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Die letzte Schlacht. Hitlers Ende
 
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Die letzte Schlacht. Hitlers Ende [Gebundene Ausgabe]

Guido Knopp , Friedrich Scherer , Gerlinde Preis
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455094910
  • ISBN-13: 978-3455094916
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 20,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 779.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guido Knopp
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bruno Ganz, der in dem Bernd-Eichinger-Film Der Untergang so grandios den "Führer" gegeben hat, hat Guido Knopp derb gescholten, weil der in seinen Dokumentationen Geschichte nach immer demselben Muster angeblich grob verkürze. All das, worum es wirklich gehe, werde "weggeschnitten". Nun hat sich Knopp ausgerechnet die letzten Tage des NS-Staates vorgenommen, um die es auch in Eichingers Spielfilm ging. Angefangen mit dem 20. April -- dem letzten "Führergeburtstag" -- bis zur Kapitulation am 2. Mai 1945 lässt der ZDF-Historiker Revue passieren und resümiert die Geschehnisse in einem klugen Epilog.

Das Buch ist, wie alle Knopp-Bücher, als Begleitband zum gleichnamigen Fernsehfilm konzipiert. Den wird sich Bruno Ganz gewiss nicht ansehen, und auch die Lektüre des Buches wird er sich vermutlich verkneifen. Zu Unrecht! Allen anderen potenziellen Lesern jedenfalls, selbst jenen, die mit den Knopp'schen Fernsehdokus nicht allzu viel anfangen können, kann man diesen Band guten Gewissens empfehlen.

Der Text wird nicht, wie dies zugegeben bei Knopp durchaus bisweilen schon der Fall gewesen ist, von Zeitzeugenzitaten zerfasert. Die kommen ebenso wohl dosiert und an den passenden Stellen zum Einsatz, wie die gut ausgewählten Fotografien und sonstigen Abbildungen (wie etwa das Faksimile des Kampfblatts "Der Panzerbär" vom 28. April 1945: "Wir halten durch! Die Stunde der Freiheit wird kommen"). Alles in allem belegt der Band eindrucksvoll, was im Klappentext sehr treffend über die letzten Tage der Naziherrschaft geschrieben steht: "Nichts enthüllt das wahre Wesen von Hitlers Regime besser als sein Ende in Berlin". -- Hasso Greb

Kurzbeschreibung

Der Endkampf um Berlin gehört zu den schrecklichsten und dramatischsten Geschehnissen deutscher Geschichte. 190.000 Menschen kamen im letzten Gefecht des Zweiten Weltkriegs auf beiden Seiten ums Leben. Einige der wenigen Augenzeugen, die heute noch Zeugnis ablegen können, erzählen in diesem Buch - dem Begleitband zu einer zweiteiligen Dokumentation des ZDF - von ihren ganz persönlichen Erlebnissen. Präsentiert werden außerdem aufschlußreiche Dokumente aus russischen und amerikanischen Archiven sowie zahlreiche Fotos.

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
werde ich ihm keine Träne nachweinen, denn das Ostvolk, das sich als stärker erwiesen hat, wird die Macht übernehmen.
So oder so ähnlich das zynische Kalkül des Führers des dt. Volkes. Er missbrauchte es als Instument seiner Wahnideen, und in dem Moment als es "versagte",war es wertlos. Um sein Leben aber noch einmal zu verlängern, wurden Tausende Zivilisten, Soldaten, Hitlerjugend und Volkssturm verheizt.
Das Autorenteam um Guido Knopp befasst sich diesmal mit den letzten Tagen des Dritten Reiches und geht schrittweise vom 20.April 45 bis zum 02.Mai, der Kapitulation Berlins, vor. Das der Krieg dann immer noch 6 Tage dauerte, beruht auf den Bestrebungen der Nachfolgeregierung, soviel Soldaten und Zivilisten wie möglich den Westalliierten zu übergeben.
Die Schlacht war auf Seiten der deutschen Führung geprägt von der Hoffnung auf die Armee Wenck, die den Entsatz Berlins zusammen mit der 9.Armee unter Busse gewährleisten sollte. Die Hoffnung auf Uneinigkeit unter den Alliierten nach dem Tode Roosevelts im Januar hatte sich zerschlagen. Die Abschussbasen der Vergeltungs- und Wunderwaffen waren von amerikanischen, britischen und sowjetischen Panzern überrollt worden. Unter diesem Szenario fand die letzte Schlacht statt, die den infernalischen Untergang des Schreckensregimes besiegelte. Militärisch war sie nutzlos, Berlin mußte im Vorfeld verteidigt werden. Nach dem sowjetischen Durchbruch bei den Seelower Höhen an der Oderfront war die Eroberung Berlins nur noch eine Zeitfrage. Circa 180.000 Menschen mußten den letzten Irrsinn der Nazis mit ihrem Leben bezahlen.Davon waren fast die Hälfte Rotarmisten, die dem sowjet. Wettlauf zwischen den Marschällen Shukow und Konjew geopfert wurden, die beide Stalin die Beute präsentieren wollten, möglichst auch noch zum 01.Mai, dem Feiertag der Arbeiterklasse.
Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit den letzten Tagen im Führerbunker; die Abkehr der Paladine Göring und Himmler wird ausführlich dargestellt.Aber auch das Intrigantentum des Parteimarschalls Bormann und der Fanatismus des Reichspropaghandaministers Goebbels, der mit Frau und sechs Kindern in den Freitod ging, wird dem Leser deutlich. Die Kämpfe um Berlin und wie sich die Schlinge immer enger zog ,schildert Knopp in gewohnt fesselnder Erzählweise. Das Leid der Bevölkerung und die verzweifelte Stimmung der dt.Soldaten läßt er durch authentische Augenzeugenberichte zutage treten.
Alles in allem eine gute Aufbereitung der damaligen Geschehnisse.Was mir auffiel war, das Knopp die Schlacht eigentlich schon in "Der Sturm" behandelte, also sich in weiten Bereichen wiederholt. Natürlich kann er präziser und eindringlicher auf die zwölf Tage eingehen, wenn er ein ganzes Buch diesem Thema widmet; ich empfand es aber trotzdem als Doppelung.Deshalb auch nur vier Sterne.
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