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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für die größere Lese-Laune!,
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Spur (Taschenbuch)
Bislang konnte man sich bei Charlotte Link auf eine relativ einfache Gleichung verlassen:
Erschien ein Buch zunächst gebunden, lohnte sich immer ein zweiter Blick. Dahinter verbargen sich - nicht immer aber meist - so lesenswerte Unterhaltungsromane wie "Die Rosenzüchterin", "Das Echo der Schuld" oder "Das Haus der Schwester". Handelte es sich allerdings bei Link-Neuerscheinungen um Taschenbücher, war der Lesefrust meist vorprogrammiert. Zwar meist recht spannende, aber mit der heißen Nadel gestrickte fadenscheinige Stories, bei denen nach den letzten Seiten meist einfach nur Ärger blieb. Gekauft habe ich trotzdem bisher jedes Buch von Charlotte Link, so auch das neue Taschenbuch "Die letzte Spur". Ein Buch für die größere Leselaune, immerhin knapp 640 Seiten. Und dieses Mal ging die anfangs beschriebene Gleichung nicht auf. Denn hier handelt es sich um bestes Schmökerfutter. Eine ausgeklügelte Handlung, wechselnde unverdächtige Verdächtige, schnelle Schnitte und ein verblüffendes Ende halten den Leser hier in atemloser Spannung. Elaine Dawson verschwand auf dem Weg nach Gibraltar. Dort wollte sie an der Hochzeit ihrer Freundin Rosanna teilnehmen, kam aber nie dort an. Wegen starken Nebels konnte die Maschine nicht starten, sie verbrachte die Nacht bei einem hilfsbereiten Fremden und ist seither wie vom Erdboden verschluckt. Ihr schwerbehinderter Bruder ist fest davon überzeugt, dass Marc Reeve, der Elaine Obdach gewährte, sie umgebracht hat. Fünf Jahre später nutzt Elaines alte Freundin Rosanna - die einstige Braut - eine Recherche, um aus ihrer unglücklichen Ehe auf Gibraltar ausbrechen zu können. Sie rollt den Fall erneut auf und gerät selbst in Gefahr. Wie gewohnt spinnt Charlotte Link eine Reihe von Fäden, die am Ende alle ineinander laufen. Auch das Personal dieses Thrillers ist dem Link-Leser vertraut. Es gibt - wie immer - einen unberechenbaren Stalker, psychisch Verwirrte und unerschrocken-handelnde starke Frauenfiguren. Freilich ist dieser Roman alles andere als Nobelpreisverdächtig. Auch wenn es sprachlich schon mal knirscht (bei Formulierungen wie "Fielder zündete sich eine Zigarette an, nachdem er den beiden Frauen das Päckchen hingehalten hatte und abschlägig beschieden worden war") -- wer einfach nur für ein paar Stunden Entspannung mit Spannung sucht, ist bei Charlotte Link auch dieses Mal gut aufgehoben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht ihr bestes, dennoch richtig gut,
Von Sandra P. (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Spur (Taschenbuch)
Wenn man sich die Kritiken zu "Die letzte Spur" so ansieht, fällt sofort auf, dass von heller Begeisterung bis zu abfälliger Häme alles dabei ist.
Nun, ich muss den Kritikern teilweise Recht geben: Das Buch hat Längen, und auch ich dachte auf den ersten hundert Seiten, dass das diesmal nichts wird. Doch dann geschah wieder das, was man fast schon als das "Charlotte Link-Phänomen" bezeichnen könnte: Man wächst in die Handlung und ihre Figuren hinein, wird regelrecht aufgesogen von der Dynamik der Geschichte und kann das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, bis man endlich damit fertig ist. Bleibt für mich unterm Strich das Fazit: Charlotte Link versteht es spannende Bücher zu schreiben wie kaum ein anderer, und fünf Punkte muss ich auch für "Die letzte Spur" vergeben, obwohl es vielleicht nicht ihr bestes Buch ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
57 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zu hohe Erwartungen an den neusten Roman von Charlotte Link?,
Von Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Spur (Taschenbuch)
"Die letzte Spur" liegt in allen Buchhandlungen ganz vorne aus und machen für einen Bücherfan den Weg drum herum kaum möglich. Selten ist ein aktueller Thriller so unterschiedlich empfunden und rezensiert worden wie dieser.
Mein Problem ist sicherlich, daß ich zu hohe Erwartungen an die Autorin hatte und der Text auf dem Cover (fesselnd-abgründig-psychologisch raffiniert) meiner Meinung nach keinesfalls dem Inhalt des Buches entspricht. Die Journalistin Rosanna versucht eine vor fünf Jahren verschwundene Freundin wiederzufinden, und begibt sich auf der Suche nach ihr in ein mäßig spannendes Verwirrspiel. Nach gewohnter Art der Autorin sind die verschiedenen parallel laufenden Handlungsstränge und die Charakterstudien der sauber gezeichneten Personen schlüssig; lediglich die Geschichte ist etwas farblos. Der Spannungsbogen ist anfangs vorhanden, flacht dann aber ab, und lässt dadurch die 640 Seiten viel zu lang werden. Mir haben die Zweifel gefehlt, die Charlotte Link sonst so geschickt im Leser weckt; das "Kopfkino" kam für meinen Geschmack zu kurz. Wer keinen Thriller sucht, sondern nur unterhalten werden möchte, kann das Buch durchaus zur Hand nehmen. All jenen, die nach einem Buch suchen, welches so richtig fesselt, würde ich aber eher abraten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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