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Die liberale Gesellschaft und ihr Ende: Über den Selbstmord eines Systems [Taschenbuch]

4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • ISBN-10: 3944422309
  • ISBN-13: 978-3944422305
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.873 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems, von Manfred Kleine-Hartlage. Broschiert. Antaios Verlag. 1. Auflage. Schnellroda. 2013. Neu, kein Schutzumschlag, gutes Leseexemplar.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absehbares Ende 1. August 2013
Von Dr. Wolfram Schmidt TOP 1000 REZENSENT
Mit diesem Buch hat Manfred Kleine-Hartlage erneut unter Beweis gestellt, daß er zu den führenden Analytikern der heutigen demokratischen Rechten gehört. Es ist eine in vielerlei Hinsicht gelungene Studie zur liberalen Gesellschaft und ihr sich abzeichnendes Ende.

Was den Umfang, die Struktur und die Sprache angeht, ist das Buch den heutigen Lesegewohnheiten angepaßt, ohne Kompromisse einzugehen, die der Qualität Abbruch tun könnten. Es ist umfassend genug, um das Thema komplex abzuhandeln. Die Gliederung ist straff und gut durchdacht. Kleine-Hartlage hat einen roten Faden und er verzettelt sich nicht in Details oder auf Nebenkriegsschauplätzen. Dennoch fehlt hier nichts, was zum Thema wichtig ist.

Seine Sprache ist gewohnt klar und deutlich. Dabei kann das Buch gleichermaßen von Fachleuten, wie Laien, gelesen werden. Selbst da, wo er theoretisiert, wird es nie langatmig oder langweilig. Das Buch führt von Punkt zu Punkt mit einer gnadenlosen Kritik der Zustände und einer überzeugenden Beweisführung für die Ursachen der verhängnisvollen Entwicklung.

Das Niveau ist angemessen hoch. Wer schon Vorkenntnisse in politischer Theorie hat, wird erfreut sein, nicht gelangweilt zu werden, weil Kleine-Hartlage es versteht, selbst für viele Leser bekannte Dinge mittels seiner Strukturierung, Sprache und für ihn typischen Lebendigkeit perfekt zu verknüpfen und den Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten.

Der Titel sagt, um was es in dem Buch geht: Es geht um die Darstellung unserer gegenwärtigen prekären Lage, deren Ursachen und folgenden, katastrophalen Folgen.

Kleine-Hartlage ist ein Gegenaufklärer.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manfred Kleine-Hartlage vom allerfeinsten 23. August 2013
Auch wenn ich schon die anderen Bücher des Herren Kleine-Hartlage kenne und deshalb manche in diesem Buch dargelegten Gedanken, Erklärungen, Argumente, Beschreibungen usw. einen deutlichen Wiedererkennungswert für mich haben: Hier läuft der Autor zu einer mir bisher nicht bekannten Hochform auf: Es gibt kaum einen Absatz, der nicht mindestens eine wohldurchdachte, plausible, tiefsinnige Argumentation enthält, der (Absatz) bzw. die (Argumentation) nicht zum kurzen Innehalten, Nachvollziehen und Verinnerlichen einlädt.

Mit glasklaren analytischen Fähigkeiten, mit einem messerscharfen Verstand, mit plausiblen bis schlüssigen, logischen Kausalitäts- und Implikationsargumentationen, wie sie m.E. eher für die Mathematik als für die Sozialwissenschaften typisch sind, zeigt der Autor im historischen Schnelldurchgang den wahrscheinlich verhängnisvollen Weg, den Europa seit der frühen Neuzeit wegen der Aufklärung genommen hat: Diese hat zwar die Wissenschaft und damit den technischen Fortschritt sowie die (weitgehende) Säkularisation ermöglicht, aber auch das ständige Hinterfragen, Selbstverleugnen bis -hassen sowie die fatale Prämisse, wahrscheinlich sogar hocharrogante Selbstüberschätzung, auch menschliche Gesellschaften nach eigenem Gutdünken kreieren oder wenigstens gestalten, verändern zu können, hervorgebracht. In der Folge schossen eben auch Gesellschaftsutopien/-ideologien aus dem europäischen Boden - und nur dort.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein analytisches Meisterwerk! 13. August 2013
Dass der Autor, selbst ehemaliger Linker, aufgrund des Gebrauchs seines eigenen (brillanten) Verstandes hier ein Meisterwerk der Gegenaufklärung abgeliefert hat, ist zugegebnermaßen nicht völlig frei von Ironie.

Wie weit man den Ursachen auf den Grund gehen kann, sobald man bereit ist, liebgewonnene Vorurteile und Denkverbote über Bord zu werfen, hat Manfred Kleine-Hartlage hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Ich wage sogar zu behaupten: Argumentativ ist dieses Werk unangreifbar. Dass es "nur" Analyse, aber keine Lösungswege anbietet, mag man ihm nicht ernsthaft als Schwäche anlasten. Wer die Analyse kennt, kann auch den Weg aus dem Dilemma finden. Der erste Schritt besteht darin, die Verblendung zu überwinden. Das Buch liefert hierzu einen exzellenten Beitrag.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd! 8. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Werk erforscht die Ursachen des Unterganges der liberalen demokratischen Gesellschaften des Westens. Der Autor versteht sein Werk als "Gegenaufklärung", also Aufklärung über die Folgen von Aufklärung. Seine Methoden sind wieder die der Weltanschauungsanalyse, Kultur- und Ideologiekritik.

Kleine-Hartlage erläutert zunächst die facettenreiche Gefährdung der Moderne. Es gibt verschiedene Gesellschaftsverständnisse. Gesellschaften können als abstrakte Regelprinzipien verstanden werden, aber auch als Solidarverbände und Konsensgemeinschaften, deren Gerechtigkeits-, Wahrheits- und Moralvorstellungen mitunter unvereinbar sind. Aufklärung vermag nur eine abstrakte Ethik zu entwickeln, lebt aber von den Überresten eines voraufklärerischen ethischen Konsenses. Sie propagiert die individuelle wie kollektive Selbsterschaffung und Selbsterlösung des Menschen, verleugnet seine Doppelnatur als Natur- und Verstandeswesen, bringt das vormals Selbstverständliche unter Begründungszwang und kann das menschliche Bedürfnis nach Transzendenz und Sinn nicht erfüllen. Das Ideal der Aufklärung ("Befreiung des Menschen") verdichtete sich zu einer Utopie, die dieses Ideal zu verwirklichen versprach, dann wurden Dogmen aufgestellt, welche die Utopie legitimierten und schließlich eine Gesellschaft errichtet, die über diese Dogmen gesteuert wird und in der die Menschen die Fähigkeit, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, eingebüßt haben. Aufklärung als gesellschaftlich verwirklichte Utopie führt also unentrinnbar zu ihrer Selbstaufhebung!
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5.0 von 5 Sternen Selbstmord auf Raten
Was passiert, wenn Ideologen die Realitäten zugunsten ihrer Theorie verbiegen wollen, hat eindrucksvoll die Geschichte des Sozialismus gezeigt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Stunden von Albrecht Bär veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Messerscharfe Analyse
Ohne Frage ein lesenswertes Buch und eine hervorragende Beschreibung des vorherrschenden Zeitgeistes und dessen totalitaristischen Nebenwirkungen auf unsere Gesellschaft. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von A. Salzmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die liberale Gesellschaft und ihr Ende
Ich bin der gleichen Ansicht wie der Autor und habe die Meinung, dass eine Gesellschaft, die alles regeln und schützen will, nur die einzelnen Menschen schwach und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von minerva helmers veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lohnt sich.
Wer sich traut den Mainstream zu hinterfragen, sollte kritische Bücher wie dieses mit wachem Geist lesen und bereit sein daraus auch Konsequenzen zu ziehen.
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Vor 3 Monaten von Lesefan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert
Nicht jede These erschließt sich dem Leser beim ersten Hinsehen, allerdings ist die Argumentation schlüssig. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ernst veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Von deutschem Stolz & Vorurteil
In seinem neuen Buch erklärt Kleine-Hartlage, woran und warum die "liberale Gesellschaftsordnung" seiner Meinung nach zugrunde gehen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von sandthw veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großer Wurf!
Stringent wie Musik von Bach! Ein geradezu unglaublicher Wurf! Das Tragische ist, dass der beschriebene Gegenstand das genaue Gegenteil ist!
Vor 8 Monaten von Johann Gottlieb veröffentlicht
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