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Die letzte Vorstellung [Special Edition]

Timothy Bottoms , Jeff Bridges , Peter Bogdanovich    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Die letzte Vorstellung [Special Edition] + Texasville + Paper Moon
Preis für alle drei: EUR 26,91

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Produktinformation

  • Darsteller: Timothy Bottoms, Jeff Bridges, Ben Johnson, Cybill Shepherd
  • Regisseur(e): Peter Bogdanovich
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Special Edition
  • Sprache: Deutsch (Mono), Italienisch (Mono), Englisch (Mono), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Isländisch, Portugiesisch, Griechisch, Hebräisch, Spanisch, Italienisch, Bulgarisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 6. November 2001
  • Produktionsjahr: 1971
  • Spieldauer: 121 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005O08D
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.436 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Wie auch Easy Rider, Bonnie und Clyde, The Wild Bunch und Die Reifeprüfung gilt Die letzte Vorstellung als einer der klassischen Filme des "New Hollywood", das in den späten 60ern und frühen 70ern entstand. Dieses Drama aus dem Jahre 1971 basiert auf einem Roman von Larry McMurtry und wurde von Regisseur Peter Bogdanovich liebevoll inszeniert. Er gilt als Tribut an die klassische Hollywood-Filmkunst und deren große Regisseure (wie z.B. John Ford), die Bogdanovich so sehr bewunderte. Er ist auch ein Loblied an verlorene Unschuld und das Leben in der Kleinstadt und dabei so gut und präzise wiedergegeben, dass ihn der Kritiker Roger Ebert als "den besten Film des Jahres 1951" bezeichnete -- wobei er sich auf den einjährigen Zeitrahmen des Films, dessen in Schwarzweiß gehaltene Aufnahmen und den knappen, jedoch beschwörenden optischen Stil bezog.

Die Handlung dreht sich um den kleinen, allmählich aussterbenden Ort Anarene in Texas, in dem das örtliche Kino kurz davor ist, für immer seine Pforten zu schließen und sich zwei Highschool-Footballspieler der Volljährigkeit nähern und einer unsicheren Zukunft entgegensehen. In Anarene gibt es nicht viel, was man tun kann, und während sich Sonny (Timothy Bottoms) auf ein leidenschaftsloses Verhältnis mit der Frau seines Coaches (Cloris Leachman) einlässt, meldet sich sein bester Freund Duane (Jeff Bridges) freiwillig zum Kriegsdienst in Korea. Beide Jungs sind in eine manipulative Highschool-Schönheit (Cybill Shepherd) verknallt, die sich ihrer erotischen Anziehungskraft sehr wohl bewusst ist. Aber es geht in Die letzte Vorstellung nicht so sehr darum, was passiert, als vielmehr, wie es passiert -- und darum, wie es Bogdanovich und seiner ausgezeicheten Besetzung gelungen ist, die melancholische Stimmung einer werdenden Geisterstadt einzufangen. Während Hank Williams auf dem beschwörenden Soundtrack singt, wirkt Die letzte Vorstellung wie ein trauriger, jedoch unvergesslich kostbarer Moment aus einer vergangenen Zeit. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Ein kleines staubiges Nest in Texas 1951. Seit Jahren steht hier die Zeit still. Sam "der Löwe" (Ben Johnson), Ex-Cowboy und Besitzer des einzigen Kinos am Ort, ist für Duane (Jeff Bridges) und Sonny (Timothy Bottoms) ein Idol und väterlicher Freund zugleich. Nachdem Duane und Jacy (Cybill Shepherd), das schönste Mädchen der High School, eine nicht sehr erfolgreiche Nacht im Motel verbringen, wendet sie sich einem älteren College-Jungen zu, und Duane meldet sich feiwillig zur Armee in Korea. Sonny beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit Ruth Popper (Cloris Leachman), der schon etwas älteren Frau des ehemaligen Footballtrainers. Doch dann stirbt Sam "der Löwe" und mit ihm das Kino.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superwerk! Bogdanovichs Geniestreich! 5. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Was für ein Film! Großartige S/W-Bilder, Brillante Darsteller und eine immer noch zeitgemäße Geschichte zwischen der Entpuppung aus der Pubertät und der Isolierung innerhalb einer Gesellschaftsnorm. Bogdanovich spielt so brillant auf der Klaviatur des Dramas und trotz sehr trauriger Momente vergißt er nie den nostaligischen Reiz oder den leisen Humor. Nicht umsonst war der Film ein Welterfolg. Leider hat man das Ding neu synchronisiert und so muß man sich nach den alten Videofassungen umsehen, wenn man die gelungenere Eindeutschung sucht. Dagegen weisen die neue Fassungen ein paar Szenen mehr auf. Gegenüber der DVD bieten jedenfalls alle Videos trotz des Vollbildcharakters mehr Schärfe! Hochempfehlenswert auch Bogdanovichs brillante Fortsezung: "Texasville", der manchmal noch angeboten wird. Dennoch Meisterwerke wie "Last Picture Show" und "Texasville" werden wohl nie anstauben - genauso wie die Meisterwerke "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". That`s Magic!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Texas einmal anders betrachtet. Teil 1 14. November 2011
Von Akamas
Format:DVD
Ein Film der am amerikanischen Land, fernab der Städte in einem texanischen Dorf spielt. Üblicherweise ist das ein Schauplatz für einen Western, der die amerikanischen Mythen von großen Männern mit Pioniergeist weiterschreibt. Aber "The last picture show" geht einen anderen Weg und bietet einen realistischen Abgesang auf das Leben in der Provinz. Man sieht das langsame Sterben einer Kleinstadt und die Hoffnungslosigkeit der Menschen, die es nicht schaffen aus ihr wegzukommen. Dennoch übertreibt der Film nicht mit unnötiger Dramatik, sondern zeigt einen umfassenderen Einblick in das Leben junger Leute mit all seinen Höhen und Tiefen.

Keine Revolverhelden, sondern ganz alltägliche Menschen und ihr Kampf darum etwas aus ihrem Leben zu machen, stehen im Mittelpunkt dieses Meisterwerks des amerikanischen Kinos. Der Film wird gerne mit Werken wie "Die Reifeprüfung" oder "Harold und Maude" verglichen; Filme die um die gleiche Zeit entstanden und auch zu der New Hollywood Bewegung gerechnet werden. Damals schickten sich junge Talente an, dass veraltete Hollywoodkino an die Aufbruchsstimmung der 68er Generation anzupassen. "Die letzte Vorstellung" weist zwar schon gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Werken der Bewegung auf, ist aber ein ganz und gar eigenständiges Werk, dass sich ganze 2 Stunden Zeit nimmt um seine Charaktere überzeugend zu entwickeln. Die Idee den Film im Texas der 50er Jahre spielen zu lassen und in Schwarz/Weiß zu drehen, gibt den Film eine stark nostalgische Note, die den anderen New Hollywood Filmen so nicht eigen ist. Bogdanovich und Autor Larry McMurtry gelingt das Kunststück einen Abgesang auf eine vergangene Zeit voller schwelgerischer Melancholie zu inszenieren, sich aber dennoch nicht in falsche Idealisierungen der Vergangenheit zu verlieren. Hier sind sich die Charaktere bewusst, dass auch das gute an ihrer großen Zeit eigentlich eine Illusion war und die Trauer gilt eher der Unfähigkeit sich erneut in sie flüchten zu können.

Im Mittelpunkt stehen gleich 3 TeenagerInnen. Sonny, sein bester Freund Duane und dessen Freundin Jacy stehen kurz vor Abschluss der High School und müssen sich darüber Gedanken machen, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wollen. In der Kleinstadt Anarene zu bleiben ist dabei nicht die beste Option, da hier Jobs immer rarer werden. Die einzige Verbindung der jungen Menschen zur großen Welt ist das örtliche Kino, das sie mit den Mythen Hollywoods versorgt. Doch obwohl auch Duane und Sonny gelegentlich mit Cowboyhut zu sehen sind, hat ihr Leben nichts mit dem der John Wayne Helden zu tun, denn die Kleinstadt bietet ihnen kaum Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Ihr einziges echtes Vorbild ist Joe The Lion, der Besitzer des örtlichen Kinos und eine Art Lokalberühmtheit. Er ist eine Art moralische Instanz des kleinen Dorfes und repräsentiert alte Werte wie Freundschaft und Ehrlichkeit, die in der zunehmend egoistischeren Erfolgswelt immer seltener werden. Als Joe überraschend stirbt, verlieren Sonny, Duane und Jacy zunehmend den letzten Halt. Jacy betrügt Duane und stürzt sich in diverse Affären ohne jedoch das Glück zu finden, Duane geht aus Frust zur Army und prügelt sich mit seinem einstigen besten Freund Sonny, der selber unglücklich in Jacy verliebt ist und keine Perspektive für sich sieht im kleinen Anarene.

Der Film lebt von dem unglaublich subtilen Regiestil Bogdanovich, der es vermag mit nur ganz wenigen und schlichten Bildern ganz große Aussagen zu produzieren. Aufnahmen der verlassenen Pool Halle oder des geschlossenen Kinos machen in diesem Kontext einen genau so tiefen Eindruck wie die Sprachlosigkeit zwischen Sonny und seinem Vater. Hinzu kommt noch die traurige Country Musik, die stets im Radio gespielt wird und die überragende Leistung der Schauspieler, die den Film so eindrücklich machen. Trotz aller Schwermut hat "The last picture show" auch einige komische Momente zu bieten und fängt auch die Freude der Teenager über dei kleinen Erfolge gut ein. Dadurch dass hier viele Personen vorkommen, bekommt man unterschiedlichste Sichtweisen auf die Probleme des Lebens geboten und der Film schafft es somit dem Zuschauer eine vielschichtige Perspektive auf Amerika in den 50er Jahren zu bieten.

"Die letzte Vorstellung" gilt absolut zurecht als Klassiker und sollte wiederentdeckt werden.
Zur DVD: Diese Special Edition enthält interessante Dokumentationen als Bonus.
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5.0 von 5 Sternen Erzählkino der alten Schule 27. Februar 2013
Von NeuFranke
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Topographie einer Zeit, eines Alters, einer Gegend und einer Hollywood-Ära wird beschworen, Howard Hawks nachdrücklich geehrt, die Atmosphäre der beginnenden fünfziger Jahre realistisch und unsentimental rekonstruiert. Ein schöner, sensibler, melancholischer Film, ein Spiel voll Weltschmerz und Resignation" so beschrieb im Jahr 1973 die Wochenzeitung "Die Zeit" diesen Film, eine Einschätzung die bis heute gültig ist.

"Die letzte Vorstellung" gilt als einer der wichtigsten und einflussreichsten Filme des amerikanischen Kinos. 1971 in schwarz-weiß gedreht, stellte er einen der Höhepunkte des "New Hollywoods" dar. Bogdanovich landete mit diesem Film einen Volltreffer auf den seinerzeit offen liegenden Nerv des Klassischen Hollywood. Er reflektierte die Gefühle, die Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit einer ganzen Generation, die erstmals den "American Way of Life", den Amerikanischen Traum schlechthin in Frage stellte. Es entstand eine Art Erzählkino, dass es heute nur noch selten zu finden gibt, ja ich möchte sagen, dem Aussterben nahe ist. Man darf sicher nicht vergessen, dass inzwischen mehr als 40 Jahre ins Land gegangen sind. Heute sind andere Kinoformate gefragt, geprägt durch eine Technisierung die nur wenig Raum lässt für sich langsam entwickelndes Erzählkino, solch Kino eigentlich nur noch in Nischen zulässt - aber sie lassen sich durchaus finden, dies tröstet.

Interessant war das Bogdanovich diesen Film auf den Rat seiner Frau Polly hin drehte, die den Roman namens "The Last Picture Show" von Larry McMurtry gelesen hatte. Er machte sich ans Lesen des Buches und entdeckte, dass er aus diesem Stoff einen Film machen sollte, stellte aber fest das dies eine Thematik war, von der er eigentlich keine Ahnung hatte. Denn die Geschichte handelte nicht vom Ende des Kinos, wie es der Titel glauben machen könnte, sondern von ein paar pubertierenden Jugendlichen in einer trostlosen Kleinstadt inmitten von Texas. Bogdanovich, der in der Großstadt New York aufgewachsen war, konnte keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Leben der Personen im Buch und seinem finden. Trotzdem arbeitete er sich in die Materie ein und drehte, vor allem mit der Hilfe seiner Frau, die sich deutlich besser mit dem Buch identifizieren konnte, den wohl besten Film seiner Karriere, einem Meisterwerk für mich.
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