine turbulente Komödie, in der Falstaff - angeblich auf Bitten der Königin - erneut zu sehen ist, diesmal als Liebhaber. Hier wird er, als betrogener Betrüger und erfolgloser Verführer, nach Strich und Faden lächerlich gemacht. Allerdings verliert er dabei auch etwas von seiner ursprünglichen dramatischen Größe. Die Lustigen Weiber gehören mit ihrem Hang zur Farce zweifellos zu Shakespeares leichtgewichtigsten Werken. Kritiker haben zwar verschiedentlich die Oberflächlichkeit des Stücks bemängelt, doch entfesselt der Autor hier ein beispielloses Feuerwerk sprachlicher Fehlleistungen, dessen Witz die Handlungskomik bei Weitem in den Schatten stellt und für manche dramaturgische Schwäche oder Grobheit reichlich entschädigt.
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preview 0 29.08.2009
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