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4,3 von 5 Sternen
Die lustige Witwe
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Die lustige Witwe

Auch wenn es vielleicht an dieser Stelle so ein wenig abgedroschen klingt, aber keine bessere Einleitung wie die, das hier ein Film der dem unvergessenen Peter Alexander buchstäblich wie auf den Leib geschrieben scheint zur Veröffentlichung auf DVD kommt, trifft es wohl besser, als was mir persönlich zu diesem Feuerwerk der guten Laune einfällt. In den Sechzigern standen unter Verwendung von musikalischen Einflüssen abgedrehte deutsche Kinoproduktionen hoch in der Gunst des damaligen Kinopublikums. Auch der nun hier durch das Label der "Filmjuwelen" auf DVD an den Start gebrachte Kinohit aus dem Jahr 1962 beruht in seiner filmischen Umsetzung auf einer Operette. Die später gleich mehrfach verfilmte gleichnamige Operette von Franz Lehár erlebte ihre Uraufführung am Theater im Dezember des Jahres 1905.

Für die dann am 20. Dezember 1962 in die Kinos gekommene und mit französischer Unterstützung entstandene österreichische Produktion der "Sascha Film" wurde das Drehbuch durch die Autorin Janne Furch in seiner erzählten Geschichte etwas modernisiert und angepasst. Mit Werner Jacobs (1909-1999) für die Regie gewann man einen der mit erfolgreichsten und bekanntesten Filmemacher jener Tage für die Spielleitung. Neben einigen weiteren mit Peter Alexander gedrehten Filmen standen noch zahlreiche andere der Großen des deutschen Nachkriegskinos in und für dessen unzählige Filme vor seiner Kamera.

Neben dem bereits genannten Peter Alexander, der mit seiner in dem Film hier erlebbarer und sich dabei förmlich auf den Zuschauer übertragende Spielfreude zu erleben ist, sind noch zahlreiche andere der damaligen zum Teil zu den absoluten Publikumslieblingen zählenden Mimen jener Tage mit dabei. Wirklich nur beispielgebend sein an dieser Stelle die Namen von Karin Hübner, Gunther Philipp, Maurice Teynac oder auch Darío Moreno, Harald Maresch und Rudi Schippel genannt.

In der mit viel Tempo und ganz ohne Längen erzählten Geschichte spielt Peter Alexander "Danilo", den Neffen des Sektkönigs "André Napoleon Renard" (Maurice Teynac). "Danilo" ist ein rechter Lebemann und Frauenheld und lässt es sich mit der finanziellen Sicherheit vom Onkel in der Hinterhand recht gut gehen und lebt in den Tag hinein. Als der Onkel beschließt, seinen Sekt nun auch in Paris zu vertreiben, denkt er, dass sein Neffe genau der Richtige dafür sein könnte. Dieser allerdings macht viel lieber "Hanna" (Karin Hübner), der Sekretärin des Onkels, schöne Augen und steckt zudem dessen Geld und sein persönliches Engagement in den Nachtklub der schönen "Valencienne" (Geneviève Cluny).

Als der Onkel davon erfährt, will er dem Neffen eine Lektion erteilen und lässt sich etwas einfallen, das diesen in arge Bedrängnis bringt und zwingt, nicht nur seinen bisherigen Lebenswandel zu überdenken, sondern auch für dessen Unterhalt selbst zu sorgen. Für den Zuschauer bedeutet all das natürlich einfach nur einen Heidenspaß, wenn er als sozusagen stiller Beobachter dem höchst vergnüglichen Treiben der Akteure in diesem Film, und das mit bisweilen schon nicht zu leugnender unverhohlener Schadenfreude, zusehen darf.

Der bunte Mix aus jeder Menge Witz und liebenswerter Situationskomik zusammen mit der natürlich obligatorischen Liebesgeschichte ist einfach nur herzlich und liebenswert umgesetzt und inszeniert. Die gelungenen Tanzeinlagen und stimmungsvollen Lieder tun ihr übriges und bringen die mit nostalgischem Flair und Esprit daherkommende gute Laune dieses Kinoerfolgs von einst mitten hinein in das Wohnzimmer von heut.

Die Laufzeit der einen DVD bei dieser Veröffentlichung, welche in einem einfachen Amaray-Case liegt, das wiederum zur Aufbewahrung in einem Schuber ohne FSK-Flatschen steckt, beträgt in etwa 105 Minuten. Das Bild, welchem für die DVD anscheinend keine größere Bearbeitung oder gar umfassende Restauration zugutegekommen zu sein scheint, kommt dabei laut Cover im Seitenformat 4:3 (1,66:1) zur Ansicht. Die Qualität ist hinnehmbar, lässt die aber inzwischen mehr als fünfzig vergangenen Jahre seit dem Dreh erkennen. Die Farben wirken von der DVD etwas distanziert zurückhaltend und immer wieder machen sich auch einige mechanische Beschädigungen an dem betagten Bildmaterial bemerkbar. Schärfe als auch Kontrast bieten von der DVD insgesamt recht gute Werte, eben entsprechend der damaligen Aufzeichnung und Kameratechnik zu Beginn der sechziger Jahre.

Die DVD-Menüs sind mit einigen zum Teil animierten Szenen und zu hörender Hintergrundmusik gestaltet. Sie sind dabei übersichtlich und einfach bedienbar gehalten. Neben der Option "Film Starten" lassen sich in weiteren separat öffnenden Fenstern noch einige "Kapitel" anwählen.

Trailer zu veröffentlichten weiteren Titeln der "Film- und Fernsehjuwelen" sind die einzigen Extras auf der DVD. Zudem liegt der Box noch ein farbig bebildertes zwanzigseitiges Booklet bei. Neben der Geschichte zum Film, unter dem Titel "Eine Operette auf der Leinwand", und dessen skizzierten "Inhalt" wird noch ein Teil der Besetzung aus dem Film kurz vorgestellt. Hinweise zu einigen bereits veröffentlichten sowie geplanten weiteren "Highlights" auf DVD schließen das Booklet inhaltlich.

Tonbewertung:

Neben dem deutschen Ton, welcher als Dolby digital 2.0 von der DVD vorliegt, spielt bei einer Operettenverfilmung wie hier natürlich die Musik eine wichtige Rolle. Titel wie "Da geh', ich in's Maxim" oder "Ja, das Studium der Weiber ist schwer" u. v. a. mehr bieten einen bunten Mix und begleitenden Reigen populärer Melodien, die allerbeste Stimmung aufkommen lassen. Qualitativ ist der Ton seinem Produktionsalter entsprechend. Ein leicht erhöhtes Grundrauschen macht sich bisweilen etwas bemerkbar. Untertitel werden nicht von der DVD mit angeboten.

Gesamteindruck:

Der nach der gleichnamigen Operette von Franz Lehár entstandene und hier durch das Label "Filmjuwelen" zur DVD-Veröffentlichung gebrachte Film bot Peter Alexander ein regelrechtes Podium und die Möglichkeit, seine vielseitig ausgeprägten Talente unter Beweis zu stellen. Neben ihm gibt es in und mit diesem ungemein kurzweilig unterhaltenden Komödienhit aus den Sechzigern auch ein Wiedersehen mit einigen der großen und bekannten Schauspieler von damals. Der frech fröhliche Mix aus Musik und Tanz nebst einer gehörigen Portion Humors in sich ist der Garant für einen gemütlichen Fernsehabend und bestens geeignet, die Seele mal so richtig "baumeln" zu lassen. Ein liebenswert nostalgisch verklärter Kinoerfolg, der nach wie vor Genreinteressierten gefallen und für jede Menge guter Laune im heimischen Wohnzimmer sorgen dürfte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 16. September 2013
Operetten sind ja nicht jedermanns Sache. Doch wenn Peter Alexander eine der Hauptrollen übernommen hat, sieht alles schon ganz anders aus. Denn mit Franz Lehars Operette bekommt der Zuschauer eine unterhaltsame Komödie geboten, die sich um den Lebemann Danilo dreht.

Dieser befindet sich gerade in der Stadt der Liebe, in Paris. Hier soll er sich um die Geschäfte der Firma vor Ort kümmern. Doch Danilo lebt lieber in den Tag hinein und genießt sein Leben. Als sein Onkel und Gönner davon Wind bekommt, überlegt er sich eine List...

Der Zuschauer bekommt hier eine humorvolle Operette geboten, die den Fans des Genres gefallen wird. Die Geschichte wird flüssig erzählt, Längen sind nicht vorhanden. Die technische Seite ist gut gelungen, das Booklet mit den Hintergrundinformationen ist interessant. Ich kann den Film für einen unterhaltsamen Abend mit Freunden empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2014
"Die lustige Witwe" hat eigentlich alles, was ein klasse deutscher Heimatfilm so braucht. Tolle Landschaftsaufnahmen, eine leichte Handlung, schwungvolle Lieder und einfach begeisternde Darsteller.

Allen voran natürlich Peter Alexander spielt seine Rolle so schwungvoll, belustigend und kurzweilig, dass es eine wahre Freude ist. Auf den Spuren von Franz Lehárs gleichnamiger Operette ist die Handlung in Paris angesiedelt, wo Alexander einen Tunichtgut namens Danilo spielt, der am Ende eine Hanna herzen darf. Bis es soweit ist, sorgt Peter Alexander mit zahlreichen Gesangseinlagen zu jeder Zeit für gute Laune.

Die DVD erhält man mit einem hochwertigen Schuber ausgestattet. Als Bonus liegt dieser Edition ein informatives Booklet mit allem Wissenswerten bei.

Fazit:

Ein klasse Heimatfilm. Für Fans dieses Genres wärmstens zu empfehlen!
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am 27. August 2014
Die Melodien sind zum Dahinschmelzen und romantisch. Bei Kerzenschein geht dem Zuschauer das Herz auf bei diesen herrlich bunten Szenen mit berauschend schönen Kostümen und wundervollen Darstellern, allen voran der beste Peter Alexander, der den leicht vertrottelten und durch seinen Reichtum etwas verdummten Gigolo und Lebemann hervorragend und realistisch spielt. Ich frage mich, vorher weiß Peter Alexander so genau, wie Lebemänner agieren. Spielt er etwa sich selbst? Die Rolle ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Wunderbar.
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am 18. Oktober 2014
Auch hier feiert die Nostalgie fröhliche Urständ. Mir gefällt der Film, auch wenn die Tonqualität zu wünschen übrig lässt. Auch andere Senioren dürften ihren Spaß daran haben.
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am 30. Oktober 2013
Wer alte Schinken mit viel Musik mag, wird diesen Film lieben!!! Die Farben sind gut aufgearbeitet. Die Musik hat den alten Charme behalten. Toll!!
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am 20. Oktober 2014
Ist unsere favoriete schauspieler, solche fimen kan man heute nicht mehr producieren, und das mit einfache mittel und wenig kapital
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am 27. September 2014
Peter Alexander hat wieder ein sehr schönen Film gemacht in seiner bekannten Art und Weise, wer ihn kennt weiss was ich meine.
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am 8. Januar 2014
Mir gefallen die alte Filme mit Peter Alexander alle sehr gut! Die lustige Witwe ist eine Operette mit sehr schönen Melodien
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2014
Ich mag die Filme mit Peter Alexander sehr denn diese erinnern mich an meine Kindertage.
Die lustige Witwe ist zudem noch ein Film der die ganze Familie begeistern kann,die Musik ist einfach einmalig .
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