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Die letzten schönen Tage: Roman
 
 

Die letzten schönen Tage: Roman [Kindle Edition]

Helmut Krausser
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

ser erzählt abgründig mit schwarzem Humor, Spannung und Tiefgang aus verschiedenen Perspektiven, die kunstvoll verbunden sind. Das Buch steckt voller Wendungen, die sich zusammenfügen, ohne konstruiert zu wirken. BERLINER MORGENPOST Helmut Krausser ist ein Virtuose verschiedenster Stimmlagen FULDAER ZEITUNG Geradezu meisterhaft legt Krausser Fallen - und mit diebischer Freude führt er den Leser in die Irre.[...] "Die letzten schönen Tage" sind einer jener Romane, die man, je näher man zum Ende kommt, desto langsamer liest. Um eben nicht gleich am Ende zu sein." DER STANDARD Krausser ist ein boshaft-witziger und gnadenloser Strippenzieher grandios, wie subtil er die Spannung in sämtlichen Erzählsträngen aufbaut. HESSISCHE ALLGEMEINE Seine Sprache ist eine einfache, reine, frei von Floskeln und bemühten Metaphern. WELT KOMPAKT Helmut Krausser gehört zu jenen Autoren, bei deren Lektüre man stets auf Überraschendes und Unerhörtes gefasst sein muss. Das macht auch seinen neuen Romans so spannend. ESSLINGER ZEITUNG Wieder ein echter Krausser, ein beeindruckend abgründiger Roman, mit Könnerschaft geschrieben was man von den Neuerscheinungen, die sich mit ähnlichen Themen und Problemen beschäftigen, in der Regel nicht sagen kann. DIE FURCHE Helmut Krausser beweist mit Die letzten schönen Tage einmal mehr, dass er einer der wenigen Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sind, der in einer Literaturlandschaft voller Vergangenheitsbewältigung und in einer Welt voller Unsicherheit und Schnelllebigkeit in der Lage ist, zu fruchtbaren Reflexionen anzuregen. BLATTWERK

Kurzbeschreibung

Serge Hanowski ist Mitte dreißig und Werbetexter in einer Berliner Agentur. Er ist manisch – mit einer Prise diabolischem Feuer. Eines Nachts wartet Serge auf die letzte Bahn nach Neukölln, als er auf den Gleisen ein Centstück liegen sieht. Er weiß sofort: Das ist mein Glückscent. Aber runterspringen? Die Vernunft siegt. Serges größter Wunsch ist es, endlich seine Freundin Kati zu heiraten. Was er nicht weiß: Kati hat ein Verhältnis mit seinem Arbeitskollegen David. Doch sie entscheidet sich für ihn und eine gemeinsame Auszeit auf Malta. Die beiden kommen bei den halbseidenen Angestellten eines Online-Poker-Servers unter, was ihr Leben nicht einfacher macht. Und auch auf der Insel wird Serge von Eifersucht getrieben. Er hackt sich in Katis E-Mail-Zugang ein und beginnt in ihr Leben einzugreifen. Kati kann nur ahnen, wozu Serge in der Lage ist. Tempo, Witz und die Fallstricke einer Dreiecksbeziehung machen Helmut Kraussers neuen Roman zu einer rasanten Tragikomödie um Liebe, Entsagung – und nahrungsverweigernde Kater.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 830 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3832185461
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WMP6V0
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #58.071 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super. 8. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Helmut Krausser in Höchstform, spannend bis zum Schluss, die Gedanken eines psychisch Kranken hervorragend erfasst. Oder sind alle Protagonisten krank? Jedenfalls sind alle intelligent, Zeichen für Krausser's eigene...Wahrnehmung.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen! 28. Februar 2011
Von karamalz
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem Sachbuch "Zwei ungleiche Rivalen: Puccini und Franchetti" hat Helmut Krausser mit "Die letzten schönen Tage" nun wieder einen Roman veröffentlicht. Dieser sei hiermit unbedingt empfohlen.

Angesichts der enormen literarischen Produktivität Kraussers in den letzten Jahren könnte der Gedanke aufkommen, man habe es bei diesem Buch mit einem Schnellschuss zu tun. Dieser Verdacht bestätigt sich nicht. Im Gegenteil, die kurze Entstehungszeit und auch die augenfällige Nähe zur Gegenwart legen auf eine ganz neue Weise die schriftstellerische Souveränität des Autors frei (wobei "souverän" bei Krausser immer "überlegen" / "gekonnt", und nicht etwa in einem negativen Sinne "routiniert" zu meinen hat).

Die Gewissheit, einen wirklich guten, clever aufgebauten Text zu lesen, paart sich auf sehr interessante Weise mit einem sich stetig steigernden Unwohlsein, das spätestens mit Einsetzen der eigentlichen Haupthandlung (Serge <-> Kathi) beginnt. "Die letzten schönen Tage" ist kein wohliger Text, und dass man sich der entwickelnden Dynamik nicht mehr entziehen kann, auch wenn man vielleicht wirklich gerne würde, ist natürlich Bestandteil der Klugheit des Textes.

Darüber hinaus, und auch das spricht für "Die letzten schönen Tage", bietet sich hier wie auch schon bei "Einsamkeit und Sex und Mitleid" die Möglichkeit, das Buch nach dem ersten Sturzlesen noch ein weiteres Mal aufzuschlagen, und die sich abzeichnenden Verwickelungen und kleinen Signale bewusster mit einzubeziehen.

"Helmut Krausser in Hochform, nah an unserer Gegenwart, ihren Fragen und ihrer Sprache", schreibt Felicitas von Lovenberg in ihrer FAZ-Rezension über den Roman. Dem kann ich mich nur anschließen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die einen leuchten, die anderen stinken. 9. August 2011
Von wintom
Format:Gebundene Ausgabe
"Früher las ich viel und gern. Irgendwann dann wußte ich alles, und die Sätze, sogar in den guten Büchern, die Sätze, die sich so viel Mühe gaben, originell zu wirken, die oft kunstvoll gedrechselt waren und raffiniert ausgedacht, wurden schlaff und redundant [...]"

Was Helmut Krausser seinem nihilistischen Protagonisten Serge in den Mund legt, gilt sicher nicht für "Die letzten schönen Tage". Kraussers Sprache ist explosiv, manchmal an der Grenze zum Plakativen. Da passt es gut, dass Serge Werbetexter ist. Einzelne Wörter bekommen ungeahnte Konturen. Krausser weiss sein Sprachmaterial so zu schnitzen, dass selbst ein "Sie klebt wie Scheiße an meinem Schuh [...]" zu einer betäubend authentischen Liebeserklärung wird.

Wie schon "Einsamkeit und Sex und Mitleid" ist auch "Die letzten schönen Tage" im Short Cuts Prinzip komponiert. Die vordergründig unabhängigen Handlungsstränge werden durch den Verwandtschaftsgrad der Figuren oder den Tod einer Katze zusammengehalten. Und dann ist es plötzlich ein Email-Roman. Und auf einmal liest man im Protokoll von Serges Seelendoktor. Krausser bricht immer wieder aus der selbstauferlegten Form aus. Dadurch ist der Plot nicht leicht auszurechnen und das Buch nicht leicht wegzulegen.

Der rote Faden des Romans verläuft direkt durch die schizophrenen Gehirne von Kraussers Figuren: "Mein Selbstmitleid kotzt mich an, als wäre ich zwei Menschen, der eine, der Dinge tut, der andere, der zusieht und darüber richtet und den Kopf schüttelt, den blutlos schlaffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch - wie so viele von Krausser 23. September 2011
Von BC
Format:Gebundene Ausgabe
Eine wunderbare Geschichte, irre und schlüssige Wendungen im Buch und von der Stimmung sehr nah, jung, modern. Eines meiner Lieblings-Krausser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einsamkeit und Sex und Selbstmitleid 28. April 2011
Von C. Stotz
Format:Gebundene Ausgabe
Wieder ist Winter in Deutschland und jeder hat seinen eigenen Weg, der Kälte zu entfliehen. Während ältere Semster in die Sonne Floridas fliehen, suchen Serge und David, Texter und Photograph in einer Werbeagentur, Trost in ihrer Liebe zu Kati, ohne jedoch voneinander zu wissen.

Als Serge angesichts der Leere und Floskelhaftigkeit seiner Arbeit zusammenbricht, entscheidet sich Kati für ihn und will ihm helfen, unter der Sonne Maltas wieder zur Ruhe zu kommen.
Nur wer sich selbst liebt, kann andere lieben doch die Figuren kreisen nur um ihren eigenen kleinen Kosmos und das einzige Gefühl, zu dem sie in der Lage sind, ist Selbstmitleid und Misstrauen. Eine wirkliche Annäherung kann so nicht stattfinden - Žjeder ist seine eigene Insel.

Die Menage a Trois bietet eine Vielzahl pointiert geschilderter Szenen und Situationen, dennoch ist "Die letzten schönen Tage" kein unterhaltender Roman. Krausser spiegelt die Verfassng seiner Figuren in der Form und mitunter springen Frust und Depression nachgerade aus den Seiten; formal aber brilliert der Roman nicht wie der vor zwei Jahren erschienene "Einsamkeit und Sex und Mitleid".

Eine moderne, gekonnt gemachte Schilderung der Spielarten der Liebe in unseren Tagen.
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4.0 von 5 Sternen Zeitgenössischer Genuss
Kraussers Text ist extrem heutig. Keine Schnulze, keine Barocksuada. Eine Sprache wie wir sie selbst sprechen und verstehen und dennoch in seiner Gesamtstruktur künstlich wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2011 von arouet
5.0 von 5 Sternen Wieder einmal ein sehr guter Krausser
Ich kann mich den positiven und euphorischen Rezensionen zu diesem Buch nur anschließen: Helmut Krausser wird auch für mich mehr und mehr zu einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2011 von Rainer Herzog
2.0 von 5 Sternen Tragikomödie mit raffinierten Fallstricken
Der 1964 in Esslingen geborene und heute in Rom und Potsdam lebende Helmut Krausser ist sicher vielen Lesern als einer der produktivsten deutschen Schriftsteller bekannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2011 von Carl-heinrich Bock
5.0 von 5 Sternen Wie rettet man eine Liebe, die nicht zu retten ist?
Helmut Krausser wird auch mit seinem neuen Roman "die letzten schönen tage" seinem Ruf als Deutschlands meist unterschätzter Autor mehr als gerecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2011 von green
5.0 von 5 Sternen Die Axt für das gefrorene Meer in uns
Wir armen, so nach Glück lechzenden Menschen, die wir dieses Glück immer nur als solches erkennen, wenn es sich längst davongemacht hat, und die wir eine Zeit der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2011 von Helmut Russegger
5.0 von 5 Sternen Elegant, schön und berührend
Helmut Kraussers Roman ist überaus elegant komponiert und mit größter erzählerischer Leichtigkeit geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2011 von Albert Rauch
4.0 von 5 Sternen Tiefsinniges über das Leben, den Tod und über Beziehungen
Fast hätte ich 5 von 5 Sternen vergeben, jedoch war mir der Schluß etwas zu schnell
und daher ein Punkt Abzug. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2011 von R. Schönfeld
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!!
Ein Roman über die Liebe, Dreiecksbeziehungen,Eifersucht und Enttäuschungen.Krausser schreibt mit einem sehr innigen Gefühl und einer gewissen Ironie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2011 von bücherwürmchen
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