Das Buch hat den Anspruch das letzte Lebensdrittel unterschiedlicher Menschen hinsichtlich ihrer Lebenserfahrungen, Wünsche, Vorstellungen und Pläne zu beleuchten. Ich bin jedoch noch nicht einmal über das 1. Drittel des Buches hinaus gekommen. Für mich lasen sich die ersten Seiten sehr verworren und waren für mich leider mit wenig Erkenntnisgewinn verbunden. Das hat mich sehr überrascht kannte ich doch von Christine Brückner das m.E. sehr interessant geschriebene Buch "Wenn Du geredest hättest, Desdemona".
Zur Sicherheit habe ich "Die letzte Strophe" noch einmal quergelesen, doch an meinem Eindruck hat sich leider nichts verändert.
Mir ist nicht einmal klar geworden, ob hier eine romanhafte Geschichte erzählt wurde, oder ob das Buch auf den biographischen Erlebnissen realer Menschen beruhte...
Einzig und allein die Aphorismen und Zitate bekannter Persönlichkeiten, die allen 24 Kapiteln voran gestellt sind, haben mich etwas zufrieden und milde bezüglich der literarischen Zeitinvestition gestimmt. Zum biografischen Thema "Leben im Alter" werde ich mich jedoch anderen Büchern zuwenden...