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Die letzte Welt. SPIEGEL-Edition Band 25 Gebundene Ausgabe – 29. Januar 2007

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 295 Seiten
  • Verlag: Spiegel-Verlag (29. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3877630251
  • ISBN-13: 978-3877630259
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 627.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die letzte Welt
OA 1988 Form Roman Epoche Postmoderne
Die letzte Welt von Christoph Ransmayr stellt eine postmoderne Auseinandersetzung mit den Metamorphosen (entst. 1–8) von R Ovid dar, jenem epischen Sagengedicht, das eine Vielzahl von Verwandlungsmythen aus der griechischen und römischen Kultur zu einem Gesamtwerk verknüpft. Durch Transformationen und Bezüge zur Gegenwartskultur nimmt der Roman eine Neugestaltung des Prinzips der Verwandlung vor.
Inhalt: Der römische Bürger Cotta bricht in die am Schwarzen Meer gelegene Provinzstadt Tomi auf, um dort nach dem Dichter Ovid und einer letzten Fassung von dessen Hauptwerk, den Metamorphosen, zu suchen. Die graue Stadt am Rande des römischen Reichs, deren Bewohner von der Eisengewinnung leben, ist ein Ort des Verfalls, der von Überschwemmungen und Erosionen heimgesucht wird. An diesen Ort war Ovid wegen einer gesellschaftskritischen Rede und seines als staatsfeindlich eingestuften Werks vom Imperator Augustus verbannt worden. Vor seiner Abreise hatte der Dichter die Manuskripte seiner Metamorphosen verbrannt; er selbst soll Gerüchten zufolge inzwischen verstorben sein. Einige Stofffetzen, die Cotta in der Umgebung von Tomi findet, bestärken diesen jedoch in der Vermutung, dass Ovid noch am Leben sei oder zumindest in der Verbannung an seinem Werk weitergearbeitet habe. Pythagoras, Ovids ehemaliger Diener, führt Cotta zu einem Platz mit Steinmonumenten, in denen die Schlussverse der Metamorphosen eingraviert sind. Von der schönen, aber an Schuppenflecken leidenden Echo erfährt Cotta von Ovids Projekt eines Buchs der Steine, in dem sich das Ende der Welt ankündige, und in den Teppichen der taubstummen Weberin Arachne finden sich weitere Motive von Ovids Erzählungen. Mit den Bewohnern von Tomi gehen unterdessen Verwandlungen vor sich, sie versteinern oder verwandeln sich in Tiere; die Stadt selbst wird nach und nach von Pflanzen überwuchert.
Aufbau: Der Roman blendet verschiedene Referenzsysteme ineinander, zu denen das Zeitalter des Kaisers Augustus, bestimmte Phänomene der Gegenwart, insbesondere aus dem Bereich moderner Medien, sowie das im Anhang erläuterte »ovidische Repertoire« gehören. So werden etwa die Reden der Großveranstaltungen in Rom mit Mikrophonen übertragen, und in Tomi begegnet Cotta dem Filmvorführer Cyparis, der selbst eine Figur Ovids ist und dessen Filme ebenfalls Motive aus dem Werk des Dichters enthalten. Die sinnfälligen Szenerien in der Gegend von Tomi verknüpfen antike und mythologische Momente mit solchen der modernen Industriegesellschaft. Den ovidischen Metamorphosen folgend, gestaltet Die letzte Welt das Prinzip der Verwandlung gleichermaßen als Gegenstand des Erzählens und als literarische Verfahrensweise. In seiner Verknüpfung verschiedener Zeiten und Mythen setzt der Roman das Prinzip der Verwandlung an die Stelle eines kontinuierlichen Geschichtsverlaufs. Die Welt Ovids erscheint als ein Gegenentwurf zu dem von Rom repräsentierten »Reich der Notwendigkeit und der Vernunft«, welches eine »Dauer und Unwandelbarkeit der Macht« intendiert. Das von Cotta gesuchte Werk Ovids, die Metamorphosen, zeigt sich am Ende in jenem Verwandlungsprozess, der sich in der Welt von Tomi vollzogen hat, deren Bewohner letztlich allesamt Transformationen von Figuren Ovids sind. In dieses Werk gehen schließlich auch Cotta und Ovid selbst ein. Die Fiktion erweist sich so als Wirklichkeit und die Wirklichkeit als Fiktion.
Wirkung: Die letzte Welt gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Büchern der Gegenwart und wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Nachdem das Buch bei seinem Erscheinen in vielen Feuilletons gewürdigt wurde, hat es inzwischen auch ein breites Interesse in der Literaturwissenschaft auf sich gezogen. D. G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Werbetext

»Einer der schönsten Romane unserer Gegenwartsliteratur.« Volker Hage, Die Zeit -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. September 1999
Format: Taschenbuch
Mit diesem Roman, der Ransmayr internationale Beachtung einbrachte, ist dem Autoren eine faszinierend komplexe Auseinandersetzung mit dem Werk "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid gelungen. Wie in seinem späteren Werk verschlingt Ransmayr geschickt Realität und Fiktion miteinander, so dass das Ergebnis gleichzeitig plausibel wie phantastisch erscheint.
In "Die letzte Welt" lässt der Autor den Römer Cotta nach Tomi reisen, um dort nach Spuren des dorthin verbannten Ovid zu suchen. Ihn selbst findet er nicht, dafür gerät er aber zunehmend in die Welt des Ovid selbst. Er trifft Figuren aus dessen "Metamorphosen" und entfernt sich immer mehr von der Realität, während er tiefer und tiefer in die künstliche Welt Ovids eintaucht.
Wie in den anderen Werken Ransmayrs fasziniert auch hier die Sprache, die den düsteren Grundton der Erzählung hervorragend vermittelt und bereits allein den Leser zu fesseln weiß. Die Beschreibung der trostlosen Landschaften um Tomi, der unwirtlichen Gegebenheiten und der verschrobenen Einwohner des Örtchens am Ende der Welt ist einzigartig und würde in einer anderen Formulierung viel verlieren.
Sehr hilfreich ist auch das angehängte ovidische Repertoire, das den mit Ovids Werk nicht vertrauten Leser in dessen Geschichten und Figuren einführt und die Vermischung der Geschichten Ransmayrs und Ovids erst deutlich macht. Somit dient "Die letzte Welt" auch als Lehrbuch, welches die Bedeutung von Ovids Werk im alten Rom veranschaulicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bauernschmitt@t-online.de am 19. März 2000
Format: Taschenbuch
führt Christoph Ransmayr seine Leser in eine Welt, die sich in der Vielgestaltigkeit und phantasievollen Farbigkeit ganz am inspirierenden Vorbild orientiert. Ganz bestimmt, leicht fällt die Lektüre nicht, aber gleichwohl wie man dieses Buch beurteilt, regt es doch so sehr an oder auf, das weit über normale Gleichgültigkeit zu faszinieren weiß.
Als Beispiel hierfür möchte ich noch anmerken, daß es mir und meinen damaligen Mitschülern schon bei der ersten Begegnung mit dem Werk dieses Schriftstellers, als wir im Deutschunterricht "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" lasen, ähnlich erging. Obwohl unter 26 Schülern nur zwei das Buch rundweg begeistert aufnehmen konnten und mehr als die Hälfte die Lektüre als "schrecklich" empfand, beschäftigten sich alle sehr intensiv und kontovers mit Ransmayr. Gerade die Mitschüler, die mit dem Stil und dem Inhalt ihre Schwierigkeiten hatten, wie etwa mit der bei oberflächlicher Beschäftigung spannungslos erscheinenden Handlung oder der Menge an eigener Phantasie die das Lesen noch erfordert, konnten durch die unwissenschaftliche und unkonventionelle Diskussion, die sich daraus ergab, die entscheidenden Hinweise finden, die der ganzen Klasse einen tiefen Zugang zu einem so spröden Werk ermöglichten. In dreizehn Jahren Schule habe ich so etwas bei keinem anderen Autor erlebt.
Doppelt gelesen hält wohl besser.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. März 2001
Format: Taschenbuch
Geschichte und Neuzeit vereinigen sich anspruchsvoll und geschickt in der "Letzten Welt". Sowohl Elemente aus Ovids "Metamorphosen", als auch Geschehnisse aus dem 20. Jahrhundert, wie z.B. der 2. Weltkrieg werden verarbeitet.Die Lektüre ist ohne Zweifel anspruchsvoll, da viele Zeitsprünge und Einschübe die fortlaufende Handlung unterbrechen. An einigen Stellen wird das Lesen langatmig, da kurze Zeitabschnitte sehr ausführlich thematisiert werden. Die "Letzte Welt" basiert auf Ovids "Metamorphosen", die immerwieder im Verlauf der Handlung aufgegriffen und dem Stil von Ransmayr angepasst werden. Dennoch sind Vorkenntnisse nicht unbedingt erforderlich, da das Werk in sich schlüssig ist. Vernunft, Gleichgültigkeit und Phantasie werden gekonnt gegenübergestellt und auch der Leser sollte einiges an Vorstellungsvermögen mitbringen, denn nicht alles ist rational erklärbar. Für eingefleischte Leser ist dieses Werk auf jeden Fall interessant und empfehlenswert.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Ransmayrs Roman ist in inhaltlicher und stilistischer Hinsicht ein Meisterwerk- ein moderner Klassiker. Der römische Staatsbürger Cotta begibt sich auf die Reise an den Verbannungsort des Dichters Ovid Tomis (Konstanza) am schwarzen Meer. Er will dem Gerücht nachgehen, dass Ovid in seinem Exil gestorben sei.
In der düsteren, trostlosen Hafenstadt fern von der Hauptstadt Rom begegnet Cotta auf seiner Suche nach Ovid vielen Personen und Orten, die den Geist und die Anwesenheit des Dichters aufleben lassen, z. B. die taubstumme Weberin Arachne, deren Wandteppiche die Geschichten aus Ovids Werk „Metamorphoses" erzählen.
Alles in Tomi ist in einem Übergangszustand, einem Zustand der Verwandlung: Die Jahreszeiten verwandeln die Stadt von einer Eiswüste in eine trockene und heiße Stadt, der wandernde Schuppenfleck auf Echos Gestalt, die Filme, die vom fahrenden Cyparis in der Stadt gezeigt werden- alles Begegnungen mit den in den 250 Geschichten der Metamorphosen von Ovid erzählten Verwandlungen.
Ransmayr löst dies stilistisch meisterhaft, indem er die handelnden Personen nach antiken Helden benennt und sich an jene Charaktere anlehnt. So verwebt er die Mythologie der Metamorphosen mit der Realität in Tomi und schafft eine zauberhafte zwischen Mythos und Wirklichkeit schwebende Welt, die immer wieder die Begegnung mit dem Dichter Ovid bereithält.
Auch beim dritten Lesedurchgang noch Entdeckungen neuer Raffinessen!
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